Beiträge von DerFrechdax

    Für mich bedeutet Hundetraining, den Hund soweit fit zu machen, dass er im Alltag unauffällig und ordentlich mitläuft und das macht, was mir wichtig ist.

    Entsprechend sind unsere Übungen darauf abgestellt gewesen, den Hund Reize aushalten zu lassen, nicht zu pöbeln, uns gut in Restaurants, Biergarten etc zu begleiten und daheim darf er recht entspannt vor sich hinchillen.

    Eigene Einfälle hat mein Hund auch, darunter tatsächlich Stalking und Ressourcenkontrolle, da haben wir dann dran gearbeitet, als es sich gezeigt hat.


    Wenn ich aber das Gefühl habe, es wird schon vorsorglich der Hund gegängelt wo er geht und steht, um einfach die eigene Dominanz auszuleben und dem Hund quasi als Sklaven das Hundeleben schwer zu machen, dann bin ich raus. Regeln gut und schön, und ich hab auf einiges auch den Daumen drauf, aber da gibt es immer einen konkreten Anlass.

    Überall zu sehen, dass der Hund ja so dominant ist, weil er mal die Ohren aufstellt und nicht auf dem Bauch zu mir angekrochen kommt, sagt mMn mehr über die Trainerin aus als euren Hund. Man kann es mit dem Dominanzthema auch übertreiben, und dann geht es vom Miteinander zum Gegeneinander, wo niemand was davon hat, am allerwenigsten der Hund.

    Umziehen ist doof :(

    Unterschreibe ich.

    Nach dem Stallwechsel kam die Hufpflegerin nicht mehr, weil ihr der Weg zu weit war und wir waren gerade auf der Hälfte der Umgestaltung der Hufe vom Zwanghuf zum gesunden Huf.

    Zum Glück hat der neue Trainer seinen alten Schmied bekniet, uns aufzunehmen, und so hat der weitergemacht und uns dann als es soweit war einen Beschlag vorn gemacht, der dem Huf hilft sich selber zu korrigieren.

    Inzwischen sind wir fast da wo wir hinwollen und das Pferd ist schmerzfrei und läuft klar. Mir graut davor, wenn er in Rente geht, die Gute braucht noch mindestens 20 Jahre Hufpflege :loudly_crying_face:

    Man hat auch nicht zu jedem Hund das gleiche Verhältnis. Ich trauere heute noch wirklich schlimm um meine Leonbergerhündin, die mit 7 wegen Krebs gehen musste, obwohl ich noch 3 weitere Hunde begleitet habe, als ihre Zeit gekommen war.

    Am härtesten war es für mich bei den beiden Hunden, die ich selber als Welpe großgezogen habe, aber auch da war das vorzeitige Ende meines Goldstücks nochmal trauriger als der Tod meiner Schäferhündin im gesegneten Alter von knapp 13 Jahren, die ihr Leben gelebt hatte und gut gelebt hatte.


    Traurig war ich bei allen Tieren, die gehen mussten. Aber das Herz entscheidet, woran es sich hängt, da kommt der Verstand oft nicht mit.

    Und da gibt es kein richtig und falsch sondern nur das eigene individuelle Empfinden, das so wie es ist, eben ist.

    Ich bin sehr für Homöopathie, aber Traumeel ist eher was für Verspannungen oder leichte blaue Flecken oder so.

    Arthrose ist ja wenn Knochen auf Knochen reibt, das sind wirklich üble Schmerzen und braucht ein richtiges Schmerzmittel. Du kannst natürlich zur Begleitung trotzdem Traumeel geben oder dich von deinem/r Tierheilpraktiker/in zusätzlich begleiten lassen.

    In dem hohen Alter würde ich da nicht mehr lang rummachen wegen Belastung der Leber oder Nieren, sondern da geht Lebensqualität vor Quantität unter Schmerzen.

    Sicherheitshinweise

    Also ich muss sagen, die gewohnten 1000seitigen Sicherheitshinweise in -zig Sprachen vermisse ich schon etwas, einfach so allgemein, aus Gewohnheit... vermutlich würde dann das Buch mindestens dreimal so dick sein :lol:


    Obwohl, so locker flockig von "Brennspiritus in Schuhe hineingießen" zu lesen hat auch was xD Vielleicht noch mit Fluppe im Mund und das Kind und Hund schauen zu :ugly:

    Lustig, meine Johannisbeeren, die ich immer mal wieder hoffnungsvoll ins Beet setze, gehen in der Regel im zweiten Herbst/Winter ein :see_no_evil_monkey:

    Woran es liegt, hab ich noch nicht herausgefunden, hab aber den ausufernden Giersch oder die Bodenzusammensetzung im Verdacht.


    katzenpfote Im Herbst setzt man, weil es dann mehr regnet, die Temperaturen angenehm sind und die Pflanzen bis zum Frost noch schön Wurzeln ausbilden können, um im Frühjahr gleich mit Blüte durchstarten zu können.

    Wenn die Pflanzen gerade eben noch im kühlen, halbschattigen, optimal gepflegten Verkaufsbereich stehen und im nächsten Moment in meinem knochentrockenen Garten ohne Schatten bei 30 Grad anwachsen sollen, das ist schon ziemlicher Stress für die Pflanzen. Da würde ich tatsächlich eher warten, bis es Mitte September herbstlich und damit milder wird.

    Anderer Leute Füße werden nicht beknabbert oder beleckt, das würde ich als distanzloses Verhalten empfinden vom Hund.

    Ich würde es einfach mit einem Nein unterbinden und ggf einem Abruf, wenn der Hund sich auf den Weg macht zu den Füßen der Schwester.


    Wie ist das denn sonst so, der Hund zeigt ja einige Unsicherheiten. Bekommt er da Führung oder hat der das nach und nach für sich irgendwie von selber aufgedröselt, wie er am besten aus den Situationen wieder rauskommt? Kennt er es, dass du ihm dann sagst, wie er handeln soll? Oder hofft man einfach, dass es nicht eskaliert und lässt den Hund selber Lösungen finden?

    Und ja, wir leiden auch darunter, dass unser Hund nur 5kg wiegt und keine furchteinflößende Erscheinung ist


    Das habe ich auch schon erlebt mit unserem 15jährigen 10 Kilo Senior damals. Der war einfach alt und wollte einfach von keinem Junghund außer Rand und Band angespielt werden, Punkt.

    Einfach frech, und da hab ich entweder deutlich geblockt, oder, wenn das nicht ging, meinen Hund hochgenommen und bin zügig aus der Situation gegangen. Begleitet hab ich das mit "meiner mag das nicht". Also die "Schuld" auf mich genommen statt den anderen (eigentlich zu Recht) zusammengefaltet.


    Insgesamt muss man aufpassen, Situationen nicht zu hoch zu hängen. Wenn ich bei jeder Hundesichtung quasi auf den nächsten Baum springe, sieht das mein Hund und zieht seine Schlüsse.

    Evtl in Richtung "unsouverän", "die kriegt das nicht hin, da muss ich selbst eingreifen/mich wehren" und schon hab ich einen Kläffer oder Angstbeißer, wenn das so weitergeht (nichts gegen die Kläffer und Angstbeißer hier im Forum, manche Hunde sind schon so, wenn sie zu ihren Leuten kommen).

    Ich möchte auf meinen Hund ruhig, souverän und als Herr der Lage wirken und entsprechend löse ich Situationen für uns beide. Manchmal braucht es auch einen Brüller, aber das ist die absolute Ausnahme.