Beiträge von Morelka

    Aha, nur merkwürdigerweise liest man hier nichts von Tipps wie man es richtig macht.

    Das gehört jetzt eigentlich nicht in diesen Thread, denn Laura ist bereits auf einem sehr guten Weg (und hört zum Glück nicht auf Deine "Ratschläge").

    Aber für Dich, da Du offenbar in sehr veraltetem Gedankengut betr. Hundeerziehung stecken geblieben bist, hier ein erster Input, der Dich hoffentlich ins Nachdenken bringt:

    Trainieren statt Dominieren

    Von runterdrücken und an der Leine ziehen halte ich nichts und das werde ich nicht anwenden. Mir ist es nur wichtig, dass Hund und ich Freude haben an dem was wir tun. Dann ist es halt kein perfektes Sitz oder er schafft es nicht in 10 Meter Entfernung sitzen zu bleiben :ka:


    Bis jetzt ist er ganz ohne Sitz durchs Leben gekommen, da mach ich mir und ihm jetzt keinen Stress mit. Wenn er mitmacht und lernt freut es mich, wenn er noch nicht so weit ist Sitz ich halt noch ein paar Wochen mit ihm am Boden im Garten und werd ein paar leckerlies ins Gras.

    Super, das ist die richtige Einstellung! :bindafür: Das machst Du gut!

    Der arme Charlie ist nicht "faul", sondern einfach nur völlig abgelöscht und hat schon längst resigniert. Ich freue mich, dass Du Dich jetzt so wohl überlegt mit ihm beschäftigst und ihm schrittweise etwas beibringst.

    Mach weiter so, toll! :gut:

    @Archivar, sorry, aber in welchem Jahrhundert lebst Du denn?

    Bitte informiere Dich über die heutige wissenschaftlich basierte Hunde-Erziehung und vergiss diese alten Kamellen aus dem letzten Jahrhundert.

    Mir schwant sonst Schlimmes mit Eurem Kangal...:shocked:

    Mit Kommando abnutzen meine ich, dass es irgendwann nicht mehr Ernst genommen wird. Wenn ich sie beim Spaziergang z.b. 10 mal rufe und 9 mal davon kommt sie nicht wird sie mich irgendwann nicht mehr Ernst nehmen. Leider haben wir den Fehler in den letzten Wochen gemacht. Immer wieder gerufen, ohne Reaktion von ihr. Echte Konsequenzen gab es auch nicht, was sollen wir auch machen? Ihr nachlaufen und sie einfangen ist für sie ein lustiges Spielchen und nicht wirklich Strafe.

    Mir stösst es übel auf, dass Ihr offenbar an eine Hundeschule geraten seid, die mit "Kommando" und "Strafe" arbeitet, falls der Hund nicht "gehorcht."

    Das sind völlig veraltete Denkweisen, die aus dem letzten Jahrhundert stammen mit dem militärischen Denken, dass der Hund ein "Untergebener" ist, der einem Kommando zu gehorchen hat, es also auch "Konsequenzen" und Strafe absetzt, falls der Untergebene nicht gehorcht.

    So kann man vielleicht mit einem DSH umgehen, die zu solcher diensteifriger Ergebenheit gezüchtet wurden, aber einem Husky musst Du nicht mit "Kommando" und anschliessender Konsequenz/Strafe kommen wollen, falls er nicht spurt.

    Du musst Dich selber interessanter machen für Deinen Hund und Party feiern, wie Flying Paws oben schon schrieb. Vor allem solltest Du prinzipiell die Denkweise ändern oder noch besser gleich die HuSchu wechseln.
    Hier mal ein Gedankenanstoss dazu:
    Trainieren statt Dominieren

    Jeder hat das Recht sich genau den Hund zu holen, den er sich wünscht, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

    Das ist einfach nur egoistisch gedacht!

    Ein Hund ist nicht einfach "Hund", sondern all die vielen Rassen wurden aus verschiedenen Gründen so gezüchtet und habe ganz bestimmte genetische Voraussetzungen für eine "Arbeit", die sie ursprünglich mal verrichten sollten.

    Wenn man sich über solche genetischen Anlagen einfach hinwegsetzt und sich einen hochspezialisierten Hund holt ohne auch nur die geringste Ahnung über die Merkmale dieser Rasse zu haben, handelt man grob fahrlässig, erstens dem Hund gegenüber, der nicht gemäss seiner Anlagen leben darf und zweitens gegenüber andern Hunden und Menschen, weil solch ein Hund im Erwachsenenalter gefährlich wird.

    Das, was Ihr bisher erlebt mit der Hündin, war nur das Welpen- und Junghund-Verhalten. Habt Ihr tatsächlich allen Ernstes geglaubt, dass sie ihr ganzes Erwachsenen-Leben so bleibt?


    Ich hoffe, dass Ihr einen guten Trainer findet, der Euch über die Eigenschaften eines Huskys aufklären und begleiten kann und dass die Hündin auch als Erwachsene noch ein glückliches Leben führen darf. Ob dieses Leben noch bei Euch sein kann oder besser doch an einem andern Ort, weiss ich nicht.

    Das klingt ja spannend

    Selkie hat dasselbe Mittel bei Beaphar als Spray entdeckt. Vielleicht werde ich mir das auch noch dort bestellen.

    Ich muss mich übrigens selber korrigieren... :fear: grad heute musste ich Smilla eine dicke Zecke direkt hinter dem Ohr entfernen. Es kann aber sein, dass sich diese schon angesaugt hatte, bevor ich das Mittel anwandte bei ihr. Ich beobachte mal weiter.

    Ella trägt jetzt seit zwei Wochen das Seresto.

    In der Zeit hab ich einige wenige krabbelnde angesammelt und vier rausgezogen, die sich schon bedient hatten.

    Puuuh, das finde ich aber ganz schön heftig! :shocked:

    Bei solch einem Resultat würde ich das Seresto eigentlich eher als "wirkungslos" bezeichnen.

    Wie gesagt, meine beiden hatten bisher noch keine Zecke, aber sie gehen halt nicht ins Unterholz und nicht ins hohe Gras, weil sie dort nämlich stecken bleiben würden... sie sind zu klein dafür.

    Von daher gesehen ist das Risiko bei meinen beiden wohl kleiner als bei grossen Hunden, obwohl ich täglich in Feld und Wald unterwegs bin mit ihnen.

    Meinst Dimethicon oder Simethicon? Das erste ist ein Silicon und das zweite gegen Blähungen.

    Beide sind gegen Blähungen, in diversen Medikamenten enthalten, z.B. Imogas, Flatulex, Lefax, Sab Simplex, etc.

    Aber eben, der Nebeneffekt ist die "Immobilisierung" von Insekten. Die Wirkung gegen Kopfläuse ist mir jetzt auch neu, macht aber Sinn.

    Ich beobachte mal weiter, ob sich Zecken auf meine Zwerge verirren, dieses Jahr habe ich jedenfalls noch keine einzige Zecke gesehen, obwohl es ja zeitweise schon recht warm war.