Beiträge von Morelka

    Ich glaubte, Vicky könnte noch "ewig" leben mit ihren Herzmedikamenten, aber das Schicksal hat grausam zugeschlagen... am Freitagnachmittag schlief meine süsse Elfenprinzessin friedlich ein in meinen Armen. Ich konnte ihr ein qualvolles Ersticken ersparen, denn ihre Mitralklappen-Insuffizienz hatte sich dramatisch verschlimmert innert kürzester Zeit.

    Eine "undichte" Mitralklappe kommt leider recht häufig vor bei Kleinhunden. Das hängt offenbar auch irgendwie zusammen mit einer Bindegewebsschwäche. Ich hatte die Illusion, ihre Herzkrankheit könnte gut unter Kontrolle gehalten werden durch regelmässig Ultraschall-Untersuchungen und Medikamente, aber das war leider nicht so... :( :

    Vicky war etwa 10 Jahre alt, ihre Vorgeschichte kenne ich nicht. Sie wurde in Spanien auf der Strasse herumirrend aufgegriffen und ins Tierheim gebracht. Dort entdeckte sie eine befreundete Tierschützerin, die sie untersuchen, impfen und kastrieren liess und in die Schweiz brachte.

    So kam sie am 1.7.2018 zu mir als Zweithündin zu Smilla. Vicky lebte also nicht einmal zwei Jahre bei mir. Trotz dieser kurzen Zeit habe ich sie innig geliebt und vermisse sie schmerzlich, denn sie war ein ganz besonders zartes, elfenhaftes Wesen, unglaublich anschmiegsam und zärtlich wie eine Katze.

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    Ich habe noch mal eine Frage an alle, die mit Zeigen und Benennen arbeiten.


    Wann und wie genau wird das Alternativverhalten mit eingebunden?

    Ich habe diesen genannten Link nicht gelesen aktuell, oder habs wieder vergessen. Aber ich persönlich habe bei Vicky kein "Alternativ-Verhalten" eingebaut, sondern habe es wirklich nur auf Zeigen und Benennen beschränkt, wie oben beschrieben. Das hat immer besser funktioniert, so dass ich jetzt sagen könnte, Hunde-Begegnungen sind kein Problem mehr für Vicky. Das Problem hat sich leider aber definitiv "gelöst", denn Vicky lebt nicht mehr seit heute... ihre Herzkrankheit war stärker als sie. loudly-crying-dog-face

    Wenn ich es schaffe, schreibe ich dazu in der Regenbogen-Brücke noch mehr dazu.

    Alternativ-Verhalten kenne ich eigentlich nur bei Verboten oder Korrektur, z.B. wenn ein Hund Pferde-Äpfel fressen will, ich verbiete es mit einem Abbruch-Signal und werfe ihnen stattdessen ein Guteli ins Gras, das sie dann suchen müssen. Oder wenn ein Hund sehr gerne spielt, wäre das Alternativ-Verhalten dann ein Spiel.

    Haha, erste Clickereinheit:


    Sprecher: "Jetzt ist das richtige Timing wichtig"

    Und die Schnabel packt vor dem Click in den Futtereimer

    Hast Du was anderes gesehen als ich?:???:

    Sie hat geklickt und anschliessend das Leckerli gegeben, alles ganz korrekt.

    Aber es gäbe ja auch die Möglichkeit, den Hund betreuen zu lassen bzw. einen Hundesitter zu engagieren, der zwischendurch zumindest mal eine Runde mit dem Hund geht.

    Das kann man vielleicht "notgedrungen" machen, z.B. wenn man bereits einen Hund hat und sich plötzlich die Lebensumstände ändern, so dass beide Vollzeit arbeiten. Dann muss man notfalls solche Lösungen suchen.

    Aber sich in dieser Konstellation ganz neu einen Hund anzuschaffen, finde ich völlig sinnbefreit, denn wozu hat man denn einen Hund, wenn man diesen kaum sieht ausser am Wochenende?

    Da solltet Ihr besser warten, bis sich Eure Lebenssituation geändert hat, vielleicht beide Teilzeit arbeiten oder sogar Home-Office möglich wäre.

    Wie sieht es denn mit Nachwuchs aus? Plant Ihr Kinder? Dann sieht die Situation nochmals anders aus, geht häufig auch negativ aus für den Hund... (muss nicht, kann aber...).

    Er hatte mal beim Spielen einen ins Auge bekommen, und wir konnte nur mit 3 Mann nachgucken, weil er sich so extrem gegen das Festhalten gewehrt hat, dass man Angst haben musste ihm dabei das Auge noch mehr zu verletzen.
    Dieses Thema hatten wir bereits mit der Inhaberin unserer Hundeschule angesprochen, und sie sagt dass das daran liegen kann dass der Hund im Stall aufgewachsen ist und die ersten paar Wochen seines Lebens nur sehr wenig Kontakt zu Menschen hatte.

    Das sind die Schlüsselsätze für Euer "Problem" mit Eurem Welpen.

    Er ist schlicht und ergreifend nicht sozialisiert mit Menschen und weiss nicht, was er von Euch zu erwarten hat, nichts Gutes, denkt er jedenfalls im Moment. Alles was Ihr ihm "mit Gewalt" antut (zu dritt festhalten, um das Auge zu behandeln!!!!) ist der pure Horror für ihn!:shocked:

    Bitte lasst ihn in Ruhe und zeigt ihm so viele positive Erlebnisse wie nur möglich mit Menschen, z.B. auf den Boden setzen und ihm ein kleines Guteli nach dem andern geben ohne ihn zu berühren.


    Ausserdem wäre es gut, wenn Ihr Euch mit dem Thema Clickern und "medical Training" befasst, entweder mit Büchern und Erklärungen oder Videos. Momentan geht es halt nicht, dass Ihr einen Hundetrainer kommen lasst, der Euch das Clickern beibringt, deshalb müsst Ihr Euch selber behelfen.

    Für die Treppe würde ich versuchen, ihn an eine Tasche zu gewöhnen (auch mit Clickern und Gutelis).

    Nein, noch nie, weder vor 35 Jahren die Dalmatiner noch in den letzten Jahren die "Kleinen."

    Meine Hunde achten extrem gut auf mich, ich aber auch auf sie.

    Ich glaube, das hängt in erster Linie vom Hundetyp/-rasse ab. Eine sehr selbständige, jagdlich orientierte Rasse neigt bestimmt mehr zum "Abhauen" als ein vorsichtiger, extrem menschenbezogener Hund.

    Ein anderes Kapitel sind dann noch Angsthunde, die bei einem unvermuteten Knall in Panik wegrennen, das nenne ich dann aber nicht "Abhauen", das ist dann einfach eine kopflose Flucht.

    Sie buddelt drinnen auf dem Boden, meistens abends wenn wir schlafen gehen wollen.

    Zu Deinem Tagesprogramm wurde ja schon vieles gesagt (ich finde es auch viiiiel zu viel!), aber noch kurz zum Buddeln:

    Das bedeutet, dass sie müde ist und "eigentlich" am Ort, wo sie buddelt, gerne ein weiches Nest hätte. Wo genau macht sie das denn? Könntest Du ihr eine Decke an diesen "Buddelort" legen oder ihren Schlafplatz überhaupt an diesen Ort verlegen? Offenbar findet sie diesen ja viel besser als die ihr zugedachte Decke.

    Auf jeden Fall macht sie das Buddeln nicht, um Dich zu "ärgern", sondern sie hat handfeste Gründe dafür.

    Ich hoffe, dass Deine Hündin lernen kann, Ruhe zu halten und ingesamt etwas mehr Harmonie einkehrt bei Euch.