Katha_lr lass dich nicht in die Defensive drängen, niemand will dir was Böses. Du hast Probleme mit deinem Hund geschildert, wenn ich das richtig erinnere: Ziehen an der Leine, Leinenaggression, dein Hund maßregelt dich und beißt dich, hasst Besuch und ist vermutlich sehr territorial und hat durch sein Verhalten gewisse Dinge gelernt, die dir mit Baby massiv auf die Füße fallen können.
Hundeerfahrene Menschen haben dir versucht zu vermitteln, dass das nicht von jetzt auf gleich lösen lässt, sondern dass das Zeit, Erfahrung und letztlich auch Mühe, Kraft und Geld kosten wird, bevor man den Hund evtl. soweit bekommt, dass er unauffällig mitläuft. Ohne den Daumen drauf zu haben wird das vermutlich eh nie mehr was werden bei diesem Hund, so wie du ihn schilderst.
Wir müssen deine Worte, die du schreibst, ernst nehmen, weil wir dich auch ernst nehmen wollen. Wenn das alles so stimmt wie du schreibst, hast du bald ein massives Problem mit deinem Hund. Das Ruder herumreißen wirst du vermutlich so schnell nicht mehr können, bevor dein Kind kommt.
Wie hattest du dir denn mit Baby dein Zusammenleben mit deinem laut Titel bissigen Dobermann vorgestellt? Ist dann dein Kind immer in einem Laufstall (was ein Leichtes ist, dass ein Dobermann da aus dem Stand reinspringt) oder ist der Hund dann immer in einem anderen Zimmer (und bellt) oder wie hattest du dir das gedacht?
Wie möchtest du denn reagieren, wenn du das Baby im Kinderwagen schiebst und dein Hund zieht wie blöd an der Leine oder bellt einen anderen Hund an? Da kippt sehr schnell der Kinderwagen, ich hab es selbst erlebt, als meine normal sehr gut leinenführige Schäferhündin einmal eine Katze gesehen hatte.
Mich würde wirklich ehrlich und ohne negative Gedanken dir gegenüber einfach neutral interessieren, wie stellst du dir denn eure Zukunft vor?