Beiträge von DerFrechdax

    Mir ist gerade ein Buch eingefallen, das ich vor kurzem gelesen hab, davon hast du sicher schon gehört: "Am A... vorbei ist auch ein Weg".

    Seeehr unterhaltsam und witzig geschrieben, ok, das Vokabular manchmal... deftig.

    Aber eine Argumentationshilfe hab ich mir gemerkt und wende sie seitdem erfolgreich an. Und zwar der Satz "Ich möchte/ mache das nicht. Das hat nichts mit euch zu tun. Das ist was Prinzipielles." Punkt. Wenn ein Aber kommt: " Ne, das mach ich grundsätzlich nicht."

    "An der Leine möchte ich keinen Kontakt. Das ist was Prinzipielles."

    "Wilden Freilauf möchte ich nicht. Das ist was Prinzipielles. "

    Usw. und so fort.

    Vielleicht hilfts euch. Irgendwann bleibt dem Gegenüber nix anderes über als es zu akzeptieren.

    Man muss nur dem Drang widerstehen, sich rechtfertigen zu wollen. Muss man nicht. Ist was Prinzipielles :D.

    Bei der ganzen Hund-Kind Diskussion verstehe ich gerade irgendwie nicht warum anderen Menschen nicht Ihr Angst zugestanden wird. Es gibt immer wieder erwachsene die vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht haben und ich finde es nicht einmal verwerflich, dass diese Angst ein Stück weit auch auf die Kinder übertragen wird. Optimal wäre anders

    Natürlich sollte jeder seine Ängste ernst nehmen, und es ist ja auch sinnvoll, aus schlechten Erfahrungen zu lernen, oder, noch besser, so weitsichtig zu sein, um diese erst gar nIcht machen zu müssen. Ich persönlich hab ja auch Ängste, halt auf anderen Gebieten.

    Allerdings ist das auch was, was nach meinem Gefühl zugenommen hat: die Angst, dass etwas passieren könnte. Ich weiss nicht, ich kann mir nicht helfen, aber war das früher nicht anders, irgendwie entspannter?

    Da war ein Hund eben ein Hund, und wenn der zufällig in meine Richtung geschaut hat, bin ich nicht schreiend zu Mama gerannt.

    Ok, Hundekontakte sind früher wohl auch lockerer abgelaufen. Ich glaub, man hat sich einfach über vieles viel weniger Gedanken gemacht und weniger echauffiert.

    ich glaube, was @Dakosmitbewohner meint, hat damit zu tun, dass Hunde von manchen Eltern nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr wahrgenommen werden.

    Wenn ich einen Hund sehe und der Besitzer hat Zeit und schaut aufgeschlossen, dann frage ich gern, was das für eine Rasse ist, wie die charakterlich so sind etc., und das sehen und hören meine Kinder (Und rollen schon manchmal inzwischen mit den Augen, Pubertät und so :sweet:). Letztens hab ich erst gelernt, dass eine Art Riesenchowchow in Wahrheit eine seltene Tibetdogge ist und mich informieren lassen wie die drauf sind :lol:

    Würde ich mich abfällig über die Fellberge, die Zähne, den Dreck äußern oder mein Kind hektisch in Sicherheit bringen wollen, wäre eine ganze wundervolle Welt meinen Kindern unerschlossen *inTheatralikversink* :gott::smile:

    Noch ein Unterschied heute zu früher:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Oma oder Mutter so einen Text wie den hier formuliert hätte |)  :lol:

    Einfach, weil das Drehen und Wenden und Reflektieren von Gedanken nie so exzessiv betrieben wurde wie heute. Ganz ohne Wertung gut/ schlecht.

    Zeiten ändern sich halt :rollsmile:

    Ans Selbstkochen hab ich auch schon gedacht, nur dass Elmo von gekochtem Rind- oder auch Schweinefleisch immer extrem pupsen muss, warum auch immer. Und ich weiß immer nicht, ob er dann auch genug Vitamine und Mineralstoffe bekommt. Obst und Gemüse mag er leider nicht so, nur Möhren manchmal.

    Ja, was habt ihr denn für einen Hund? :)

    Ich hab zwei, die Leodame aus dem Avatar, und einen Westie- Rauhhaardackel- Mix, den Patienten blushing-dog-face

    Ich frag deshalb, weil wir in unserem Dorf einen Golden Doodle hatten, der so eine schwere Gastritis entwickelt hatte, dass ihm keiner mehr helfen konnte... crying-dog-face Ich kenne die Besitzerin persönlich.

    Ich hab gerade schon gegoogelt, ob da was bekannt ist, zu erhöhter Anfälligkeit, aber zum Glück nix gefunden, vielleicht war das ein Einzelfall, und ich will dir natürlich auch keine Angst machen.

    Vitamine und Mineralien gebe ich als Pulver zum Selbstgekochten dazu blushing-dog-face

    Rind und Lamm verträgt unser Kleiner leider auch nicht, nur Pferd und Huhn. Wir haben das mit Bioresonanz bei der TÄ austesten lassen und fahren damit jetzt ganz gut.

    Hübscher Kerl, dein Hund :smile:

    Ich hab damals alles zusammen gegeben, bis auf das Moorpulver, das kannte ich noch nicht.

    Gemahlene aufgequollene Flohsamenschalen, Heilerde, aufgekocht und dadurch geleeartig gewordene Rotulmenrinde, das alles in gekochte gematschte Kartoffeln (sind basisch) und dazu wenig gekochtes Pferd. Darmaufbaukuren haben wir noch gemacht, mit CanikurPaste und Symbiopet. Irgendwann hab ich mir noch eine Futterberechnu g von der TÄ machen lassen, um mich abzusichern.

    Inzwischen ist alles so gut geworden, dass der Kleine wesentlich mehr Fleisch bekommt (und auch mal Reinfleischdose verträgt), dazu koche ich verschiedene Gemüsesorten. Ich koche immer alle 3-4 Tage vor und hab dadurch immer was vorrätig.

    Falls dich das Kochen interessiert, gib in die Suche mal" Pottkieker kochen für Hunde" ein... der aktuellste Thread ist dann aktiv.

    Seit ich das so mache, übergibt sich der Kleine nicht mehr und der Kot ist Top. Angefangen haben wir mit Nüchternerbrechen, normalem Erbrechen und blutigen Durchfällen :tropf:

    PS: hast du einen Doodle? blushing-dog-face

    hm... es gibt schon Rassen, die, besonders wenn sie älter werden, sehr gestresst reagieren bei Fremdbetreuung... Leos gehören da auch dazu, und wir nehmen die Dicke wirklich fast immer, immer mit in Urlaub. Einmal für 3 Tage vor kurzem ging Mitnehmen nicht, da hat sie kaum fressen wollen, und hinterher tagelang nur geschlafen, weil sie in der Pension kaum geschlafen hat. Und die Betreuung war dort top.