Deinen letzen Satz kann ich nicht so bestätigen.
Bezieht sich auf diese Aussage von mir:
ZitatEgal welche "Arbeit" der Hund macht - es ist für jeden Hund ein Lernprozess, von Arbeit wieder auf Normalmodus umschalten zu können.
Es gibt "Naturtalente", bei denen dieser Lernprozess sehr kurz ist.
Auch spielt eine Rolle, ob ein Hund - gerne auch in völlig anderem Zusammenhang - gelernt hat, schnell wieder runterzufahren, oder sich anderen Reizen/Beschäftigungen zuzuwenden.
Hormone machen Verhalten - aber über entsprechendes Training/Lernerfahrungen kann zum Einen erreicht werden, dass an Verhalten beteiligte Hormone nicht mehr so in die Höhe schießen, der Hund in seinem Verhalten also kontrollierbarer wird und auch eine Selbstkontrolle für den Hund möglich wird (Stichwort: Verlässlichkeit); Zum Anderen ist auch ein Lernziel erreichbar, bestimmte potentielle Beute als "uninteressant" im Sinne von "nicht lohnenswert" bis hin zu "ist keine Beute" einzuordnen.
Hormone und Verhalten ist eine sehr weite, vielschichtige und komplexe Thematik, ich empfehle hier mal ein kleines, aber feines Buch dazu: