Beiträge von Bullerina

    Bin ich die Einzige, die es ein bisschen "unfair" findet, dass hier "Laien" gegen einen echten Profi antreten?

    Also.. ich find es schon äh.. bemerkenswert, dass ein 9-jähriger Border mit Agilitytrainerfrauchen und zig Erfolgen (Europameister, Deutscher Meister, Vize bei Crufts.... manches sogar zweifach) hier gegen "normal ambitionierte" Halter und deren Hunde ins Rennen geschickt werden.

    Ehrlich: mich stört das.
    Das ist so, als würde ich meinen Söhnen einen Grundkurs im Mauer-hoch-ziehen angedeihen und sie dann im Wettbewerb gegen den Maurer mit 40jähriger Berufserfahrung antreten lassen.

    Nicht falsch verstehen: das Bordermädel samt Frauchen machen das echt supi und es ist eine Freude, da zuzusehen.
    Aber (nach meinem Verständnis) sollte dieser "Wettbewerb" entweder für "Laien" oder für echte Profis ausgerichtet werden...

    Ich habe zwei Katzen an ein malignes Lymphom verloren.


    Allerdings wurde die Diagnose nicht einfach so gestellt, sondern aus den geschwollenen Lymphknoten eine Probe entnommen und in die Patho geschickt. Von dort bekamen wir dann die gesicherte Diagnose und konnten entsprechend handeln.

    Ich würde auf jeden Fall eine solche Probenentnahme anordnen um Sicherheit zu gewinnen. So, wie vorgeschlagen, macht ihr euch nur verrückt.

    Ach ja.. Nachtrag:
    Das Plüsch ist zu plüschig (ihr Widerstand gegen die Fellpflege wurde akzeptiert und der Hund in Folge 2-3 x jährlich dem Hundefriseur vorgestellt) und auch übergewichtig..

    Wir arbeiten an beidem :winking_face: und sowohl in Sache Fellpflege (und das mir, als bekennender Kurzhaarfan) als auch in Sachen Gewicht sind wir auf einem guten Weg.

    Hallo,
    ich klink mich hier einfach mit ein, weil hier das Verhältnis "mittelgroß" zu "klein" mittlerweile 1:2 ist :winking_face:

    Hier wohnt eine OEB (Casha, 5), ein Zwergpinscher (Hermann, 5) und seit 4 Wochen Sherin (Papillon, 8).
    Gut, zugegeben, Sherin gehört meiner Mama. Aber da wir als Dreigenerationenhaus sehr eng zusammen leben und ich Sherin nach langer, langer Suche für Mama gefunden habe, gilt sie sicher zu mindestens 25 % als "meine".




    Wir haben somit ein recht unterschiedliches Trio im Haus und gerade der Start war mit den beiden Mädels eher holperig. Aber wir arbeiten dran und sind auf einem guten Weg.

    Ach ja: Die Bullerina zog als Welpe direkt vom Züchter mit 9 Wochen ein, Hermann ist aus dem Tierheim (schlechte Haltung) und wohnt bei uns seit er 3 Jahre ist und Sherin kam ebenfalls über die Züchterin zu uns (Frauchen verstorben).

    Hier reicht ein Schnalzen oder ein leises "ss", damit meine Hunde auf mich achten.
    Ja, es kommt durchaus vor, dass sie es mal nicht tun, aber das ist dann eher ein "ich bin hier gerade beschäftigt!!!".


    Pfeiffe kennen sie, wird als Abruf im Freilauf durchaus mal genutzt, normalerweise auf weitere Distanzen.

    In der Stadt reicht wie gesagt ein Schnalzen, um sie auf mich zu fokussieren, da sind sie ja auch definitiv im Nahbereich (angeleint).


    Ein Vibrationshalsband hat nach meinem Verständnis am "normalen" Hund nix verloren. Weil schlicht nicht nötig.

    Nur mal zum Nachdenken - dein Hund hat sicher keine Nase die "zu lang" ist. Sollte das wirklich so eingeschätzt werden, dann liegt auch bei diesen Zuchtbemühungen einiges im Argen.

    Argument... irgendwie.
    Aber ein Bulldog bleibt ein Bulldog. Und die waren halt auch vor 150 Jahren kurznasiger als ein Schäferhund.
    Und nein.. da liegt nix im Argen, wenn der Hund damit gut klarkommt.


    Mit "gut klarkommt" meine ich keineswegs, dass das Wuff 100 Meter in 1:30 laufen kann, ohne schnappatmend nahezu komatös in den Schatten zu sinken!

    Es gibt sie, die Bemühungen, die Kurznasen gesund und sportlich zu züchten.
    Ich hab so ein Exemplar. Da ist die Nase sogar einen Ticken "zu lang", aber irgendwie stört uns das nicht. Im Gegenteil.


    Dieser Hund hat schon Husky-Schäferhundmixe kaputt gespielt, eine Briardhündin dazu gebracht, nur noch im Liegen zu agieren und einen Golden zur Verzweiflung getrieben, weil sie einfach nicht zu erwischen war:



    Ja, die "Rasse" ist nicht FCI-anerkannt.
    Das wird zeitnah auch nicht passieren, weil einfach alles, was irgendwie "gemixt" wird, unter "OEB" läuft.
    Und ebenfalls ja: auch bei meiner Züchterin ist eine Hündin gefallen, die definitiv bei "Hitze" zu nichts zu gebrauchen ist, die sich im Gesicht kratzt, die eine Knickrute entwickelt hat. Dummerweise ein Mädchen, dass für die weitere Zucht gedacht war. Sie wird nicht eingesetzt werden.... kann sie nicht verantworten.


    Die ganzen bully-typischen Probleme sind nicht unsere. Casha wurde auch geröngt, Hüfte i O, Ellenbogen auch... Wirbelsäule o B.
    Nein, nicht eingeschickt und ausgewertet. Aber auch ein TA erkennt, wenn es ein Problem gibt.


    Der Weg dorthin war für die OEB steinig und es wäre extrem "schön geredet", wenn das sofort alles geklappt hätte. Da blieben sicher viele Hunde gesundheitlich auf der Strecke, hatten mit Sicherheit die bekannten Probleme.


    Zugegebenermaßen ist die OEB bei manchen "Züchtern" wieder auf dem Weg breiter und kurznasiger zu werden. Weil: sieht so toll aus *seufz*


    Casha leidet sicher nicht. Aber ich weiß, dass es genügend Brachys gibt, die es tun.
    Und das ist gelinde gesagt kacke.