ich kann ihr nicht 24/7 die komplette Aufmerksamkeit geben. Sie wirkt oft unausgeglichen. P.s.: wenn wir mit ihr spielen kann es nie genug sein, Hauptsache sie ist der Mittelpunkt. Sie hat auch nie etwas angeknabbert oder sowas, ist eine tolle Hündin.
Ich bin jetzt um 4. Monat schwanger und uns ist es sehr wichtig, Jule hin fang an mit ans Baby zu lassen damit sie sich nie benachteiligt fühlt
Ich würde mir mit einem fähigen Trainer zusammen überlegen, warum dieser Hund so unausgeglichen ist und irgendwo auch gestresst.
Hat sie Bauchweh? Verträgt sie ihr Futter nicht? Hat sie ab und zu Durchfall? War sie schon mal läufig? Muss sie immer da sein, wo ich bin (=mich überwachen)?
Ein Hund, der gewohnt ist, dass der Mensch springt, wenn sie fiept, wird sich schwer tun, wenn euer Baby da ist und sie nicht immer alles sofort bekommt, was sie will. Da ist es gut, wenn sie das schon jetzt lernt, dass sie manchmal warten muss.
Das mit dem "benachteiligt" kannst du gleich wieder vergessen. Das Kind geht immer vor, Hunde denken nicht in partnerschaftlichen Strukturen. Deshalb habe ich meinen großen Hund vom Baby fern gehalten, das Baby ging den Hund schlicht nichts an.
Natürlich habe ich weiter Zeit mit dem Hund verbracht, aber wenn ich gestillt habe, gewickelt oder das Baby bespielt, hatte der Hund nichts am Kind zu suchen. Das war mein "Welpe", und da hatte kein Hund was verloren. Später, als sie größer waren, waren sie die besten Freunde, meine Kinder und der Hund, eine Schäferhündin.