Beiträge von Morelka

    Oh ja, es gibt sooo viele glückliche Momente mit den Hunden...

    Bei Vicky liebe ich es, wenn sie sich auf meinem Schoss vertrauensvoll nach hinten kippen lässt und dabei sicher ist, dass ich sie in meinen Armen auffange und halte. Dann schliesst sie geniesserisch die Augen und lässt sich in ein Hunde-Traumland wegtragen. :herzen1:

    Smilla hat ein Morgen-Ritual (nicht jeden Morgen), bei dem sie auf dem Bauch von ihrem seitlichen Bettli in mein Bett robbt. Sie windet und dreht sich dabei wie eine Schlange, ohne ihre Beine zu benutzen, schmiegt sich an meine Seite an, macht einen Kopfstand und bleibt schliesslich selig seufzend lang ausgestreckt und dicht an mich gedrückt unter der Bettdecke liegen. :herzen1:

    Ich wartete natürlich, bis beide ruhig waren. Die Gutelis waren nämlich viiiiel interessanter als der fremde Rüde. Erst als sie ruhig waren, liess ich sie frei,was ich aber wie gesagt, nur bei mir bekannten HH nach vorheriger Absprache tun kann. Solche Gelegenheiten gibt es leider nur selten...

    Die beiden Mädels interessierten sich dann überhaupt nicht mehr für den Rüden, nur als er sie beschnuppern wollte, gab es wieder eine Abfuhr für ihn, was ihr gutes Recht ist, finde ich.
    Er akzeptierte das sofort und damit war der Fall erledigt. "Im Prinzip" wollen die beiden gar keinen Kontakt, sondern nur ihre Ruhe haben und nicht belästigt werden.

    Yippppiiii, heute kriegt Vicky eine glatte 10! :applaus:

    Wir begegneten im Wald zuerst einem jungen Entlebucher x Border-Mix, 1.5 Jahre alt. Ich kenne Besitzerin und Hund gut.
    Wie üblich stürzte sich Vicky bellend und knurrend auf den Rüden, der sich etwas verdattert in die Schranken weisen liess. Als ich meine beiden Mädels freiliess, keiften sie den Rüden nur noch kurz an, weil er sie beschnuppern wollte, waren ansonsten viel mehr an meinen super-guten Hyper-Gutelis interessiert. Wir konnten ganz entspannt mehrere Minuten miteinander plaudern, beide Mädels standen gelangweilt herum, der Rüde verhielt sich auch ruhig.

    Kaum 200 m weiter sah ich durch die Bäume, dass der Wirt des Bergrestaurants mit seiner Neufundländer-Hündin unterwegs war. Ich wusste, dass diese Hündin die Gelassenheit in Person ist, also reagierte ich überhaupt nicht, sondern spazierte entspannt weiter, beide Mädels frei. Wir kamen näher, und ich plauderte mit dem Wirt, ohne dass es Gekeife gab. Alle Hunde standen gelangweilt herum, die Neufundländer-Hündin nahm überhaupt keine Notiz von meinen Mädels.

    So gelassen kann ich mich natürlich nicht jedem fremden Hund nähern, das geht nur bei HH, die ich kenne und ihre Hunde einschätzen kann. Aber es hat mir wieder mal bewiesen, dass die Pöbelei wirklich nur heisst "Bleib mir vom Leib, Du Cheib!" (schweizerdeutsch für "Bengel, Lausejunge, Ungeheuer")

    Es ist auch absolut zu verstehen, denn ich weiss ja nicht, wie oft meine 3kg-Hunde in ihrem Vorleben schon von grösseren Hunden über den Haufen gerannt worden waren.
    Trotzdem muss ich einen Weg finden, Vicky klar zu machen, dass sie sich nicht "vorbeugend" auf jeden entgegen kommenden Hund stürzen muss, sondern dass es genügt, einfach ruhig dran vorbei zu spazieren.

    Nein, das weiss ich tatsächlich nicht. Er ist ja schon durch mehrere Hände und seine Vorbesitzer waren sicher, dass beide Elternteile Frenchies waren. Aber rein von der Optik bin ich recht sicher, dass da was anderes mitgespielt hat (deswegen setze ich den 'mix' immer in Klammern).Von der Farbgebung (und vom zu erwachen scheinenden Jsgdtrieb) haben wir schon mal auf Beagle getippt, aber mehr so lapidar.
    Er ist vom Körperbau länger als der Standardfrenchie und auch hochbeiniger und schlank.

    Ja, ich hätte jetzt auch auf Beagle getippt. Das könnte sogar eine bewusste Züchtung auf mehr Nase und höhere Beine sein mit Hilfe des Beagles. Das gab/gibt es ja immer wieder. Aber das bleibt natürlich Spekulation, ein DNA-Test könnte vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen.

    Was das Schnüffeln angeht, so ist er relativ viel mit der Nase unterwegs. Ohne großartiges Grundwissen legen wir schon mal "Spuren" mit Salami, das kann er.

    Beim ZOS geht es nicht um Spuren-Suche, sondern um "Zielobjekt-Suche", d.h. der Hund soll einen ganz bestimmten Gegenstand suchen und anzeigen.
    Vickys Gegenstand ist ein Radiergummi, den sie unterdessen recht zuverlässig findet auch wenn ich ihn seeeehr gut verstecke in komplizierter Umgebung.

    Weisst Du, was für ein -Mix er ist? Du schreibst ja Franz. Bulldogge-Mix.
    Ich finde ihn toll, weil er gemäss Photo wie eine "gemässigte" Bulldogge aussieht, sportliche Figur, hochbeinig, Nase nicht extrem kurz.
    Von daher gesehen würde ich ihn zuerst mal gründlich durchchecken lassen körperlich und kreislaufmässig, wie gut seine Verfassung und Belastungsmöglichkeiten überhaupt sind.

    Mit meiner kleinen Vicky mache ich Nasen-"Sport", ZOS (darf aber nicht ZOS genannt werden, weil das ein geschützter Begriff ist).
    Ich nenne es einfach Schnüffelkurs.

    Da wird ein Hund tüchtig gefordert vom Kopf her, Gehorsam wird dabei sozusagen "nebenbei" geübt (frei ablegen, warten, bis man drankommt, auf meine Hinweise achten, in welche Richtung sie suchen soll, deutliches Anzeigen, etc.)
    Als Steigerung wäre dann das Man-Trailing ein nächster Schritt.

    Das einzige Fragezeichen wären bei Rocky wohl die Schnüffel-Leistungen. Ich habe keine Ahnung, ob ein kurznasiger Hund weniger gute Riechleistungen bringt als eine Langnase (anteilmässig weniger Schleimhautfläche vorhanden?)
    Aber es wäre mal einen Versuch wert, finde ich.

    Ich habe auch den Jazz und genau über die Lösung nachgedacht. Man "verriegelt" die Sitze zwar, dass sie nicht wieder runter fallen, aber mir sind die Sitzflächen schon 2x beim transportieren von Gegenständen wieder runter geknallt.

    Ehrlich? :shocked:
    Das war zuerst auch meine Befürchtung, aber die sitzen bombenfest. Ich rüttelte schon mehrmals kräftig daran, man kriegt die nicht runter, ohne die Verriegelung zu öffnen.
    Hmmmm, jetzt bringst Du mich ins Grübeln... :???: ich fahre schon seit 5 Jahren so rum.

    Ich habe nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber hat jemand einen Honda mit hochklappbaren Sitzen?
    Ich habe seit Jahren schon einen Honda Jazz, bei dem man die Hintersitze nach hinten hochklappen kann (nebst dem "normalen" Runterklappen, um eine Ladefläche zu erhalten).

    Durch dieses Hochklappen wird die gesamte Bodenfläche hinter den Vordersitzen frei. Dort drin habe ich zwei weiche, kuschlige Liegedecken für meine beiden Zwerge. Sie reisen also im Bodenraum, geschützt durch die Vorder- und Hintersitze.

    Das ist doch gar nicht gesagt. Er springt rum und ist vital.
    Warum dann rumdoktorn...ich bin doch selbst fertig mit den Nerven !

    Nein, Du sollst nicht rumdoktern und Dein Hund braucht höchst wahrscheinlich auch (noch) keine Medikamente.
    Ich würde Dir aber dringend raten, einen Herz-Ultraschall machen zu lassen, damit Du Gewissheit hast.
    Für solch einen Ultraschall braucht man einen erfahrenen Kardiologen, das kann ein Feld-Wald-und-Wiesentierarzt nicht.
    Ich bin jedenfalls froh, dass ich Klarheit habe bei Vicky und genau gesehen habe, was mit ihrem Herzen los ist. Solche kompensierten (das Herz ist noch in der Lage, den fehlgeleiteten Fluss selber auszugleichen) Herzklappen-Fehler kommen recht häufig vor und sind in der Anfangszeit kein Drama.

    Aber es ist beruhigend, wenn man vorgewarnt ist und rechtzeitig eingreifen kann,nicht erst, wenn es bereits zu Wasseransammlungen gekommen ist. Dann ist der weitere Verlauf nämlich sehr qualvoll und traurig.
    Ich bin sicher, so munter wie Dein Hund noch ist, braucht er momentan ganz bestimmt keine Tabletten. Aber man kann den jetzigen Zustand festhalten und mit kommenden Ultraschall-Untersuchungen ungefähr abschätzen, wie der Verlauf aussieht. Das ist für die weitere Diagnose sehr wertvoll.