Beiträge von Morelka

    Ich habe soeben vor drei Tagen meinen dritten Chihuahua übernommen, alles Tierschutz-Hunde. Ich bin nach wie vor begeistert von dieser Rasse, denn sie sind einfach toll und (gemäss meinen Erfahrungen) kinderleicht zu erziehen.

    Sie sind extrem menschenbezogen und bemühen sich enorm, alles richtig zu machen. Vielleicht gibt es auch "sture" Chis, keine Ahnung, meine drei sind das jedenfalls nicht.

    Was ich Dir aber aus eigener Erfahrung nahelegen möchte, ist, dass Du unbedingt vermeiden solltest, einen Chi mit extremem Apfelkopf und Mini-Näschen zu kaufen! Solche Hunde röcheln, japsen und schnarchen so heftig wie Bulldoggen, weil ihr Kopf so stark brachycephal ist, dass die Atemwege völlig verwinkelt und viel zu eng sind und das Gaumensegel beim Schlafen zusammenfällt.
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    Viel zu grosser Apfelkopf, viel zu kurze Nase = ungefähr dieselben Atemprobleme wie eine Bulldogge.

    Genau solche Hunde sprechen leider das "Kindchen-Schema" in uns Menschen an, werden daher auch immer extremer gezüchtet mit oben erwähnten Nachteilen. Bitte unterstütze solche Qualzuchten nicht!

    „Echte“ Niederläufigkeit, also Chondrodysplasie gibt es bei Chis eigentlich nicht.

    Oh doch, die gibt es, vor allem bei den (unerwünschten) Deer-Types. Ich weiss nicht, ob Chi-Züchter auf Chondrodysplasie achten, aber ich habe schon viele Chis gesehen mit Chondrodysplasie.

    Hier ein schönes Beispiel von beiden Beintypen nebeneinander: Links Morelka mit Normalbeinen, rechts Smilla mit chondrodysplastischen Beinen, verkürzte Röhrenknochen (und langer Rücken, den man hier nicht so gut sieht):

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    Ich kenne eine Züchterin, bei der ein Kastrat noch 7 Wochen nach Kastration erfolgreich deckte. In der Regel sind das dann aber nur kleine Würfe (wie bei Dir ja auch, nur 2), aber trotzdem, es zeigt halt, dass man wirklich, wirklich aufpassen muss.


    Ich habe schon Tierärzte erlebt, die sagten, ooch, 14 Tage nach Kastration kann man die zu Weibchen setzen oder sogar überhaupt nichts sagte und die Besitzer einen Neu-Kastraten frisch-fröhlich in eine Weiber-Gruppe setzten. :shocked:

    Es tut mir leid, dass Ihr die Schweinchen-Haltung aufgeben müsst, aber manchmal ist halt ein Lebensabschnitt zu Ende...

    aktuell lebt nun noch eine rexdame mit ihren 2 babys hier.die maus war unglücklicher weise von dem kastraten(hatten den letzten bock kastrieren lassen) gedeckt der noch nach der frist es geschafft hatte zu decken(das ist uns in all den jahren noch nie vorgekommen)

    Das finde ich sehr interessant! Weisst Du noch, wie lange seine Kastration zurücklag, als er die Rexdame noch erfolgreich decken konnte? Solche Erfahrungsberichte sind immer sehr wertvoll.

    Ich hoffe, Du findest einen guten Platz für die kleine Familie! Eigentlich ist das die ideale Zusammensetzung, Mama mit Tochter und Sohn (Sohn hoffentlich frühkastriert). Solch eine harmonische Dreiergruppe sollte eigentlich recht schnell einen neuen Platz finden, hoffe ich. Alles Gute!

    Es ziehen doch 2 Mädels ein, also sind es dann 3 Weibchen. Hab ich zumindest so gelesen.

    Genau, so verstehe ich das auch. Sie hat dann 3 Mädels, auch nicht unbedingt ideal, aber für eine begrenzte Zeit wird es wohl funktionieren.

    Ansonsten ist natürlich absolut richtig, was Angel21 schreibt. Gross-Gruppen mit 2 Kastraten können auf genügend viel Platz gut funktionieren, ich habe das selber auch erlebt.
    Aber Kleingruppen mit 2 Kastraten sind extrem kritisch, funktionieren in der Regel nicht. Grad kürzlich habe ich das gesehen bei einer Kollegin, die zwei Kastraten (Vater und Sohn) mit nur 2 Mädels hielt. Das knallte heftig, obwohl sie sehr viel Platz hatten, rund 6 m2 Fläche. Aber ausschlaggebend ist halt, dass genügend Mädels zwischen den Kastraten "verteilt" werden können.

    Aber das ist dann wieder ein neues Thema in diesem Thread, geht dabei nicht um Süsskirsches Frage.

    Der sieht mir aber eher wie ein Rottweiler-Mix aus, nicht wie ein Labrador-Mix, wenn es der Hund auf Deinem Avatar ist.

    Ich würde ihn in erster Linie mal vom Tierarzt durchchecken lassen, ob er gesundheitliche Probleme hat. Und dann in erster Linie am Vertrauen arbeiten, also zu ihm setzen, ein kleines Leckerli nach dem andern füttern, mit ihm reden. Vielleicht wäre die Beratung einer Hunde-Trainerin noch angebracht, damit sie den Hund mal beurteilen kann.

    Es geht absolut nicht, dass er angebunden (also "Kettenhund") draussen ohne Witterungsschutz bleiben muss. Die Temperaturen fallen auch jetzt noch teilweise bis gegen 0 Grad, und er hat nicht einmal einen Schuppen/isolierte Hütte oder sowas?:shocked:

    Wieviele Stufen sind es denn, die er überwinden müsste?

    Und vielleicht darf ich beim ein oder anderen hier im Thread mal (weiter) üben :ops: .

    Mir gehen nämlich die Hunde aus

    Wenn Du möchtest, darfst Du Deine schönen Linien gerne mal bei Vicky zeichnen, damit Du üben kannst. Ich finde das nämlich auch total spannend! Leider steht sie hi li etwas tiefer, weil sie nicht alle 4 Pfoten auf den Balken gesetzt hatte. Das habe ich erst hinterher gesehen.

    Ich finde es besser, wenn jemand "Fremdes" das macht bei Vicky, also nur zu, wenn Du üben möchtest.

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