Ich meine, damit ist noch eine dritte Kategorie gemeint:
Als würde sich ein Schalter im Kopf umlegen
Arschgeigen sind Arschgeigen - aber wie du, Murmelchen , geschrieben hast, zeigt sich das schon deutlich beim Welpen.
Da ist diese "Spezialisierung" auf "Arschgeige" schon sehr früh erkennbar - und ja, da bedarf es ein deutlich höheres Maß an Erfahrung, um das so Anleiten zu können, dass ein für die Umwelt gefahrloses Aufhalten in selbiger möglich ist.
Auch bei der von dir erwähnten zweiten Kategorie ist sehr viel Erfahrung notwendig, im Zweifel dann eben abgesichert durch einen erfahrenen Trainer.
Ich verweise da mal auf diesen von @Helfstyna eingestellten Text:
Es ist verhaltensbiologisch ein großer Unterschied, ob ein Hund ohne scheinbar ersichtlichen Grund EIN MAL zupackt - oder ob er in das gerät, was umgangssprachlich als Blutrausch bezeichnet wird, und eine Situation beschreibt, in der jemand nicht mehr aufhören kann, obwohl er eigentlich schon "genug hat", also das eigentliche Ziel erreicht wurde.
Die Redewendung "wie ein Fuchs im Hühnerstall" ist eine bildliche Veranschaulichung dieses Zustandes.
Oder meinst du mit deiner Bezeichnung "Arschlöcher" (ich verwende lieber Arschgeigen als Wort) Hunde, die "einfach nicht aufhören können"?
Was aber in deinem Beispiel dennoch heißt, dass diese Tendenz eben früh zu erkennen ist, und nicht "jahrelang schlummert" um dann ohne ersichtlichen Grund "auszubrechen".
Um Letzteres geht es aber hier im Hinblick auf die Thematik "Gefährlichkeit des XXL-Bullies"
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