Beiträge von DerFrechdax

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Ich hab auch so ein Riesenkalb, eine Leo- Hündin. Sie hat 50 Kilo Kampfgewicht :D


    Ich bin über den Begriff "Distanzlosigkeit" gestolpert und deine Beschreibung, wie euer Rüde euch auf dem Schoß liegt, wenn gekuschelt wird.
    Das wäre mMn eine Möglichkeit, im Training anzusetzen.
    Ich stelle mir gern vor, dass ich um mich herum eine private Zone habe, in die kommen meine Hunde nur auf Einladung. Sie fragen wohl öfter an, durch einen Blick, aber ich entscheide, ob ich sie einlade. Und das Maximum, das ich zulasse bei meiner großen Schmuserin, ist es, dass sie ihren Kopf auf meinen Schoß legt. Ohne Gewicht. Nur zum Kraulen.
    Und wenn ich nicht mehr mag, langt ein Blick, und sie nimmt ihn da wieder weg.
    Popokraulen geht natürlich auch immer, aber auch da hält sie Abstand, so dass ich den Arm ausstrecken muss zum Kraulen. Ist mir lieber als sie auf dem Schoß sitzen zu haben... :smile:


    Sie rennt auch im größten Spiel niemanden um und steigt mir höchstens versehentlich mit einer Kralle auf den Fuß... und zieht den Fuß auch sofort weg, wenn der Untere meiner ist. Sie ist auch eine Grobmotorikerin, aber sie muss ihre Bewegungen einfach kontrollieren, weil ich ein unkontrolliertes Herumrennen und Tische und Blumentöpfe abräumen nicht will und dahinter bin, dass sie das lässt, indem ich sie begrenze.


    Vielleicht kann eure Trainerin euch dazu Tipps geben?


    Ich habe übrigens auch gute Erfahrungen mit einer Tier- HP gemacht, die mir empfohlen wurde. Es gibt gute homöopathisch Mittel, um Hunde ausgeglichener werden zu lassen und die Heilung zu unterstützen, als Ergänzung.

    Wir hatten vor ein paar Tagen auch so ein Erlebnis... wir beide auf der Couch am Film schauen, der Kleine pennt vor der Couch... irgendwann steht der auf, schaut mich an, geht kurz weg, kommt wieder, legt sich wieder vor die Couch... ich denke noch, Boah, riechts hier, der Hund pupst aber viel.... als wir dann irgendwann ins Bett gehen wollen, liegt vor der Wohnzimmertür zum Flur ein riesiger Kackhaufen.... :lepra: daher der Geruch, und weil ein Wäscheständer im Blickfeld stand, hab ich den nicht gesehen.... :gott:
    Und der Kasper hat NIX gesagt und sich NULL bemerkbar gemacht... jetzt geht's immer zwischendurch mal in den Garten, so um die Uhrzeit... muss ich nicht öfter haben xD

    Generell kann ein 6 monatiger Hund sicher in eine passende Gruppenstunde, aber hier geht es um einen individuellen Hund. Der kann anders sein als die meisten andern. Und er scheint laut Beschreibung mit der Umgebung und Situation komplett überfordert zu sein. Der wird dann in dem Fall während der Wartezeiten auch nicht entspannt rumsitzen, sondern weiterhin in seinem eigenen Film bleiben.
    Was bitte soll er denn da lernen können, wenn er sich keine 3 Sekunden auf seinen Menschen konzentrieren kann?

    "Komplett überfordert" kann ich jetzt nicht aus den Postings von @AikasFrauchen erkennen... eher "abgelenkt"... :smile:


    Und lernen kann er zB mit der Zeit, abzuwarten, bis sein Frauchen den Startschuß zu einer Aktion gibt... und bis dahin auf seinem Hosenboden sitzen zu bleiben. Nur als Beispiel.

    Hast du auch in Betracht gezogen, dass der Hund nicht einfach aus Jux und Dollerei und kein-Bock-haben kläfft, sondern aus genereller Übererregung und/oder Überforderung in der Trainingssituation? Durchsetzten, besonders wenn sowas wie "Befehl einfordern" gemeint ist, kann da schnell nach hinten losgehen. Mittels Leine den Hund irgendwie zur Ausführung des Befehls zu zwingen, wird den Stresslevel deutlich steigern.
    Ich würde im Gegenteil mehr Ruhe reinbringen. Auf eine freundlich-entspannte Lernatmosphäre achten, und lernen, die ersten Anzeichen des Überdrehens zu erkennen. Keinenfalls in irgendwelchen Aktionismus mit durchsetzen und einfordern zu verfallen, sondern der ruhige Fels in der Brandung zu sein.


    Ist zugegebenermassen nicht immer einfach - ich kenne das aus eigener Erfahrung. ;)

    :???:
    Also, ich hab das jetzt nicht auf einen kompletten Parcour bezogen, den der Hund fehlerfrei absolvieren muss...
    ich hab da einen Hund vor meinem geistigen Auge gehabt, der den einfachen Befehl "Sitz" mit kläffen und danach ordentlich aufdrehen beantwortet.
    Wenn das öfter klappt, dass er danach aus dem Training entlassen ist, lernt der Hund mEn Dinge, die kein HH seinem Hund wirklich wünscht zu verinnerlichen, besonders nicht, wenn es ein Aussie ist.


    Was genau ist denn an einem "Sitz"- Kommando deiner Meinung nach überfordernd, @naijra ?


    Und, es kommt übrigens durchaus darauf an, wie ich meine Befehle durchsetze. Ich kann das mit Ruhe und freundlichem Nachdruck tun, und habe den Befehl eingefordert. Ich seh jetzt nicht, wo das Problem ist.


    Was verstehst du denn unter durchsetzen und einfordern? :ka:

    Ich würde einen einmal gegebenen Befehl durchsetzen. Ein intelligenter Hund wie deiner wird schnell lernen, dass er dich mit Bellen und Fangenspielen- wollen irritieren kann und dein Kommando hinfällig wird. Super, um sich ungeliebten Übungen zu entziehen :lol:
    Also Leine dran und dann erst den Befehl geben und dann wird der auch durchgezogen. Wenn er geklappt hat, kannst du ja den Befehl aufheben und als Belohnung wird Fangen gespielt... nur so als Vorschlag... :smile:


    Er hat mich beim Schimpfen auch schon einmal frech angewedelt, ist einmal lustig vor mir rumgesprungen und einmal hat er mich sogar während dem Schimpfen angebellt. :ugly: Er hat dahingehend eigentlich alles ausprobiert.
    Man muss dazu sagen, er ist kein Kind von Traurigkeit. Er ist total lieb und alles, aber er testet gerade auch seeehr seine Grenzen aus und das nicht nur einmal sondern sehr oft. Stoppt man ihn da nicht erweitern sich die Grenzen stetig.

    Meine Interpretation:


    -Anwedeln: Schönwettermachen, aber nicht wirklich kapieren, um was es geht :smile:
    -"Lustig rumspringen" - "Fiddeln": Dich mit Gehampel besänftigen, sich entziehen, eine "Übersprungshandlung" zum Stressabbau


    -Dich anbellen, wenn du schimpfst: Frech zurückschimpfen, dich nicht ernst nehmen. "Du kannst mir gar nix" :ugly:


    Letztlich musst du es nach deinem Gefühl machen, vielleicht machst du es auch gerade richtig. Du hast ja schon sehr viel erreicht, das finde ich schön. :dafuer: :bindafür:

    Ich finde es ok, mit einer 6 monatigen DSHin in die Hundeschule zu gehen, auch in eine Gruppenstunde. Oft sitzt der Hund wahrscheinlich herum, während er darauf wartet, bis er "dran" ist mit einer Übung, so war es jedenfalls bei uns.
    Dieses Herumsitzen ist eine gute Übung, sich zu gedulden, und ich finde es auch für einen DSH sehr gut, wenn er gelernt hat, seine Impulse zu kontrollieren.


    Meine Große war übrigens als Junghund die einzige, die fast immer aufgestanden ist, wenn ein Hund im Slalom durch die Reihe gegangen ist und an uns vorbei ging. Und wenn wir im Slalom durch die Mensch/sitzender Hund-Reihe gegangen sind, musste sie sehr oft an jedem Schnüffeln... irgendwann legt sich sowas dann wieder, die Aufregung verfliegt, und grad Gruppenstunden werden durch die Routine dazu führen, dass andere Hunde nicht sofort mit "Prima, es wird sofort gespielt!!!" verbunden werden.


    @AikasFrauchen Irgendwann wirst auch du einen ruhigen Hund neben dir sitzen haben, der gelernt hat, von dir was Cooles zu erwarten, weil du ja immer den Impuls gibst, was gemacht wird. Dran bleiben und die Zeit für dich arbeiten lassen...


    PS: Das mit dem Ignorieren und so musst du nicht unbedingt machen... ich hab dir nur geschrieben, wie wir das machen, weil du gefragt hast. ;)