Beiträge von DerFrechdax

    Ich weiß gar nicht wie es sein soll ohne ihn.

    Das tut mir so leid und ich glaube, das können so viele mitfühlen 🫂

    Was mir geholfen hat, alles hat seine Zeit. Und bevor der Weg zu beschwerlich und schmerzhaft wird für unsere tierischen Begleiter, ist es eine Erleichterung und eine Erlösung, wenn wir sie gehen lassen können und ihre Zeit gekommen ist.


    In unserem Herzen werden sie eh immer bleiben. Und irgendwann kommt zu dem Schmerz und der Trauer die Dankbarkeit, dass dieser Hund einen so lang begleiten durfte. 18 Jahre ist so ein schönes Alter. Dein Hund hat fast zwei Hundeleben gelebt, das ist so selten.

    Fühl dich gedrückt :streichel:

    aber ich mach doch gar nichts, was reagierst du denn gleich so psychotisch

    Interessant, dass man dann auch immer so schnell beim Du ist… :ugly:


    Das ist für mich so ein typischer Fall, wo ein Mann Grenzen überschreitet, vielleicht tatsächlich ohne sich dessen bewusst zu sein. Vielleicht war es für ihn tatsächlich nur eine Möglichkeit zum Hund streicheln, während sich die Frau ( Havländer du bist doch eine Frau, oder? ) absolut verständlich bedroht fühlt, hätte ich mich auch.
    Ich würde mir wirklich wünschen, dass Männer das mehr auf dem Schirm haben :tropf:

    Der Rest davon war dann eher Kindergarten, ich bin verheiratet, du bist hässlich, … war der 5 oder wie alt? :lol: Aber ja, sehr gruselig und übergriffig und gut dass du da unbeschadet rausgekommen bist.


    (Ein bisschen bin ich froh, dass Jack keine fremden Männer mag, das fühlt sich sicherer an. Nie würde er jemanden ohne zu drohen so nah an sich und mich ranlassen (und ich an ihn auch nicht). We have each other‘s back.)

    Ich würde auf mein Bauchgefühl hören.

    Dir war unwohl, dein Hund hat Angst gezeigt, du hast den anderen Hund als rüpelig empfunden. Da kann die Bekannte noch so viel von normalem Hundeverhalten faseln, die Situation scheint ungut gewesen zu sein und es wurde erst spät eingegriffen.

    Solche Situationen prägen sich in diesem Alter stark ein und können sich später rächen, und von der Verletzungsgefahr fang ich erst gar nicht an.

    Ich würde es nicht mehr zu einen gemeinsamen Freilauf kommen lassen, eher ein Sozial Walk, wenn die Menschen sich mögen und nicht verzichten möchten auf gemeinsame Gassigänge.


    Mir persönlich ist das übrigens exakt so passiert mit meinem 12 Wochen alten Welpen und dem einjährigen Goldierüden der Nachbarn. Haben wir sofort abgebrochen, uns nicht belabern lassen ("das macht der am anfang immer so, meint es aber nicht böse " während mein Hund wiederholt volle Knarze umgerannt wurde) und als die beiden Rüden erwachsen waren, ist da eine super Feindschaft draus geworden. Vielleicht wäre das sowieso passiert, aber es hat mMn sicher dazu beigetragen.

    Kleine Ergänzungsfrage:

    Hund hält sich Tagsüber im Wohnzimmer an seinem Platz auf. Das kennt er schon immer so, mag er eigentlich auch. Aber wenn ich z.B im Homeoffice im ersten OG bin bellt er nun oft und konstant. Das war sonst nie so. Ignoriert man das? Vor allem wenn ich alleine bin, ich nehme an, ständig hingehen wenn er bellt wird es wohl nicht besser machen.

    Ihn mit hochnehmen ins OG geht nicht?

    Ich bin jetzt schon so lang zu Fuß unter unterwegs und davor auch so lange nicht mehr reitend im Gelände gewesen, ich vermisse das so sehr :loudly_crying_face:

    Mein Rücken fände es auch nett, mal wieder geschaukelt zu werden... Schneeausritt mit dampfenden Nüstern und Teddyplüschpferd hatte ich schon soooo lange nicht mehr... 🥲 allein schon dieses Geräusch unter den Hufen, knarz knarz knarz :herzen1:

    Wenn Hund an der zu-nen Tür die Katzen hört und bellt/fiebt wenn wir nächtigen NICHT ignorieren da selbstbelohnend, sondern umorientieren (er mag Hundeleberwurst gern) Ansprechen

    Gefahr: wenn ihr einen intelligenten Hund habt, wird der euch bald die ganze Nacht lang Katzengetrappel an der Tür anzeigen, weil es dann Leberwurst gibt :lol:

    Ich persönlich würde das über die Schiene lösen "Danke, Hasso, hab ich gehört, das sind bloß die Katzen", in beruhigendem Ton gesprochen.

    Man kann auch den Hund auffordern, sich von der Tür wegzubewegen, sich neben deinem Bett abzulegen oder in seinen Korb zu gehen (sowas muss aber, wenn der Hund es nicht kennt, vorher in einer reizarmen Umgebung geübt werden, damit der Hund weiß, was "geh ab", "Decke" oder "Geh Platz" etc für eine Bedeutung haben.)

    Man kann auch, wenn der Hund es kennt, natürlich ein "Lass es" o.ä. In forschem Ton sagen als Abbruch.


    Es kommt letztlich auch auf den Ausbildungsstand des Hundes an.

    Und dem jungen Hund einfach signalisieren, dass Mensch nicht zum Frustabbau geeignet ist, ist auch eine Option. Negative Konsequenzen gibt’s auch im jungen Leben.

    Ich hatte genau diese Situation, mein Mann ebenfalls, Zweithund bei Angepöbelt werden durch fremde Hunde im Tunnel und hat versucht, sich umzudrehen und in meine Hose zu zwicken.

    Ich kenne meine Hunde und es war in unserem Fall eine pubertäre Anwandlung, die mit einem kräftigen Anschiss und Management (es wurde dann auch nur noch extra geführt, weil ansonsten halt der andere Hund herhalten musste) behoben wurde und sich dann von selber aufgelöst hat.


    Bei fremden Mensch-Hund- Gespannen wäre ich sehr sehr vorsichtig, zur Korrektur zu raten. Im einfachsten Fall kommt da sowieso nichts im Hundehirn an, da gerade komplett out of order und im Tunnel. Im schlimmsten Fall stachelt es den Hund noch mehr auf und es eskaliert komplett.

    Man darf nicht vergessen, dass hier ein junger Hund mit einer ziemlich unguten Historie auf einen zwar super bemühten, aber leider doch auch eher unerfahrenen Ersthundehalter trifft.

    Das heißt natürlich nicht, dass sich Anton12 jetzt lustig beißen lassen soll, wenn dem Hund danach ist, aber ich glaube, das sollte wirklich gut durch Trainer betreut werden, wenn der Hund behalten und neu aufgebaut werden soll.


    Wenn ihr eure ersten paar Ziffern der PLZ einstellt, bekommt ihr Trainerempfehlungen von den Usern hier im Forum. Vielleicht mögt ihr tatsächlich ein bisschen Geld in die Hand nehmen und dem armen Butzel helfen, bevor es noch weiter eskaliert und er dann am Ende ein Wanderpokal wird. Ansonsten wäre jetzt als Junghund ein guter Zeitpunkt, einen neuen Platz für ihn zu finden, wenn du dich dem nicht gewachsen fühlst, was völlig legitim ist. Zur Schwester zurück wird der Hund ja vermutlich so eh nicht mehr können, schätze ich mal.

    Ich hoffe, jemand findet sich, der sich des Kleinen annimmt und ihm in ein glückliches Hundeleben hinein hilft.

    Heute sind wir auf unserer Runde zwei kleinen Dackeln begegnet, die er schon von weitem angebellt hat und sich beim in die Leine springen, fast überschlagen hat. Als ich dann einen anderen Weg eingeschlagen habe, hat er mich angesprungen und mir in die Hosen gebissen. Dann hat er sich aber irgendwie scheinbar ab sich selbst erschrocken, sich geschüttelt und dann ging's normal weiter

    Das nennt sich "rückwärts gerichtete Aggression" (gibt's auch gehemmt wo nur in die Luft geschnappt wird und mit Abstufungen bis hin dann zum vollendeten Biss mit Nach setzen etc).

    Das Schütteln danach war ein Stress weg schütteln.


    Solche Begegnungen müssen unbedingt gut gemanaged werden, damit es nicht weiter eskaliert. Salopp gesagt hat der Hund dich als Blitzableiter und zur Frustabfuhr benutzt.

    Wenn ihr öfter Hundebegegnungen habt, würde ich einen gut passenden Maulkorb (zb von Chic und Scharf) drauf machen. Der Hund ist noch jung und da ist viel Potenzial zur weiteren Eskalation. Ich würde auch nicht beide Hunde gleichzeitig führen sondern getrennt Gassi gehen, sonst ist nächstes Mal vielleicht dein Hund das Opfer seines Frustabbaus.