Beiträge von DerFrechdax

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    @iinas wollte noch kurz hinterherschicken, weil sich mein Beitrag oben so liest, als würde ich mich nie aufregen :ugly: :lol: :

    Ich reg mich natürlich auch gern mal über andere auf, um Dampf abzulassen, ich hab auch schon großzügig im Thread über fremde Hundehalter meinen Senf dazugegeben und mein Unverständnis und meinen Ärger dort formuliert, um mich davon loszumachen.

    Man darf da halt bloß nicht stehen bleiben, bei dem Ärger. Das meinte ich. Wut ist ein guter Motor, um Dinge in Bewegung zu bringen und Änderungen anzuschieben, neue Strategien zu finden, um es in Zukunft besser zu machen. Sich selbst zu verändern. Nicht die anderen.

    @iinas

    Ich verstehe deinen Frust, mir geht es auch oft so, dass ich mir wünschen würde, andere Hundehalter würden ein bißchen mehr Empathie für mich aufbringen und mir das Leben leichter machen, wenn sie ihren kleinen Flexi- Keifling an der ausgezogenen Leine nah an uns heranlassen, obwohl sie sehen, dass ich einen großen Hund führe, der das ganz doof findet und einen Kleinen Hund, der dann gern zurückkeifen möchte.

    Aber hilft ja nix, und die Popokarte hat halt immer der große oder unverträgliche Hund, auch wenn der andere angefangen hat, und meine Hunde sind halt irgendwo auch mein eigenes Problem und meine eigene Verantwortung :tropf:

    Ich weiche inzwischen weiträumig aus, drehe um, gehe Umwege durch Gestrüpp, oder ich lasse sie an der Seite absitzen, wenn Platz ist, und fülle meine beiden mit Leckerli ab, das finden sie die beste Variante :smile:

    Manchmal kommt man in Situationen, da hilft alle Vorausschau nichts, dann hilft nur Augen zu und durch und danach hinter sich lassen.

    Spoiler anzeigen

    Gestern gingen wir zb auf einem schmalen Gehweg, eine andere HH mit ihrer jungen Dobi- Hündin war mit dabei, und ich sehe plötzlich in hoher Geschwindigkeit einen älteren Mann mit Beagle am Rad auf der uns zugewandten Seite auf uns zu fahren. Beaglechen hatte eine extrem lange Leine und kam gut an meine 2 ran, leider. Ausweichen ging nicht mehr, also Große seitlich abgewandt am Halsband genommen, leicht gegen den Gartenzaun gedrückt (sie hat schon gestarrt und nicht mehr auf mich reagiert) und somit verhindert, dass sie ausflippt. Der Kleine musste natürlich kurz bellen, die Große stand dann daraufhin auch auf 2 Beinen, Beagle passiert uns an der seeehr großzügig langen Leine, er ist weg, ich lasse meine Hunde wieder los und wir gehen weiter.

    Ich hab nicht geschimpft und nichts gesagt, weil es sinnlos gewesen wäre und ich in dem Moment zu meinen Hunden nicht durchgedrungen wäre. So war ich zufrieden, dass nichts passiert ist und wir sind einfach weitergegangen, als wäre nix gewesen.

    Fäddisch.

    (Klar könnte ich mich jetzt auch ärgern weil der Beagle so nah an uns her kam und der Mann hätte kurz anhalten können, hätte ich an seiner Stelle zumindest gemacht, wenn mir drei Hunde entgegen kommen. Aber hat er halt nicht. Ich könnte mich auch über meine beiden Hunde ärgern, aber das hilft uns ja auch nichts. Irgendwann kommt man an den Punkt, wo man das, was ist, akzeptiert, und von da ausgehend versucht man es in Zukunft besser und anders zu machen.)

    Das Problem könnte hier einmal die mentale Stärke des Shiba werden... der muss man als Hundehalter gewachsen sein, sonst wird das ein Alptraum (ohne schwarzmalen zu wollen)

    Ich beziehe mich auf diesen Teil der Beschreibung: "Denn er hat eine starke eigenständige Persönlichkeit, an der sich Frauchen und Herrchen erst einmal messen müssen. Man muss solch starke Hundepersönlichkeiten mögen. Sie sind eine ständige Herausforderung"

    Hat denn jemand mit Shiba-Erfahrung eine seiner Meinung nach realistische Beschreibung zur Hand, wie ein Shiba üblicherweise ist als erwachsener Hund?

    Mich treibt das auch gerade um, weil ich (vielleicht falsch) denke, Shibas sind ähnlich wie Akitas, und ich mir Sorgen mache wegen dem Akita-Thread.

    Hab zwar keine Shiba- Erfahrung, aber hier ein Link zu einer Beschreibung:

    Shiba Inu Rasseportrait im ZooRoyal Hunde Magazin

    "Der Shiba Inu hat ein selbstbewusstes, in sich ruhendes Wesen. Er ist alles andere als ein Hektiker und trotzdem sehr rege und aufgeweckt. Er beobachtet seine Umgebung scharfsinnig. Wenn man einen Hund mit archaischem Charakter und starker Ausstrahlung sucht, der zugleich als anspruchsvoller Begleithund taugt, ist man beim Shiba Inu genau richtig.


    An Anfänger stellt er allerdings hohe Anforderungen. Denn er hat eine starke eigenständige Persönlichkeit, an der sich Frauchen und Herrchen erst einmal messen müssen. Man muss solch starke Hundepersönlichkeiten mögen. Sie sind eine ständige Herausforderung: Einerseits muss sich der Hund an die Regeln der Menschen halten und sich seinem Frauchen und Herrchen mindestens in den wichtigen Alltagssituationen zuverlässig unterordnen. Andererseits will man seine Persönlichkeit keineswegs brechen. Man will sie sich entfalten lassen und sich an ihren Ecken und Kanten erfreuen.

    Diese natürliche Autorität muss man sich erarbeiten. Der Lohn ist eine fantastische, innige, anhängliche Freundschaft.Der Shiba lässt sich dann gut führen. Im Allgemeinen ist er lebhaft, unternehmungslustig, anhänglich und führig. Er kann aber auch mutig und kühn sein. Zugleich kann er auch einmal längere Zeit ruhig auf einem Platz verharren. Der Shiba ist immer noch ein stückweit Jagdhund. Er kann sehr hoch springen und fängt mit erstaunlichem Geschick quasi im Vorbeigehen Mäuse oder Vögel. Man erlebt hautnah die scharfen, wölfischen Instinkte, die noch in ihm lebendig sind. Deshalb hat er auch keinen ausgeprägten „Will-to-please“. Apportieren ist nicht sein Ding – genau wie andere Aufgaben, deren Sinn er nicht einsieht. Er will seine täglichen, ausgiebigen Spaziergänge. Doch Hundesport ist nicht sein Ding. Entsprechend seiner archaischen Natur bellt der Shiba wenig. Er hat aber eine breite Palette an Lautäußerungen. Er ist ausgesprochen wachsam. Der Shiba hat im wahrsten Sinne des Wortes alle Sinne beisammen. Fremden gegenüber ist er reserviert. Seinen Menschen gegenüber ist er ein sehr liebenswerter Hund, der zugleich seinen Artgenossen gegenüber nicht bedingungslos tolerant und freundlich auftritt."

    Denkt ihr, dass eine Desensibilisierung funktionieren würde?

    Sagen wir mal, eine Freundin würde sich mit Hund bereit erklären zu helfen.

    Boomer könnte an einem Baum fest gemacht werden, damit nichts passieren kann und die Freundin verringert mit ihrem Hund dann nach und nach den Abstand.
    Ein Hund wird ja nicht ewig lang durchgehen aufgeregt sein. Jedes mal wenn Boomer ruhig ist könnte das belohnt werden. Ähnlich, wie wenn man einem Welpen etwas neues "gruseliges" positiv zeigen möchte.

    Könnte er auf diese Art wieder lernen seine Freunde zu akzeptieren?

    Hunde haben bis auf Ausnahmen keine "Freunde". Du hast Freunde mit Hunden, und du möchtest mit deinen Freunden Zeit verbringen.
    Das findet dein Hund aber kaka, wie er schon mehrfach bekundet hat, ganz einfach, weil er keinen Kontakt zu anderen Hunden möchte.
    Der Vorschlag oben ist leider totaler Quark und wird deinen HUnd nur noch aggressiver machen und ihn durch aufgestauten Frust noch gefährlicher für andere Hunde machen.

    Natürlich geht es mir auch um meinen Hund. Er ist momentan nicht glücklich und wenn er sein Verhalten nicht ändert wird er niemals glücklich sein!
    Heutzutage können nicht einfach alle Hunde ihren Ursprungszweck frei ausleben. Sie sind für das Leben mit dem Menschen gezüchtet worden und müssen sich diesem auch anpassen um ein zufriedenes Miteinander für Hund und Mensch zu schaffen.

    Dein Hund wird nicht glücklich sein, solange du ihn in einer Umgebung hältst und mit Dingen konfrontierst, mit denen er nicht zurechtkommen kann.

    Hier noch etwas über den Charakter deines Hundes:

    American Akita im Rasseportrait | ZooRoyal Magazin

    "Die Haltung eines American Akita ist für fachkundige Herrchen oder Frauchen problemlos. Allerdings muss man das Wesen dieses Hundes gut kennen, ihn konsequent erziehen und führen. Der Akita braucht eine hohe Individualdistanz. Denn er ist selbstbewusst und zugleich kräftig. Akitas sind keine Everybody’s-Darlings und sie zeigen keinen ausgeprägten „Will-to-please“. Andere Hunde interessieren sie kaum. Und wenn doch, dann eher mit der Absicht, sie dominieren zu wollen, was besonders bei Rüden ausgeprägt ist.
    Der Jagdtrieb ist bei den meisten Akitas noch lebendig. All das kann bei mangelnder Erziehung dazu führen, dass die Gassi-Runde schnell stressig wird. Auch bei gut erzogenen Hunden kann es je nach der Persönlichkeit des Tieres trotzdem nötig sein, ihn an der Leine zu lassen.
    Der Akita kommt sehr gut mit Kindern klar. Allerdings sollte man ihn nicht ohne Aufsicht mit Kindern alleine lassen. Denn seiner Familie gegenüber entwickelt der Akita gerne einen starken Schutztrieb, den man auf keinen Fall unkontrolliert lassen sollte. Der Halter muss deshalb die Führung in der Hand haben und alleine er muss bestimmen, was wann und wie „verteidigt“ werden soll. Aktias sind gute Wachhunde, die gerne einmal anschlagen."

    Damit dir bewußt wird, was dein Hund von dir braucht, um glücklich zu sein... vielleicht liest du es ja doch noch... :ka:


    Problem 1: um den Rand des Wasserhahns sind fiese kalkflecken.

    Problem 2: um den Rand des abflusses ist ein hartnäckiger gelb-grünlicher Belag.

    Du kannst ein Zewa oder ein Stückchen Stoff (zB eine alte Baumwollsocke) mit Zitronensäure tränken und das dann über Nacht um den Wasserhahnhals und auf den Abfluß legen.
    Am nächsten Morgen mit Wasser abspülen, und alle Beläge lassen sich leicht entfernen. Reste kannst du mit etwas Zahnpasta oder einem Putzstein, falls du sowas hast, und einer Zahnbürste wegbekommen.


    Mich interessiert: Wir war das bei euch? Warum diese Rasse? Wie habt ihr euch vorbereitet? Wird nochmal ein Vertreter dieser Rasse einziehen?
    Inwiefern hat euch die Vorbereitung auf das eingestellt, was dann im Alltag auf euch zukam?

    Ich bin mit einem Schäferhundrüden aufgewachsen, und ich wußte, ich will unbedingt einen großen Hund als Begleitung in meinem Leben. Als der DSH starb, war ich 16, und ich empfand eine große Leere.

    Zuerst lernte ich in einem Ort in unserer Nähe durch Zufall einen Mischling aus Teneriffa kennen, der wie ein Mix aus Setter und Goldie aussah und der sich super in unsere Familie einfügte (ich wohnte noch zu Hause). Er war sanft, treu, verschmust, hatte zwar auch Baustellen, aber haben wir alles hinbekommen, sogar die BH- Prüfung geschafft.

    Später, ich war mittlerweile verheiratet und mein Mann seine Hundeallergie endlich los, übernahmen wir den Podencomix, den meine Eltern meiner Oma aus einem Tierheim in Spanien mitgebracht hatten, weil sie in Rente gegangen war :skeptisch2: .
    Dieser Hund war eine Katastrophe, hat mir aber auch unheimlich viel beigebracht, ich habe viel gelesen, war in der Hundeschule, hab mit einer Trainerin privat trainiert.

    Als "Lösung" seiner Verhaltensoriginalitäten schafften wir uns eine süße 9 Wochen alte Schäferhündin an, und obwohl wir beide Hunde gleich erzogen und behandelten, beeindruckte sie mich durch ihren immensen Will to please und ihren tollen Gehorsam. Sie war ein echt beeindruckender Hund, wachsam, schnell, fit, ein guter Begleiter und es war einfach eine Freude mit ihr.

    Als wir Nachwuchs bekamen, gaben wir den Podenco ab, ich konnte ihm nicht mehr gerecht werden und war auch irgendwo ausgelaugt und wollte nicht mehr. Was auch immer wir mit ihm versucht haben und was immer wir ihm anboten, er entschied immer nur nach seinem eigenen Vorteil und war an Teamwork überhaupt nicht interessiert.

    Die Schäferhündin war dagegen trotz ihrer späteren Artgenossenunverträglichkeit aufgrund ihres Gehorsams und ihrer Anhänglichkeit ein Traumhund und blieb bis zu ihrem Ende mit fast 13 Jahren bei uns. Sie vermisse ich noch heute, mit ihr fühlte ich mich echt sehr innig verbunden.

    Durch die Erfahrung mit dem Podenco war für mich klar, dass ich erstmal keinen TS- Hund mehr aufnehmen möchte, weil man nie weiß, was man da bekommt, welche Traumata so ein Hund mitbringt, es ist und bleibt ein Wagnis.

    Als die Schäferhündin schon älter war, stand im Raum, einen Zweithund dazuzuholen, den sie mit "erziehen" sollte und dem sie eine gute Lehrmeisterin werden würde.
    Gegen einen DSH sprach, dass die Möglichkeit besteht, sich einen Hund zu holen, der nicht so leichtführig ist wie sie, und die Aggressivität, die Wachhunden innewohnt, wollte ich beim nächsten Hund vermeiden.

    Ich wünschte mir einen großen, entspannten Hund, der imposant aussieht, unerwünschten Besuch fernhält, aber nicht überschnappt und sich gut erziehen und überall mitnehmen lässt.
    Deutsche Dogge, Berner Sennen und Neufundländer fielen dann weg, weil mir die gesundheitlichen Risiken zu groß erschienen, und so informierten wir uns über Leonberger und holten dann unser Goldstück endlich nach langer Wartezeit ab.

    Die Große ist ein ruhiger, aber manchmal im Spiel auch ziemlich spritziger Hund, sehr sensibel, freundlich und eher Ärger vermeidend, sie hat zwar eine lange Leitung, aber ein großes Herz :herzen1:
    Ich mag sie sehr, ich liebe ihren Geruch, ihr weiches Fell und ihre Verschmustheit.
    Sie ist gehorsam, anderen Hunden normalerweise erstmal freundlich gegenüber eingestellt (außer sie wird von Kleinhunden angekeift) und lässt sich super händeln.

    Gegen einen weiteren Leo spricht der unheimlich viele Dreck, den sie immer ins Haus trägt, das hatte ich definitiv unterschätzt, die Anfälligkeit für Magen- Darm- Geschichten, und einfach die schiere Größe, ich habe bis auf eine Person niemanden, der sich traut, sie Gassi zu führen, weil sie einfach unheimlich stark ist und man schon geübt sein muss, wenn man sie an einer Katze oder kläffenden Kleinhunden vorbeiführen möchte. Ich werde auch nicht jünger und traue mir so ein Kalb nach ihr nicht mehr zu.

    Tja, und schlußendlich der Kleine, der zufällig zu uns kam... an Kleinhunde mit Charakter wie ihn könnte ich mich gewöhnen, wenn er nicht dauernd alles bellend kommentieren müsste. Dieses Bellen zerrt etwas an meinen Nerven, gebe ich zu.

    Ob und welcher Hund je hier wieder einziehen wird, ist noch Zukunftsmusik... der Hund, den ich mir vorstelle, muss ich mir wahrscheinlich selbst backen... |) durch die Jahre hinweg hat sich ziemlich gut herauskristallisiert,was ich NICHT mehr möchte... da bleibt nicht mehr viel übrig :headbash:

    Meine Tochter möchte später mal 2 Goldies, die ich dann sitten soll... vielleicht wirds das dann werden, dogsharing mit dem Töchterlein :lol:

    Informiert speziell habe ich mich nicht, ein allgemeines Grundwissen zu Hunderassen, Eigenheiten, Charakter etc. habe ich mir über die vielen Jahre nebenbei angelesen, einfach, weil mich das Thema Hunde schon immer sehr interessiert hat. Ich habe verschiedene Hundevereine und Hundeschulen besucht, auch mit der Großen, um mir Unterstützung und Rat zu holen, und bei jedem Hund einen guten Start zu haben.

    Mal sehen was noch kommt.

    (Sorry, ist ein bißchen episch geworden... dabei hab ich schon gekürzt :ops: :headbash: :lachtot: )

    Hi,

    natürlich kann man für die Sicherheit der Fussgänger bei Regen nicht garantieren...das Leben ist spannend.

    Ich hatte eigentlich immer gehofft, dass Scheisse wirklich nicht fliegen kann.

    Das kommt auf die Größe der Hundehaufen an und ihr individuelles Gewicht... bei den Päckchen die unsere Große produziert, fliegt im Normalfall nix mehr... außer es regnet, dann wirds tatsächlich.... unschön :lol: