Beiträge von Hundundmehr

    Da steigt der Preis mit Alter, Gesundheit und Ausbildung dafür dann oft in Sphären von denen man bei anderen Rassen nur noch träumen kann.

    Da gab es doch mal vor einigen Jahren ein Video von einem bekannten Trainer, der den Hund eines Amerikaners trainieren sollte, weil der Hund von seinem Besitzer nicht mehr kontrolliert werden konnte - dieser Amerikaner hatte den fertig ausgebildeten DSH für ich meine 30.000 Euro gekauft... (meine Erinnerung könnte da nicht mehr alle Details richtig in Erinnerung haben, ich weiß nur dass ich nicht schlecht gestaunt habe, für welchen Preis dieser "Kracher" den Besitzer gewechselt hatte).

    Ich denke, es gibt mehr als genug Hundehalter, die auch auf einen solchen "Kracher" hoffen, wenn sie sich einen Hund als Welpen holen.

    Ah - das nächste "Argument": Gier

    Gloria - Hängeleuchte im Tiffany-Stil | Lampenwelt.de

    Kommt auch noch ein Argument, warum Leistungen, die als Hobby erbracht werden, kostenlos sein müssen?

    Mir zahlt auch niemand meine Hobbies, noch nicht einmal die Auslagen dafür, geschweige denn die Zeit die ich da rein stecke..

    Ich habe das Hobby Tiffany Glaskunst, mache ich in meiner Freizeit.

    Wenn ich da jetzt etwas von verkaufe, darf ich das nicht, oder maximal zum Selbstkostenpreis (wobei ich da die Geräte nicht mit einberechnen darf - weil: Ist ja mein Hobby...) weil...?

    Manchmal frage ich mich, in welcher Welt manche hier leben...

    Übrigens: Ein Tierschutzhund aus dem Ausland wird von ehrenamtlichen Helfern eingefangen und verbracht, evtl. Kosten von anderen Menschen übernommen (Spendern) - die müssten dann auch verschenkt werden, weil: Ist doch ehrenamtlich (ein Hobby) und da muss man doch dankbar sein, wenn denen jemand ein für-immer-Zuhause gibt.

    Für mich ist das meiste nachvollziehbar und richtig. Ausser "Die Reduzierung der Durchführung nicht-kurativer Eingriffe." kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Heisst das, palliative Eingriffe, also Eingriffe welche die Lebensqualität verbessern, sind verwerflich? Wieso? Besser wäre "Ein Verbot ästhetischer Eingriffe".

    Ich meine aus dem Kontext heraus zu lesen, dass dies für den Zuchteinsatz gilt - also Hunde, die z. B. ein Entropium operativ korrigiert bekommen haben, dürfen anschließend nicht mehr zur Zucht eingesetzt werden.

    Soweit ich weiß, ist dies schon allen dem VDH angeschlossenen Vereinen verboten, aber eben bisher nicht gesetzlich, sodaß hier niemand einen Einsatz zur Vermehrung verbieten kann.

    Aber auch ED-Operationen heilen nicht, operierte und dadurch symptomfreie Hunde dürfen auch hier bisher nur in VDH-Vereinen nicht zur Zucht eingesetzt werden - außerhalb dieser (freiwilligen) Kontrolle aber schon.

    Bestimmte Brachyzephaliesymptome können durchaus so weit gelindert werden, dass diese Hunde "gesund" zu sein scheinen - dennoch sind sie weiterhin genetisch Träger für diese mit Brachyzephalieerkrankungen zusammenhängenden Anomalien.

    Im Grunde musst du bereit sein, deinen Hund mit allem zu verteidigen, was du hast und Gefahren schon vorher erriechen, wenn du öffentliches Pflaster betreten möchtest. Krass, wo unsere Welt hingekommen ist.

    Das ist der Punkt: Man kann nur noch unterwegs sein wenn man Fehler Anderer nicht nur durch vorausschauendes Handeln entschärfen kann, sondern diese Gefahren einplant und dermaßen Vorsorge trifft, dass sie sich nicht realisieren kann.

    Also am Besten sich selbst und die Hunde in Rüstungen packen oder so, damit so ein Vollhonk bloß keinen Maulkorb für den eigenen Hund braucht.

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    Ne sorry - aber wenn ich ein Kind mit kleinem Hund sehe, dann gehe ich mit meinen freundlichen, nicht artgenossenaggressiven und einwandfreiem Beutefangverhalten ausgestatteten Hunden großräumig aus dem Weg, um das Kind nicht in eine Situation zu bringen, die es überfordert.

    Kontakt kann ich dann immer noch aus der Distanz absprechen, wenn ich mir dieses Gespann genauer angesehen habe.

    Ich kalkuliere nicht-erwachsenes Verhalten bei Kindern ein, einfach so...

    Welcher Punkt keine, oder zu wenig Beachtung findet:

    "Gute Aufzucht" bedeutet Arbeit.

    Arbeit, die von seriösen Züchtern neben dem Alltag geleistet wird.

    Wenn jemand neben seiner normalen Arbeit noch einen zusätzlichen Job annimmt, und z. B. jedes Wochenende 16 Stunden arbeitet, statt wie andere Menschen das WE zum Erholen/für Freizeitaktivitäten zu nutzen, dann gilt er als fleißig - und niemand neidet ihm, wenn er sich durch dieses zusätzliche Geld Extras leistet.

    Aber ein seriöser Züchter, der für EINEN Wurf 8 Wochen 24/7 zusätzliche Arbeit leisten muss, "scheffelt ja Geld damit" ... und soll das dann maximal kostendeckend machen, wenn nicht sogar ehrenamtlich?

    Mit welcher Begründung?

    Weil Menschen, die keinen Wert auf die Aufzuchtbedingungen legen, nicht bereit sind einen entsprechenden Preis für diese Arbeit zu zahlen?