Beiträge von Morelka

    Gibt es denn Rassen bei denen alles OK ist, nicht Überzüchtet bzw. Qualzucht?

    Da müsste man sicher mal alle Extreme ausschliessen, also nicht übermässig gross, nicht übermässig klein. Dann fallen alle Kurznasen weg, ist ja klar.

    Rassen mit verkürzten Gliedmassen (Achondroplasie, resp. Chondrodysplasie) fallen ebenfalls weg sowie auch überlange Rücken.

    Dann müsste man alle Sonderfarben wegstreichen, also Merle, Dilution und Scheckung. Bei den Ohren sollten es keine Schlappohren sein, sondern Stehohren. Alle Veränderungen am Skelett und Rückenwirbel fallen auch weg (Ridge, Korkzieher-Rute, etc.).

    Übermässiger Haarwuchs wäre auch auszuschliessen wie auch faltige Haut.

    Hmmmm, was bleibt dann übrig? Ich versuche mal zu beschreiben, wie so ein Idealhund aussehen müsste:

    - mittelgross, ca. 20 kg

    - normal lange Nase

    - Kurzstockhaar

    - Stehohren

    - wildfarben

    - idealer Körperbau, also leicht rechteckig, Rücken etwas länger als Widerristhöhe, ideale Winkelungen in allen Gelenken

    - lange Rute

    - keine Massenvermehrung, kein Modehund

    Tja, was für eine Rasse ist das, hat jemand Vorschläge?:???:

    Ich sehe schon, ich habe keine andere Wahl grinning-dog-face-w-smiling-eyes

    Alles klar!

    Ich schliesse mich an, bin gespannt auf Deine Erfahrungen und Bilder.

    Ich begegne fast täglich einem Bobtail, da einer hier in der Nachbarschaft lebt. Er ist ein noch junger Rüde, freundlich und interessiert, aber halt einfach ein "Fellberg"... meine Winzlinge kommen ihm lieber nicht zu nahe, denn er könnte sie schon mit einem einzigen herzhaften Pfotenschlag umbringen oder schwer verletzen.

    Aber als Familienhund finde ich ihn total nett und schön und habe den Eindruck, dass das wirklich sehr angenehme Hunde sind.


    Viel Spass bei Deinem Projekt!

    Ja seit dem letzten Besuch hat er wieder gefressen. Seid heute nacht aber nicht mehr und sein Bauch quietscht und ist schlapp.

    Trinkt er denn wenigstens, hast Du ihm Bouillon gegeben?

    Ich würde an Deiner Stelle in einer Klinik anrufen und die Symptome schildern. Die können Dir dann sagen, ob Du herkommen sollst oder was Du ihm geben kannst. Wichtig ist auch, dass Du genau angibst, was der TA ihm gegeben hat.

    Immerhin ist er nicht ein ganz kleiner Yorkie, dann erträgt er nichts fressen etwas besser, aber trotzdem tönt das Ganze ziemlich verdächtig. Alles Gute für den Kleinen!

    Ich würde den Hund auf dem schnellsten Weg in eine Tierklinik bringen. Es ist ja äußerst bedenklich, wenn ein zweijähriger Hund gar nichts mehr frisst.

    Dem schliesse ich mich an.

    Bei den Ratschlägen mit "24 Std. hungern lassen" wird mal wieder vergessen, dass es hier um einen Kleinhund geht.

    Ich weiss nicht, ob Dein Yorkie zu den "kleinen" gehört, die manchmal nur 2 kg wiegen oder ob er ein kräftiger, starker Normal-Yorkie ist(?)

    Bei Kleinhunden ist hungern lassen immer sehr riskant, weil das rasch in eine Unterzuckerung führen kann. Einen "Normalhund" von 10 kg oder schwerer kann man durchaus mal hungern lassen. Ein Kleinhund von nur wenigen kg Körpergewicht darf nicht lange hungern!

    Wie sieht es denn mit Trinken aus? Nimmt er wenigstens Wasser zu sich? Falls nicht, solltest Du versuchen, ob er Rinds- oder Hühnerbouillon trinkt.

    - es wird wohl eher sein, dass ich einen Chi von einer Notstation/Tierheim hole. Ich glaube alleine würde ich es nicht packen einem Welpen gerecht zu werden.

    Seeeehr guter Plan! :bindafür:

    Ich habe soeben vor drei Tagen meinen dritten Chi aus dem Tierschutz geholt (alle von unterschiedlichen Organisationen). Mit Bongo läuft alles dermassen entspannt ab, als ob er schon lange hier zu Hause wäre.


    Ich kann gar nicht verstehen, weshalb man sich einen Welpen holt, wenn man mit einem erwachsenen Hund soooo viel weniger Arbeit und Stress hat. :pfeif:

    Meinen ersten Chi nahm ich übrigens auch schon am dritten Tag ins Büro mit, hatte mir vorher die schriftliche Erlaubnis meines Arbeitgebers eingeholt. Drei Jahre später kam ein zweiter hinzu, ebenfalls problemlos.

    Jetzt bin ich pensioniert und muss mir keine Gedanken mehr machen wegen arbeiten gehen...

    Nicht nur, auch Möpse werden gerne mal hergenommen, um möglichst platte Gesichtchen zu bekommen :no:

    Kann ich absolut nicht verstehen, was man daran schön, niedlich oder toll finden kann...


    Aber auch hier: Das sind dann keine reinrassigen Chis!

    Ja, das ist einfach nur schrecklich... :shocked:

    Kommt immer drauf an, welcher Zuchtverband dahinter steckt, "reinrassig" ist nicht so einfach zu definieren... gemäss meinen Beobachtungen sind vor allem die osteuropäischen Länder sehr darauf erpicht, möglichst kindchenhafte, kurze Köpfe zu züchten.

    Woher bekommt man den dann reinrassige Chis des Deer-Typs.

    Soviel ich bisher verstanden habe, existieren diese nach wie vor in der Genetik, weil sie eigentlich die "ursprünglicheren", gemässigten Chis sind. Der Standard versucht sie jetzt halt "auszumerzen", was aber offenbar nicht so einfach ist (zum Glück).

    Vor 40 Jahren habe ich an den Ausstellungen ganz andere Chis gesehen als diese heutigen übertriebenen Apfelköpfe und Kurznäschen und übertrieben bulliger Körperform. Das wurde erst in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr auf die Spitze getrieben.

    Ich habe viel eher sogar noch den Verdacht, ob da nicht ab und zu mal eine französische Bulldogge mit eingekreuzt wird, um einen möglichst bulligen Typ zu erhalten.

    Bei gewissen Chis muss man sich manchmal fragen, ob das jetzt ein Chihuahua oder eine franz. Bulldogge ist, das habe ich überdeutlich an diesem Rüden gesehen, den ich eigentlich als Zweithund zu meiner Smilla übernehmen wollte.
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    Versteh mich nicht falsch, ich wäre absolut für deutlich gemäßigtere Köpfchen und größere Chis, die robuster sind. Aber dann muss sowas auch richtig gezüchtet werden, und nicht als Mythos gehypt, hinter dem meistens eben Mixe stehen.

    Du hast den Link offenbar nicht gelesen... die Züchterin ist gegen die Deer-Types, weil diese nicht dem Rasse-Standard entsprechen, sind aber "einfacher" zu züchten, weil sie nicht so grosse Geburtsschwierigkeiten haben wie die Cobby-Types mit ihren Riesenköpfen und dem kompakten Körperbau.

    Ich als simple Hundehalterin und mit Augen im Kopf sage einfach, die Deer-Types entsprechen viel mehr einem gesunden Hund ohne Extrem-Formen von bulligem Apfelkopf, übertriebenem Stop und Winznäschen.

    Natürlich gibt es auch Mixe, die einem Deer-Type ähneln können, das war hier aber nicht die Frage.