Beiträge von Morelka

    Was für ein toller Thread! :gut:

    Da ich nebst den Hunden auch aus der Pferde-Ecke komme, habe ich mir ebenfalls ein Auge antrainiert (das hört nie auf, man lernt sein ganzes Leben lang weiter) und bin immer froh über Bilder von der Seite, damit man einen Hund wirklich beurteilen kann.

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    Ehrlich gesagt ärgere ich mich immer wieder über die unsäglichen Bilder im Rasseraten-Thread, bei denen man vielleicht irgendeinen Hundekopf oder einen eingekringel schlafenden Hund sehen kann mit der Frage, was das wohl für eine Rasse sei...:???: So kann man beim besten Willen keinen Hund beurteilen.

    Ich habe das grosse Glück, einen Hund zu besitzen, die sich "dauernd" in Pose wirft, einfach nur, weil sie extrem aufmerksam ihre Umgebung beobachtet. Deshalb habe ich von Vicky rel. viele Photos von der Seite.

    Ich finde sie wunderschön und extrem funktional gebaut... was meint Ihr dazu? (das linke Hinterbein steht leider nicht auf dem Holzbalken, deshalb steht das etwas tiefer.

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    Dass hier kein Tierschutzhund favorisiert wird hat nichts mit Vorurteilen zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kinder in Kombination mit dem Wissen um mangelnder Erfahrung

    Nochmals zur Klarstellung, weil halt die "Vorurteile" unverdrossen da sind... vielen vermutlich nicht mal bewusst:

    "Tierschutz-Hund" bedeutet nicht automatisch Auslandshund, bedeutet nicht zwingend unbekanntes Vorleben, bedeutet nicht riskante Herdenschutz-Rassen, bedeutet nicht dubiose Tierschutz-Organisationen (was es natürlich alles gibt, aber das steht nicht zur Diskussion für eine Familie). Das ist nur die eine Seite von TS-/Tierheim-Hunden, die aber ganz offensichtlich als Vorurteil absolut im Vordergrund steht bei vielen Hundehaltern.

    Mit meinen Einwänden meine ich schlicht und ergreifend im Sinne der Ausgewogenheit, dass es AUCH zusätzlich die Möglichkeit gibt, sich im Tierheim umzusehen, weil dort immer wieder Scheidungs-, Umzugs- oder Todesfall-Opfer hinter Gittern sitzen, welche sich bestens eignen würden als Ersthund zu einer Familie. Das habe ich bei meinen Nachbarn miterlebt... junge Familie mit drei Kindern holt sich eine "alte" Labrador-Hündin aus einer Pflegestelle (mit vorgängigen Spaziergängen und Wochenend-Aufenthalt), die aus einer Scheidung stammt. Hündin und Familie wirkten nach wenigen Wochen bereits so, als ob sie seit Jahren schon so zusammen leben würden.

    Bei einer geplanten Hunde-Anschaffung geht es halt darum, dass man alle Möglichkeiten aufzeigt und nicht nur einseitig einen 8-wöchigen Welpen vom (VDH-)Züchter der Rasse XY in Betracht zieht, sondern auch die Tierheime berücksichtigt oder die Notseiten der Wunschrassen, weil es auch da immer mal wieder Kandidaten gibt.

    Wenn dem TE jetzt Angst gemacht wird vor unkalkulierbaren Auslands-Hunden "aus dem Tierschutz", dann wird diese Möglichkeit einer Tierheim-Adoption sofort wieder fallen gelassen.

    Was die Familie dann letztlich aus all diesen vielen Informationen macht, ist ihr selber überlassen, aber das Vorgehen mit Zeit lassen und Ideen/Erfahrungen sammeln ist schon mal vorbildlich. :gut:

    Viel Glück bei der Hundesuche!

    Im Sinnen des Tierschutzes werden wir uns natürlich auch mit Heim-Hunden auseinandersetzen, jedoch denke ich, dass ein Welpe oder ein Junghund sich besser an unseren Alltag anpassen lässt.

    Auch im Tierschutz gibt es Welpen...

    Ich hoffe einfach, Ihr haltet Euch alle Optionen offen und nehmt auch die Chance wahr, mal ein Tierheim von innen zu sehen und vielleicht sogar mit einigen Kandidaten spazieren zu gehen. Das gäbe Euch ein konkretes "Feeling", wie das wäre als Familie mit Hund.

    Wenn Ihr Euch dann trotzdem für einen Welpen vom Züchter entscheidet, ist das ja auch ok. Ich versuche nur gegen diese einbetonierten Vorurteile gegen das Tierheim anzukämpfen...

    Aber so zu tun, als wäre Alles läuft immer super der Regelfall, ist, mit Verlaub, doch weichgezeichnet.

    Wo, zum Kuckuck, kannst Du denn so was lesen? Habe ich irgendwas in dieser Richtung geschrieben oder meinst Du jemand anderen?

    Du hast jetzt einen "etwas schwierigen" Pflegehund aus dem Tierschutz, musst aber aufgrund dieses einen einzigen Beispiels nicht gleich jedem davon abraten, sich zumindest mal in einem Tierheim umzuschauen.

    Ich habe in der Umgebung Salzburg mal einige Tierheime rausgepickt und flüchtig die Hundevermittlung angeschaut. Da gibt es so ziemlich alles, von etwas lieblos, nichtssagend bis zu sehr professionell wirkend. Aber das alles kann man natürlich nur vor Ort und mit mehreren Besuchen einschätzen!

    Bei diesem flüchtigen Durchblick habe ich mind. 3 - 4 Hunde gesehen, die sehr gute Kandidaten für eine Familie mit Kindern wären. Aber wie ich schon mehrfach schrieb(!!), nur mit guter Beratung und mehrfachen Besuchen und Spaziergängen.

    Aber eben, Vorurteile sind halt festgefahren, da kommt man nicht so einfach raus...

    Das sind keine Vorurteile, da malst du dir die Tierschutzwelt zu rosarot. Unzuverlässige Vereine/Tierheime, dubiose Rasseangaben und die unbekannte Vorgeschichte, die immer dazu führen kann, dass den Hund etwas triggert.

    Schwarze Schafe gibt es überall... und die Negativ-Beispiele sind leider die, welche in Foren und den Medien auftauchen.

    Kein Mensch schreibt in der Zeitung oder im Internet, dass man einen tollen Familien-Hund gefunden hat und glücklich ist. So etwas ist kaum erwähnenswert und wird vergessen.

    Aber wenn es schief geht, dann wird das natürlich ausführlich breitgetreten...

    Ich male mir absolut keine rosa Tierschutzwelt, habe jahrelange Erfahrung mit eigenen und fremden TS-Hunden und habe mehrfach aus nächster Nähe miterlebt, wie problemlos solche Hunde sich in ihre neue Familie einfügen, nicht nur mit meinen eigenen.

    Aber eben, die problemlosen, "einfachen" Fälle sind halt keine Schlagzeile wert... also hält man halt nach wie vor an den Vorurteilen der negativen TS-Fälle fest.

    Das kriegt man nicht mehr aus den Köpfen raus.

    Morelka

    Tierschutzhund als erster Hund zu Kindern find ich schwierig bis dringend abratenswert.

    Vorallem in der Kategorie mittelgroß bis groß.

    Auslandstierschutzhund grundsätzlich, bei Erst Hundehalter mit Kind, das ist ne riskante Nummer. Inlandstierschutzhund hm...ja.. vielleicht. Nicht jede Rasse und nicht jede Herkunft und mit vorab etwas kennen lernen.

    Ja, die Vorurteile sind halt bombenfest einbetoniert... schade. :verzweifelt:

    Ich habe jetzt nicht alle 5 Seiten gelesen, aber habt Ihr Euch mal mit dem Gedanken befasst, einen (erwachsenen) Hund aus dem Tierschutz zu nehmen?

    MUSS es denn unbedingt ein Welpe sein?

    Mit einem Hund aus dem Tierschutz schlagt Ihr gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe:

    - Euer Kater wird höchstwahrscheinlich mit einem ruhigen, erwachsenen Hund bedeutend besser zurecht kommen als mit einem Welpen, egal welcher Rasse

    - in einem Tierheim könnt Ihr Eure Fragen und Vorstellungen vorbringen, so dass Euch geeignete Hunde vorgestellt werden können.

    - einen Hund aus dem Tierheim könnt Ihr in aller Ruhe kennen lernen, mit ihm gemeinsam als Familie spazieren gehen und Euch dann entscheiden, wenn Ihr sicher seid, dass der Hund zu Euch passt und Ihr auch seine Bedürfnisse erfüllen könnt

    - es ist ein Märchen, dass man einen Hund nur als Welpen erziehen kann oder dass Hunde aus dem Tierschutz alle "verkorkst" seien. Es gibt tolle Hunde im Tierheim, die völlig unschuldig dort sitzen, z.B. Scheidungs-Waisen, Auslands-Aufenthalt, Todesfälle, etc. Auch erwachsene, sogar alte Hunde, kann man noch erziehen, meist muss man gar nicht so viel tun dafür, weil sie bereits erzogen sind. Auch das könnt Ihr ja bei mehreren Besuchen testen.

    - Ihr tut was Gutes und leistet einen Beitrag an den Tierschutz

    Ab welchem Temperaturen zieht ihr euren Hunden denn eigentlich was an?

    Smilla kriegt schon ein Mäntelchen ab 14 Grad und kühler. Sie ist kurzhaarig, am Bauch beinahe nackt und wiegt knapp 3 kg. Je leichter und je näher am Boden ein Hund ist, desto früher brauchen sie einen Wärmeschutz. Ausserdem ist sie schon alt und sehr empfindlich auf kalte Temperaturen.

    Vicky mit ihren 3,8 kg, Kurz-Stockhaar und sehr hochbeinig ist viel robuster. Sie braucht erst einen Mantel ab ca. 8 Grad und kälter.