Lieber Yves
Es tut mir schrecklich leid, dass Sandy nicht mehr lebt, obwohl das ja vorhersehbar war. Mein herzliches Beileid!
Glaub mir, wir alle hier im Forum können Dich sehr gut verstehen, denn fast alle haben ebenfalls einen oder mehrere Hunde verloren, auch ich. Das ist jedesmal wieder eine Tragödie und macht einen unglaublich traurig. 
Aber bitte denk daran, was dagmarjung so schön beschrieben hat... es ist der Kreislauf des Lebens. Unsere Hunde werden geboren, sind süsse Welpen, werden zu erwachsenen Hunden, altern langsam oder schnell, werden meistens krank im Alter und sterben. Das ist alles ein völlig natürlicher Vorgang, der sich nicht aufhalten lässt. Kein Mensch ist in der Lage, den Verfall und Tod seines geliebten Tieres aufzuhalten, weil ein Hundekörper nun mal viel schneller altert (Organe, Zellen, Kreislauf alles altert) als wir Menschen. Ob sich dieser Verfall nun als Krebs, Blut-Krankheiten, Herzleiden oder was auch immer äussert, ist unterschiedlich, ändert aber nichts an der Tatsache, dass jedes Leben von Geburt an unweigerlich auf den Tod zusteuert, bei Menschen dauert das durchschnittlich um die 80 Jahre, beim Hund um die 14 Jahre.
Deine Sandy war also am Ende ihres Lebens angekommen, der Kreis hat sich geschlossen für sie. Bitte sieh dieses Ereignis doch mal von dieser Warte aus oder stell Dir Deine geliebte Sandy auf einer rosa Wolke vor, wie sie leicht und luftig und ohne Schmerzen davonschwebt.
Wisst ihr, Sandy fehlt mir halt schon sehr. Ohne Sandy ist alles leer. Dieser Zustand ist für mich kaum auszuhalten. Dieser Zustand, dass die Kleine nicht mehr da ist. Der Verlust von Sandy hat mir den Boden unter den Füssen weggezogen.
Du wohnst in der Schweiz, oder? Dann ruf bitte Tel. 147 an, damit Du Deinen Schmerz und Deine Gedanken mit kompetenten Gesprächspartnern bereden kannst.
Alles Gute und viel Kraft!