Gab es bei euch Momente wo ihr euch gefragt habt, warum ihr euch einen Hund geholt habt? Die ersten Monate werden ja sicherlich erstmal anstrengend sein bis sich alles eingespielt hat
Die Große im Avatar hatte ca. 1 Woche nach ihrem Einzug fetten Durchfall, der leider total eskaliert ist und insgesamt mehrere Wochen gedauert hat, sie hatte sich mit Giardien angesteckt, und auch die Behandlung hat sie nicht gut vertragen.
4 Wochen lang haben wir abwechselnd auf der Couch geschlafen, während Welpi jede Stunde rausmusste und uns auch regelmäßig dünnen Durchfall ins Haus gemacht hat. Weil das mit den Giardien so ansteckend ist (auch für Menschen) war ich nur noch mit Putzen und Waschen beschäftigt, wir haben sogar den Garten gekalkt. Gegen Ende der 4 Wochen, bevor es der Großen besser ging, war ich schon manchmal am Ende mit den Nerven. Abgabe stand nie im Raum, aber es war einfach mega anstrengend.
Wenn ich nicht aus jahrelanger Hundeerfahrung gewusst hätte, dass solche Phasen immer auch wieder vorbei gehen, puh, vielleicht hätte ich es bereut.
Auch, als sie die Phase hatte, mir sämtliche Schuhe, und zwar ausschließlich Ballerinas, zu zerkauen, ist mir zeitweise bald der Kragen geplatzt, als sie mir mehrere besonders hochwertige Schuhe zerstört hatte.
Ich wusste aus Erfahrung, egal, was der Hund anstellt, mit spätestens 3 Jahren und dranbleiben bei der Erziehung wird sie irgendwann der tolle Hund, den ich mir immer gewünscht hab und den ich in ihr schon als Welpe gesehen habe. Und so ist es gekommen, sie ist ein Goldstück
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Ich bin mit Hunden aufgewachsen und hatte immer welche. Aber manche Exemplare sind schon anstrengender als andere. Mit der Zeit kommt halt auch die Gelassenheit und Souveränität, mit den Macken und Phasen umzugehen. Wobei jeder HH auch Zeiten hat, wo er nervlich nicht so gut drauf ist. Wir sind ja alle nur Menschen
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