Beiträge von DerFrechdax

    Hey,

    falls du dich ein bißchen einlesen willst, hier gibt's einen Laberthread:

    Giardien & Co... der Darmgesundheits- Laberthread

    Wenn du Giardien in die Suche eingibst, findest du auch andere Threads zu Giardien. Vielleicht magst du mal querlesen.

    Ich bin eine der wenigen, die bei Giardienbefund den Putzfimmel kriegen... alles wird desinfiziert und ausgekocht, und zwar mehrfach.

    Es gibt die Möglichkeit, mit Kolloidalen Silber zu behandeln, das haben wir beim letzten mal gemacht, als der eine Hund Giardien und Durchfall hatte und der andere hatte nichts. Da hat der kranke Hund Panacur bekommen und der andere Silberwasser.
    Zusätzlich habe ich Produkte von Pernaturam verwendet, für beide.

    Zusätzlich würde ich was zum Darmaufbau geben. Dafür verwenden wir immer Symbiopet. Wenn du Giardien googelst, wirst du sicher auch auf Rezepte mit Buttermilch und Thymian, Oregano und irgendnochwas kommen, war es Rosmarin? Fällt mir gerade nicht ein. Im www finden sich jedenfalls sehr gute Infos.

    Gute Besserung :winken:

    erinnert mich an meinen Anruf bei der Polizei diesen Sommer, als ein Rehkitz allein an der Böschung 1m neben der 4spurigen Autobahn herumgehoppelt ist und kläglich nach seiner Mama geschrien hat... ich war mit dem Pferd auf einem Flurbereinigungsweg direkt daneben unterwegs, bin schnell abgestiegen, hab das Pferd weggeführt und die Polizei angerufen wegen des Unfallrisikos... der Polizist war erst noch ziemlich amüsiert, hatte er es doch mit einer Rehkitz- Retterin zu tun, und scheinbar ein bestimmtes Bild vor Augen.

    Mir ging es aber tatsächlich in erster Linie um den regen Verkehr und darum, dass ein übler Unfall mit Kettenreaktion ausgelöst hätte werden können, das Kitz hat mir natürlich auch leid getan. Hab mich kurz über den gönnerhaften Ton des Polizisten geärgert, aber dann dran gedacht, was für schräge Vögel da wohl sonst noch anrufen... hat mich wieder beruhigt =)

    Kurz danach war sogar ein Martinshorn zu hören... :bindafür: :hust: da war ich aber schon weg ;)
    von mir aus hätte auch ein Anruf beim örtlichen Jäger gereicht, ich hatte dessen Nummer natürlich nicht.


    Aber: mindestens ein Handwagen oder besser noch ein voller Tank im Auto wären mehr als angebracht:

    Guter Punkt, vor kurzem hab ich erst gelesen, dass man seinen Tank nie mehr als halb voll leer fahren soll... sonst kommt man im Ernstfall nicht weit.

    Sprit darf nur bis zu 20l (Benzin) bzw 200l (Diesel, da kommt ma scho weiter... ;) ) gelagert werden in der Garage.

    Quelle von 2015: Sprit lagern: Wie viel Diesel und Benzin darf ich zu Hause in der Garage lagern? | Auto

    Quelle von 10/2018: kein-sprit-mehr-an-der-tankstelle-611554

    PS @Bingwu : Plündern verurteile ich.

    viele sagen, wenns soweit ist, hilft ein Vorrat auch nix... dabei denke viele vielleicht an einen Super- Gau oder einen Atomkrieg... aber an einen simplen Stromausfall oder Gas- bzw- Öllieferstopp aus politischem Kalkül oder wat wees ik... denkt eben keiner.

    Man muss nicht immer gleich an das "Weg vom Fenster" Szenario denken, weil, blöd is dann scho, hat man ne Katastrophe überlebt und dann verhungert oder verdurstet man, weil man nix im Haus hat und einem keiner mehr was abgeben will, mal überspitzt gesagt... oder der Hund hat nix zum Fressen.... aller-worst case :hust:

    Mir ist gerade eingefallen, ich hatte am Samstag ein interessantes Gespräch mit jemandem, der für eine große gemeinnützige Orga arbeitet, die Sanitätsdienst und Katastrophenschutz anbietet.

    Er ist im Bereich Katastrophenschutz tätig und baut eine neue Abteilung auf, die direkt mit den staatlichen Entscheidungsträgern und den (privatisierten) Anbietern von Rettungsdiensten etc. zusammenarbeitet, sozusagen als Schnittstelle, für den (hoffentlich nie eintretenden) Katastrophenfall.

    Jedenfalls hat er mir erzählt, dass immer mehr Teile des Katastrophenschutzes, der früher in staatlicher Verantwortung lag, outgesourct wird, zB gab es ja früher Bunker, Jodtabletten- Ausgabestellen, Vorräte für soundsoviel Menschen, sowas halt. Und das ist alles so marode und in die Jahre gekommen, dass schlicht nichts mehr davon nutzbar ist.
    Und da hat sich der Staat gedacht, das privatisieren wir jetzt, das wird ausgeschrieben, und wer das am günstigsten anbietet, der kriegt den Auftrag.
    Nun ist es so, dass es schon einige Rettungsdienst- Anbieter gibt und auch Katastrophenhilfsorgas, aber zB Vorräte vorhalten, das tut keine dieser Orgas, weil schlicht Lagermöglichkeiten für zB die deutsche Bevölkerung von 83 Mio. Einwohnern zu teuer sind. Also sagen die privaten Firmen, machen wir nicht, basta. Und der Staat nimmts stillschweigend hin und hofft einfach das Beste.
    Geld ist auch auf staatlicher Seite keines da, um im Katastrophenfall die Bevölkerung zu versorgen, zumindest nicht für größere Zwischenfälle. Also, es geht nicht um Verbandszeug, sondern um Essen und Wasservorräte.

    Ich persönlich habe mir aus diesem nachdenklich machenden Gespräch mitgenommen, dass ich mich nicht auf irgendwelche Helfer verlassen werde, die irgendwann vielleicht zur Versorgung in unser Dorf kommen. Denn, die werden wohl nicht kommen. Und wenn, dann erst nach 4 und aufwärts Tagen, bis alles koordiniert und organisiert ist. Selbst wenn man evakuiert wird, ist es nicht schlecht, seine Siebensachen selbst dabei zu haben, incl. etwas zur Verteidung derselben. 4 Tage können ohne Wasser für alle und ohne warmes Essen im Winter zB schon ziemlich lang sein... :/

    Interessant auch noch, dass er sagte, es gibt Statistiken, dass im Durchschnitt bei schweren Katastrophenfällen nach 6 Stunden die ersten Plünderungen einsetzen. Wohl dem, der dann einen Wachhund hat, sag ich da nur... :hust:

    Tenor des Gesprächs war, wir wiegen uns alle in einer falschen Sicherheit, dabei wäre es sehr wichtig, als Privatperson unbedingt vorzusorgen um auf eigenen Füßen stehen zu können (zumindest für eine begrenzte Zeit).

    Dazu passt diese Serie auf Arte:
    occupied-die-besatzung

    und als Buchempfehlung:

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät von Marc Elsberg als Taschenbuch - Portofrei bei bücher.de

    =) angenehme Alpträume dann kommende Nacht :p ;) :winken:

    Ich mach das exakt so wie du... Vorräte in die Abstellkammer, Katastrophenvorräte sind noch welche in einer Box oben im Schlafzimmer im Schrank, Angefangenes im Küchenschrank.

    MHD ist meist 2021, ich bin da aber bissi ehrgeizig... was zb "schon" Mitte 2020 abläuft, kommt dann nach vorne ;) .

    Beim Einkauf hol ich immer die hinteren Lebensmittel aus den Regalen und Kühltheken... die sind i.d.R. am längsten haltbar und somit am frischesten :D

    Mein Mann hat mir bis auf weiteres den freundlichen Rat gegeben, erstmal die Sachen aufzubrauchen, die wir gerade da haben :ugly:
    Jetzt werde ich nicht drum rum kommen, mal alle MHD anzuschauen und durchzusortieren, damit immer schön die kürzer haltbaren Sachen wegkommen.
    Die Idee mit dem draufschreiben mit Edding wird dann auch umgesetzt, ich glaub, die kam von dir, @Chris2406 . Danke dafür :smile: .

    In der Norma gibts ab heute Mehle (glutenfrei), Leinöl, Kokosmilch und anderes in Bioqualität, was unbedingt in meinen dann aufgeräumten Schrank wandern muss ;) .

    Wasser wird noch weiter auf Vorrat eingekauft. Bei Gelegenheit noch Dosenfutter.
    Sonst sind wir ganz gut sortiert momentan, auch mit Streichhölzern, Kerzen, Teelichtern.

    Einzig unser Kaminholz ist fast alle, da kommt diese Woche Nachschub, passend zum angekündigten Schneeeinbruch hier bei uns :roll: .
    Und Grablichter wollte ich aus der Norma noch besorgen, die gibts da immer günstig.

    Hey :winken:
    Wie ist denn euere Kleine mit euch so im Umgang? Also, ist sie da vorsichtig und rennt im Freilauf um euch außen rum, oder knallt sie euch auch genauso voll in die Kniekehlen?

    Es gibt Hunde, denen muss man das beibringen, dass Menschen (besonders Kleinkinder!) und andere Hunde nicht umgerannt werden ;) .

    Euer Hund ist im Freilauf unter Ablenkung nicht abrufbar. Das würde ich unbedingt üben, und ansonsten kann sie eben nicht mitspielen, wenn andere Hunde toben und muss angeleint bleiben. Wie benimmt sie sich denn dann, wenn sie sieht, dass andere Hunde frei laufen und rennen, und sie selbst muss an der 2m Leine bleiben?

    Ihr habt wie du schreibst, einen sehr sensiblen Hund daheim sitzen, der sich schnell hochzieht und der sehr offen für Reize ist. Solche Hunde können schlecht entspannen und müssen häufig viel Kontrolle ausüben, sie liegen (scheinbar entspannt) an strategisch wichtigen Plätzen und kontrollieren diese und schränken andere Hunde in deren Bewegungsradius ein. D.h. diese Hunde sind immer unter Stress und nie ganz entspannt.

    Die werden von mehreren Hunden, die frei laufen, schon komplett überfordert, weil sie die gern eingrenzen möchten und deren Radius kontrollieren möchten. Achte mal auf die Körperspannung deiner Malimixhündin. Die Bewegungen werden nicht fließend und locker sein, sondern angespannt wie eine Feder. Das mündet dann in Mobbing und Rüpeleien.

    Wenn du Sorge hast wegen Zurechtweisen und dass der Hund dir das krumm nimmt: auch unter Hunden gibt's Ärger, wenn sich einer danebenbenimmt. Meist regelt der ältere Hund den Jungspund runter (bei euch nicht, drum braucht eure andere Hündin unbedingt eure konsequente Hilfe und Rückendeckung!!).
    Ist die Korrektur erfolgt, der "Übeltäter" reagiert, bricht ab, beschwichtigt, zieht sich zurück, dann ist alles wieder gut. Dann benimmt sich der korrigierende Hund wieder völlig normal und schmollt nicht oder sowas.

    Ich würde nach einer Korrektur dem Hund zeigen, was ich sehen möchte, zB kurze Auszeit auf seinem Platz, und dann kann man ihn rufen und knuddeln, ohne sich inkonsequent fühlen zu müssen. Hunde vergessen schnell und sind meistens nicht nachtragend, und wir sollten es auch nicht sein, aber das Problem nicht aus den Augen verlieren.

    Hat denn deine ältere Hündin einen Rückzugsort, wohin sie sich allein zurückziehen kann? Die Situation ist ja für sie auch anstrengend und stressig, immer wieder angegangen zu werden... :verzweifelt: