Beiträge von DerFrechdax

    Ich weiß jetzt nicht ob es schon empfohlen wurde und ich es überlesen habe, habt ihr schon versucht, die Kneiferei auf einen Zergel umzulenken?

    Es gibt Situationen, die sind für meinen Terrier sehr aufregend, zb wenn ich heimkomme. Da ich aber mich selber nicht gern voll Karacho anspringen lassen mag und auch meine Hände zu schade sind für spitze Hundezähne, hab ich ihm früh beigebracht, sein Kuscheltier zu suchen und das entweder zu bearbeiten oder mit mir damit kurz zu zergeln.

    Inzwischen rennt er von selbst los und holt sein Spieli, um es herumzuwerfen.

    Vorteil vom geplanten Zergeln ist, dass ich dem Hund dann gleich durch viele Wiederholungen ein „Feierabend“-Wort, wann Schluss ist, beigebracht hab. Wenn ich das sage und mich wegdrehe, dann ist auch wirklich Ende. Er kam sich dann allen weiter beschäftigen und ich stehe nicht mehr zur Verfügung.


    Noch ein Mutmacher: es wird besser. Mit etwas Lenkung hast du mit 3, 4 Jahren einen tollen Hund. Die Pubertät geht zum Glück vorbei, bei Mensch wie Tier :lol:

    Wieviele einsteller seid ihr denn insgesamt?

    Bei uns würde da kurzer Prozess gemacht und der würde fliegen. Aber wir haben was das betrifft auch eine sehr konsequente SB. Wer rumzickt oder quertreibt, der fliegt.

    Wenn das irgendwie machbar ist wäre meine Reaktion aus dem.weg gehen. Nie was für denjenigen machen, sich in nix einbinden lassen und abstand halten. Sodass man nebeneinander existieren kann. Falls der Stall das irgendwie hergibt. Viel mehr geht ja eigebtlich nicht, wenns dem.sb egal ist und man nicht ausziehen will

    Wir sind so um die 10.

    Hier bei uns ist die Mentalität eher, dass man sehr lang bei was zuschaut und dann halt irgendwann die Reißleine zieht. Bis dahin geht aber viel Wasser den Bach runter.


    Anfangs hat der Einsteller mir leid getan, weil er so hilflos gewirkt hat. Inzwischen nervt es mich einfach nur noch, weil halt null Verantwortung übernommen wird und nichts umgesetzt und gern andere eingespannt werden, man selbst hat aber keinerlei Problem damit, anderen beim Arbeiten zuzusehen :ugly:

    Aber ja, wir gehen dem Gespann inzwischen alle eher aus dem Weg. Tut mir dann aber auch wieder leid, ich mag es nicht so, wenn jemand aus einer Gruppe so ausgeschlossen wird. Aber er tut halt auch sehr viel dafür :see_no_evil_monkey:


    Es vergiftet halt auch die Stimmung. Das finde ich am meisten schade. Viele Gespräche drehen sich um dieses Pferd und seine Menschen und was sie schon wieder angestellt haben und mit wem sie schon wieder zusammen geruckt sind. Die Leichtigkeit ist einfach nicht mehr da momentan.

    Wieviele seid ihr (die Genervten) denn?

    Könnt ihr eine Krisensitzung aller Einsteller mit dem SB einberufen? Und dort, auch wenn es unangenehm werden könnte, weiterhin als geschlossene Gruppe Euer Anliegen (entweder Team Rüpel arbeitet mit Hochdruck am Problem oder hat ansonsten seine Sachen zu packen) vertreten? Was macht ihr, wenn der SB sagt „Frauen, macht nicht so einen Aufstand, jetzt habe ich hier endlich mal einen Pferdekerl, arrangiert Euch damit, ist doch halb so wild!‘
    Habt ihr ein Druckmittel (selbst gehen?) Seid ihr dann auch bereit, dieses durchzusetzen?

    Schwierig, ich weiss. Ich drücke die Daumen, dass a kein Unfall passiert und sich b zügig eine passende Lösung findet. 🍀

    Wir sind schon einige, aber nicht alle haben so viele Berührungspunkte mit dem Gespann, weil sie halt sehr früh oder sehr spät kommen. Ausziehen kommt für einige absolut nicht in Frage.

    Wenn jetzt die Koppelsaison anfängt, wird es einfacher, weil dann bekommt er sein Pferd kaum eingefangen ergo steht der dann weniger unten herum oder stört in der Halle xD


    Bei der letzten Stallbesprechung war jeder da außer dieser eine Einsteller. Es ist fast als ob ihn sein eigenes Pferd nichts anginge.

    Hat diejenige, die ihr Pferd nun wegstellt denn den Grund genannt als sie mit dem Stallbesitzer gesprochen hat? Ich finde es ja immer wichtig da dann auch ehrlich zu sein, gerade wenn es nicht am Stall liegt, sondern an den Umständen.

    Ja sie hat alle ihre Gründe genannt, wurde auch zur Kenntnis genommen. Aber natürlich war das eine Gemengelage an Gründen, was ihren Auszug verursacht hat.

    Danke für eure Antworten :hugging_face:
    Bei uns ist es ein bisschen ein Sonderfall, der SB jetzt hat den Hof quasi geerbt und macht das Nötigste, arbeitet aber voll und möchte so wenig wie möglich in interne Abläufe eingebunden sein.

    Ihm is es sogar recht wenn jemand geht, weil das weniger Heu fahren oder andere Arbeiten bedeutet.


    Edit: und bei uns ist leider aktuell Stallmangel und um die wenigen guten Plätze streiten sich die Leute.

    Puh hier brodelt es so dermaßen im Stall, das macht keinen Spaß mehr :loudly_crying_face:

    Zwei Einsteller habe sich zu echten Störfaktoren entwickelt, plus das Kaltblut des einen Einstellers plus dessen RB :muede:

    Wie kann ein einzelnes Gespann so dermaßen viel Unfrieden in eine Stallgemeinschaft reinbringen? Jeder ärgert sich und läuft mit verkniffener Miene herum oder macht seinem Ärger Luft.


    Dieses Gespann besteht aus einem 5jährigen Pferd und dessen Möchtegernwikingercowboy, der sich Mithilfe im Stall von anderen mit einer Kiste Bier bezahlen lassen will, aber dann darum bittet, dass jemand sein unerzogenes Pferd für ihn anweidet und auf Koppel stellt. Wohlwissend, dass sich dieses Vieh (sorry) weder führen lässt noch wieder einfangen und da es auch nie weiter bewegt oder ausgebildet wird, is dem Guten einfach auch so langweilig und er ist so unausgelastet, dass er ein wandelndes Pulverfass ist.

    Tipps werden nicht umgesetzt, Geld für Trainer ist nicht da, reiten wird sich nicht getraut, Bodenarbeit und Longe ist nicht möglich, stattdessen werden romantische Phantasien vom Cowboyleben am Lagerfeuer geäußert und alle Tipps (von uns Frauen) sind ja eh falsch, weil der Sattler und der beste Kumpel sagt ja was anderes.

    Die RB ist hilflos, hält nie Abstand, weil sie keinerlei Kontrolle über das Pferd hat und jeder geht in Deckung, wenn dieses Pferd doch mal irgendwo angebunden steht oder wohin geführt wird oder - möge es verhütet werden - in der Halle doch mal von der RB bewegt wird. Es ist eine Plage für uns alle.


    Wie geht man denn als Stallgemeinschaft mit sowas um? Mit dem Stallbesitzer ist er recht dicke, da ist keine Unterstützung zu erwarten. Ich bin geneigt, die Zeit für uns arbeiten zu lassen. Aber die erste stellt ihr Pferd schon weg, weil sie alles nur noch nervt.

    Ich persönlich finde es schade, dass hier einem jungen Hund nicht die Möglichkeiten gegeben wird, ein gesundes, artgerechtes Leben zu führen.

    Hunde sind normalerweise sehr saubere Gesellen, die ihre direkte Umgebung nur im absoluten Notfall einsauen. Mein Hund macht normal nicht mal im Garten, wenn doch, weiß ich, dass es ihm nicht gut geht.


    Dein Hund ist von dem freien, ungebundenen Leben das du immer wieder bei den Wölfen verortest, ungefähr so weit entfernt wie der Sonnenaufgang vom Sonnenuntergang. Nicht mal sein Sauberkeitsbedürfnis wird gesehen. Stattdessen wird für einen Schäferhund als Zweithund geplant, der dann in einer Wanne seine Geschäfte erledigen soll?


    Und was ist da immer mit dem Jobcenter, das du immer wieder zitierst? Viele Menschen, die Hunde haben, arbeiten, weil Hunde einfach Geld kosten. Und schaffen es trotzdem, für eine passende Gassistruktur, Erziehung, Training und alles andere zu sorgen, das so ein Lebewesen braucht.

    Wenn ich diese Verantwortung nicht tragen will, dann hab ich so ein Tier nicht in meinem Leben. Punkt.

    Wegen so einer Denkweise verschwinden viele Kinder und werden nie wieder gefunden weil die in ein fremdes Auto steigen weil die jemand mit einen niedlichen Katzenbaby oder Süssigkeiten gelockt hat



    Ich glaube, dass du selber mit ganz vielen Ängsten kämpfst und viel in Worst Case Szenarien feststeckst und entsprechend deinen Hund erziehst bzw. er dir das spiegelt.

    Schade, denn so nimmt man sich ganz viel Freude und Abenteuer entdecken und bleibt halt immer in seinem gewohnten Radius ohne neuen Input.

    Naja, jedenfalls wird er zum 01.05. umziehen, alles ist soweit vorbereitet am neuen Stall und ich hoffe einfach sehr sehr sehr, dass er es gut wegsteckt.

    Ich kann dann wieder öfter zu ihm und mich um alles kümmern. Decke an und ab, Futter, Wundversorgung, ... Es ist schon besser, wenn man es selbst in der Hand hat, wenn man dem SB nicht mehr vertrauen kann.

    Das. Bald wird alles besser laufen, nur noch die zwei Wochen überstehen und dann ist es geschafft 💪🏻

    Nimm es dir nicht zu Herzen, Pferdeleute haben größtenteils einfach echt einen an der Waffel.

    *Unterschreib*



    Hier is es grad auch schwierig. Es sind immer die Gleichen die kehren und die gleichen die ihren Dreck und Müll und ihren Kram überall liegen lassen.


    Eigentlich alles Pillepalle, aber wenn du eigentlich zur Entspannung und um eine schöne Zeit mit deinem Pferd zu verbringen in den Stall gehst und jedesmal jemand sich ärgert oder man wieder mal Zeit verplempert, weil man anderen hinterherputzt, verdirbt das einem schon ein bisschen das Vergnügen :(