Beiträge von DerFrechdax

    Mach's gut, mein kleines Löwenherz..

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    Jetzt war für dich auch die Zeit gekommen... 15 hast du werden dürfen, ein wahrhaft biblisches Alter.

    Du bist erst spät zu uns gekommen, hattest schon ein halbes Hundeleben woanders verbracht. Nicht leicht hattest du es dort gehabt, hattest Mangel erlebt, und dich anzufassen, war anfangs nicht so einfach.

    2 Jahre hat es gedauert, bis du das abgelegt hattest. Bis du wieder vertrauen konntest, bis der Terrier in dir aufblühen konnte. Doch dann hast du jeden Mist mitgemacht, und hast uns auf vielen, vielen Spaziergängen und Wanderungen begleitet, warst immer gut gelaunt...

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    Deine Lebensfreude war ansteckend. Eine Zeit hast du unseren Haushalt zusammen mit meiner Großen bereichert. Ihr wart so unterschiedlich...

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    ...und trotzdem so seelenverwandt. Der Schalk ist dir immer direkt aus den Augen gesprungen, du hattest es immer faustdick hinter den Ohren.

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    Und ein hübscher Hund warst du auch... sehr fotogen...


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    ...und ein prima Lehrmeister für unseren Kasper vom Dienst, der der gleiche Spinni ist, wie du es warst.

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    Du hast mir die Welt der Terrier eröffnet und die Tür zu meinem Herzen mühelos gefunden. Du warst ein treuer, pflichtbewusster, anhänglicher Hund. Futter war das Beste für dich, was hast du mir Lieder vorgesungen, wenn ich deinen Napf vorbereitet habe. Du warst nervenstark, mutig, bereit, deine starke Meinung zu vertreten.

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    Am Ende hat einfach die Kraft gefehlt... still und leise, mit deinem Kopf in meine Hand gekuschelt, bist du gegangen, hat dein Herz unter meiner dich liebkosenden Hand ein letztes Mal geschlagen, an diesem Samstag morgen, als noch alles still war und die Amseln gesungen haben.

    Du warst ein guter Hund, ein treuer Begleiter und prima Wächter, der Freund meiner Kinder, eine Freude für jeden, der dich kennenlernen durfte.

    Mach's gut, mein Feiner. Danke für die gemeinsame Zeit mit dir.

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    mancherleuts Bauchgefühl sagt: "Ich darf das nicht verbieten, nachher liebt mich Kind/Hund nicht mehr."

    Ich weiss nicht, ob das jetzt wirklich aus der Intuition heraus (=Bauchgefühl) ist. Eher Kopfsache, denn der Bauch denkt ja kaum bewusst, vor allem nicht um 5 Ecken herum.

    Eher wäre vielleicht der erste Impuls schon, authentisch ne Grenze zu setzen, aber man bremst sich dann, aus Angst, das Kind oder der Hund könnten verstört darauf reagieren.

    Vielleicht verlernen so auch Menschen, wie man Grenzen setzt, das muss nicht immer laut und emotional sein, das geht ja auch freundlich und ganz leise.

    Oft scheint mir aber, dass man sich zurücknimmt und nix sagt und gute Miene zum bösen Spiel macht, um dann, wenn das Fass überläuft, fast durchzudrehen und übertrieben zu reagieren, gern auch mit Botschaften wie "Immer hörst du nicht" und "Nie machst du, was ich sage" und so.


    Ich glaub, beim Bauchgefühl ist es wie mit dem Gewissen. Das kann abstumpfen, wenn man es immer wieder ignoriert, bis man gar nicht mehr wusste, dass man mal eins hatte. Und der Weg zurück zu mehr Authentizität und dem Vertrauen auf die eigene Intuition ist dann schwer und steinig.

    Mit der Option, dass wir viel mit dem Wohnmobil unterwegs sein werden und dadurch auch viel in der Natur mit dem Fahrrad und Wandern/Laufen, fanden wir das passend.

    Wie sieht es denn mit eurer Hundeerfahrung aus? Habt ihr schon Hunde gehabt, oder würde das euer erster Hund werden?

    Ihr sucht also was Kurzhaariges, Sportliches, der euch begleiten soll auf Wanderungen. Da fiel mir direkt der Dalmatiner ein, der als ehemaliger Reitbegleithund sehr viel eher zu euren Vorstellungen passt als ein sensibler, reizoffener Vizsla.

    Sehr wahrscheinlich werdet ihr den Hund, der aktuell zur Diskussion steht, an alles Neue erst mal geduldig heranführen müssen. Ableinen werdet ihr vermutlich nicht können, außer der Gehorsam ist wirklich hart erarbeitet, weil er sonst jagen geht. Häufige Ortswechsel und viele neue Eindrücke müssen auch erst verarbeitet werden und können einen sensiblen Hund sehr stressen.

    Beispiel: Wir waren die letzten Tage auf einem Campingplatz. Die Nachbarn hatten einen Schäferhundmix, der sehr viel gejault hat, wenn er angebunden war, also mussten sie ihn überall mit hinschleppen.

    Dann kam Besuch mit einem großen Aussie- oder Cattledogmix, der permanent geheult, gebellt und sonstwie getönt hat. Das war wirklich nicht schön anzuhören Und hat auch die Leute selber sehr gestört. Sie hatten leider nur nicht das Handwerkszeug, das abzustellen und haben deshalb irgendwann den Hund nur noch hilflos angebrüllt, wenn er sich gar nicht mehr beruhigt hat, was fast lauter war als der Hund. Entspannt ist anders :ka:

    Möchtet ihr die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ihr einen unauffälligen Begleiter zu euren Ausflügen mitnehmen könnt, dann würde ich mir eine Rasse aussuchen, die für ihre Nervenstärke bekannt ist und die vom Verbandszüchter kommt, der seine Welpen gut sozialisiert und aufzieht.

    Spontan fällt mir der Eurasier oder Elo ein, ich glaub, die Userin King-Kong hat zwei und die müssen wirklich mega tiefenentspannt alles mitmachen, was ich so lese von ihr.

    Aber es gibt Verhalten, das sowohl aus menschlicher als auch aus hündischer Sicht unangemessen - vermenschlicht "frech und respektlos" ist- und darauf kann man reagieren. Mein Bauchgefühl sagt mir doch, wenn jemand -egal ob Mensch oder Hund- eine persönliche Grenze überschreitet. Dann fühl ich mich bedrängt, missachtet, bedroht...und dann reagiere ich entsprechend.

    Das ist allerdings ein bisschen tricky.

    Tochter konnte heute beobachten, wie ein Mensch seinen aufgeregten Hund, den er bewusst in diese für ihn aufregende Situation gebracht hat, auf den Boden gedrückt und sich mit dem Fuß auf dessen Kopf (!) gestellt hat, weil der Hund kaum noch zu bändigen war.

    Der Mensch, hätte sie ihn gefragt und nicht schnell das Weite gesucht, fand dann das Verhalten vom Hund...ja, wie eigentlich? Respektlos? Frech?


    Ist immer auch ne Frage, wie laid-back ich bin, wie lang mein Geduldsfaden ist, ob ich die Verantwortung bei mir sehe oder beim Hund oder auch wie schnell ich mich persönlich angegriffen fühle, oder anders ausgedrückt, ob ich wie der auf dem Kopf seines Hundes Stehende ein unsicheres kleines Licht bin, dass sich auf Kosten des "frechen" Hundes profiliert und dem mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt, oder ob ich halt doch auch offen bin dazuzulernen und mich vor allem selbst zu hinterfragen. Wir sind ja alle nicht unfehlbar.

    Bei dem Hund stand ne ganze Gruppe Leute dabei, keiner fand das irgendwie verkehrt oder so (Waren die "Eyyyy" Schreier ausm Nervfaden). Ich hab es nicht gesehen, sonst wär ich dazwischen gegangen.

    Offensichtlich hatten wir unterschiedliche Bauchgefühle, oder mehr bzw weniger Zugang dazu.

    Wow so ein Schwachsinn

    Wie immer wunderbar wertschätzend formuliert :lepra:

    Traumata und Umwelteinflüsse können sich genau auf diese Weise weitervererben.

    Ich denke schon, dass sich auch andere Erfahrungen, Neigungen, "Riecher" und ja, Bauchgefühl (im Umgang mit Tieren oder wie man im jeweiligen Umfeld zurechtkommt) über die Jahre weitervererbt haben und Erfahrungen verbal und nonverbal weitergegeben wurden. Ich glaube auch, dass es ein "kollektives Gedächtnis" gibt in einer Bevölkerung oder bestimmten Gruppen/Systemen.

    Aber klar, haltet mich einfach für schwachsinnig, ist einfacher xD

    Man hat ja kein ominöses Wissen verborgen verinnerlicht, das dann spontan und intuitiv richtig handeln läßt.

    Es ist eine Intuition, die sich aus Erfahrungen entwickelt. Es ist eine Fähigkeit, auf einer Gefühls- oder Intuitionsebene die richtige Entscheidung fürs Handeln zu treffen und natürlich spielen da Erfahrungen rein bzw formen das

    Intuition speist sich auch aus Erfahrungen , die unsere Vorfahren gemacht haben und epigenetisch an uns weitergegeben haben.

    Googelt mal Epigenetik.

    Beispiel:

    https://www.openscience.or.at/de/wissen/gene…ne-einfuehrung/

    Unser einer Hund ist eher wachsam und territorial, der fühlt sich im Wohnwagen genauso zu Hause wie daheim.

    Was ich aber sehr viel sehe, auch gerade aktuell bei Campingnachbarn, sind überforderte Hunde, die ständig kläffen, janken, winseln, bellen und auf vielerlei Weise zeigen, dass sie überfordert sind. Die nicht angebunden sein wollen, nicht allein bleiben möchten, wenn man kurz weggeht... Kettcar fahrende, schreiende und spielende Kinder nebenan müssen genauso toleriert werden wie der Nachbarshund, der am Stellplatz nebenan steht und provokativ starrt.

    Man kann einem Hund, wo das Vertrauen und die Chemie passt, noch im Grunde alles beibringen, was man braucht. Man sollte sich halt über die Rasse auch informieren, ich kenne Vizsla als sehr reizoffen und hektisch, da ist die Frage, ob das zu einen Leben im Camper und mit Wanderungen zb gut passt. Mein einer Hund ist sehr schnell gestresst, den kann ich zb nie zu Sehenswürdigkeiten mitnehmen, wo viele Menschen sind.

    Das hier hab ich noch gefunden:

    https://www.zooroyal.de/magazin/hunde/…/magyar-vizsla/

    Zitat

    Bei der Jagd arbeitet er zielorientiert und hoch professionell. Trotzdem kann ein Magyar Vizsla durchaus sehr kinderlieb und familienfreundlich sein. Das darf aber keineswegs falsch verstanden werden. Denn familienfreundlich heißt nicht automatisch Familienhund. Er ist vielmehr ein ausgesprochener Arbeitshund.

    In der Hand eines kundigen Führers ist der Ungarische Vorstehhund ein nützlicher Helfer bei der Jagd und erst dann im Zweitjob auch Familienhund - und zwar ein sehr guter.

    Der Magyar Vizsla ist daher nicht ohne weiteres als Anfängerhund zu empfehlen.

    Zudem hat er ein für Jagdhunde sehr sensibles Wesen. Hundeführer oder Hundeführerin müssen unbedingt Hundeverstand haben, die enge Bindung zu ihm suchen und ihn auf dieser Grundlage einfühlsam lenken und leiten. Der Viszla ist kein Zwingerhund und braucht auch außerhalb seiner Arbeit den persönlichen Anschluss an sein Herrchen und Frauchen.

    Er braucht eine konsequente, fachkundige Erziehung und Ausbildung, um seine hohe Intelligenz, seine wachen Sinne und seine ausgeprägte Leistungsbereitschaft in die richtigen Bahnen zu lenken. Ansonsten wird man mit ihm nicht abgeleint Spazieren gehen können, da er beim kleinsten Reiz dem Wild hinterherhetzen würde, um nur eines der potenziellen Probleme zu nennen.

    Das meinte ich mit "viel Arbeit"... oder seid ihr Jäger und bildet ihn jagdlich aus?

    Das käme bei mir auf die Rasse an und darauf, ob der Hund gesunde, vielfältige Eindrücken gesammelt hat oder nur im umzäunten Garten ohne Umweltreize sein Dasein gefristet hat.

    Kommandos wie Platz und Sitz kann man trainieren, aber eine ausgewogene Umweltsozialisation lässt sich nur sehr mühsam nachholen, wenn überhaupt.