Beiträge von DerFrechdax

    Ein Teppich vor und neben der Couch gibt zusätzlich Halt, wenn der Hund hoch oder runter will. Wenn ein Hund unfreiwillig eine Spagat macht, weil er wegrutscht, kam das in den Knien oder Ellbogen ganz schön reißen und weh tun. Wenn dein Hund das jetzt so verknüpft hat, würde ich einen niedrigen Hocker mit gutem Stand oder irgendwas platzieren, damit der Hund bequemer hochkommt und eben Teppiche und einfach abwarten.


    Oft pendelt es sich wieder von selbst ein. Ich würde da auch nichts schönfüttern oder einfordern, damit bekommt das Couchthema nur unnötiges Gewicht.

    Hier auch eine Stimme für Usniotica.

    Für Durchfälle ohne gescheiten Befund im Kot hab ich immer Activomin da. Das sind Kapseln mit Humminsäuren, die den Darm pflegen. Heilmoor , Heilerde und wenn der Durchfall ganz arg ist, für ein, zwei Tage Kohletabletten und Morosuppe sind noch weitere Tipps.

    Oft bleiben Unverträglichkeiten zurück, deshalb sollte man ein bisschen gucken, dass man gut verdauliches Futter gibt. Ich hab lange Zeit selbst gekocht für meinen Patienten, bis es ihm besser ging. Mein Hufn war bis er ca 5 Monate war immer wieder positiv, so dass wir nirgendwo an Kursen teilnehmen konnten und keine Hundekontakte haben konnten.

    Geholfen hat uns am Ende das Gambamix plus Usniotika, das Gambamix als Off Label Use.

    Jack hat seine festen Zeiten, zu denen er gern Gassi gehen würde und bitte sein Futter gern hätte. Den Rest verbringt er mit schlafen und ruhen.

    Vormittags in Tochters Bett, nachmittags auf dem Teppich vor der Terrassentür, damit er ja nicht verpasst, wenn jemand heimkommen sollte (oder der Nachbar, oder jemand am Gartentürchen vorbei läuft etc pp)., abends auf der Couch mit Körperkontakt zu mir.

    Ist ein Tag mehr Action, pennt er am nächsten Tag dann mehr, dann auch gern zurückgezogen in seinem Kennel oder Kuscheldonut.


    Jack is superschnell „on“, wenn was anliegt oder man einen Vorschlag macht und super gut gelaunt und schnell begeistert dabei, aber genauso auch zufrieden, wenn mal ein Tag ruhiger abläuft oder er mal ausnahmsweise länger als sonst allein sein muss. Sehr angenehm.

    Einzig ein Weibchen für ihn allein würde sein Glück vollkommen machen, aber das ist grad nicht drin. Passt auch für ihn.

    Anfangs stand mein Hund ruhig da und schaute mich zwischendurch an.

    Mein Hund fixierte ihn und als dieser hinter den parkenden Autos verschwand, begann meiner zu fiepen, baute Zug auf der Leine auf und sprang mich schließlich an.

    Dein Hund hätte in diesen Situationen von dir Anleitung gebraucht.


    Das anschauen ist eine Rückversicherung. Mach ich es richtig? Passt das so?

    Da hätte ich ganz ruhig gelobt und vielleicht ein Leckerli hinrollern lassen.


    Das Fixieren hätte ich abgebrochen und ihn umorientiert zu mir. Ich möchte Fixieren nicht, ich möchte einen ansprechbaren Hund, der auf mich gepolt ist und nicht ausschließlich auf die Umwelt.


    Dein Nicht reagieren, obwohl grad was interessantes passiert, hat dann vielleicht dazu geführt, dass die Erregung so anstieg, dass dein Hund dich angesprungen hat, so „schau doch, hast du das nicht gesehen???!!??“

    Da kann man ruhig reagieren und sagen „ja danke hab ich gesehen aber wir bleiben trotzdem her ruhig sitzen“. Hundesichtungen sind was Alltägliches und kein Grund, sich aufzuregen. Das möchte ich meinem Hund vermitteln.

    Auch Auto mitfahren ist alltäglich, da würde ich allerdings das Fiepen ignorieren, da man beim fahren eh nicht eingreifen kann und nur loben, wenn er ruhig ist.


    Überleg dir, wo du hin willst, vermutlich zu einem gelassenen, umweltstabilen Hund, der auf dich schaut? Dann bestärke das und lotse deinen Hund durch Bestätigung und Abbruch in die richtige Richtung und hör auf, wenn er es grad gut macht, damit ihr ein Erfolgserlebnis habt und die Übung nicht kaputt trainiert. Viel Erfolg!

    In dem Moment, wo er von selbst "runtergekommen" ist, haben wir ihn dann gelobt und haben uns wieder zu ihn gesetzt.

    Seid vorsichtig, dass ihn das nicht wieder aufpusht.
    Meine Aufmerksamkeit ist eine Ressource, die ich von mir aus verteile. Und gerade be Welpen bin ich zwar wohlwollend, aber auch konsequent und klar, damit der Kleine weiß, was geht und was nicht geht, das muss so ein Knopf ja erst lernen.

    Will ich also, dass er abends runterfährt, weil jetzt für uns Feierabend ist, dann geh ich auf Spielaufforderungen nicht mehr ein, so wie du es machst, und das wird dann schnell langweilig. Geht der Welpe weg, spreche ich ihn aber auch nicht mehr an und setze mich auch nicht zu ihm. Sonst zwicke ich ihn wieder auf und das Ganze fängt von vorn an.

    Hier hat jeder seinen Bereich, wo er ungestört ist, der Hund seinen Donut und seinen offenen und abgehängten Kennel, Ich mein Bett und meine Couch (mein Hund darf auf die Couch auf seine Decke in der Ecke, aber nur wenn er Ruhe gibt).

    Ruht der Hund, lasse ich ihn in Ruhe und umgedreht (außer er muss raus, dann sagt er mir Bescheid und starrt mich so Lage an bis ich aufsehe).

    Achtet mal bisschen auf das Timing.

    Wenn euer Hund das Betreten der Couch mit Spiel und Spaß verbindet, weil ihr ihn „ablenken“ wollt, dann wird die Couch eine wichtige Möglichkeit, an euch, eine Ressource, ranzukommen.
    So bekommt er die von ihm gewünschte Aufmerksamkeit und im Grunde hat der Hund schwuppdiwupp euch erzogen.


    Couch gibt’s nicht und fertig. Wendet sich er Hund ab und geht weg, kann man ein Leckerli zum Hund hinrollern lassen, aber wichtig ist, das Abwenden zu belohnen und nicht das Betreten.