Muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich mag diesen Satz nicht.
Es kann jeder für sich selber entscheiden, nur sollte derjenige dann auch zu der Entscheidung stehen und sich selbst gegenüber auch eingestehen, dass bei dieser Entscheidung eben die eigenen Vorstellungen/Befindlichkeiten höher gestellt werden als die Befindlichkeiten der Lebewesen, die dadurch - mal mehr, mal weniger - Probleme haben.
Eine Sterilisation halte ich hier für die bessere Möglichkeit, weil hierfür eben keine Organentnahme nötig ist, und dennoch eine Fortpflanzung verhindert wird.
Wie flying-paws schrieb, ist auch der Umgang zwischen Rüde und Hündin auch im eigenen Haushalt eine Erziehungssache.
Ja, es gibt medizinische Gründe für Kastrationen, es gibt sicher Rüden, die von der Natur eine Überproduktion Testosteron mitbekommen haben.
Leider ist aber nur wenigen Hundehaltern bekannt, dass die Fehlregulation im Testosteronhaushalt eben auch durch Erziehungsmängel hervorgerufen werden kann.
Zum Thema "Nur Fell hat sich geändert": Es ist schon eine Hausnummer, bei einem um die 25kg-Hund mit längerem Fell einen Fellmangel zu pflegen, weil der Zeit- und Arbeitsaufwand sehr groß ist, zumal der Husky ja ein "doppeltes Fell" hat.