Beiträge von Zurimor

    Bei einem anderen Hund wäre es das vielleicht nicht, der hätte gezwickt oder gebissen.

    Das wäre nicht ok, und wenn man von seinem Hund weiß, dass er mit solchen Situationen nicht umgehen kann, dann sollte er einen Maulkorb tragen. Ich verstehe was du sagen willst, und du hast auch recht - aber grundsätzlich ist der Hundehalter derjenige, der die Gefahr in die Welt bringt und sorge zu tragen hat, dass auch dumme Menschen nicht zu Schaden kommen.

    Davon ausgehend müßte jeder Hund immer und überalll einen Maulkorb tragen.

    Ist mir halt auch im Sale für 45€ deutlich zu teuer. DOS2 hab ich für 12€ bekommen und ich wusste ja noch nicht mal, ob es mir überhaupt taugt. Da ich jetzt weiß, dass mir sowohl Perspektive als auch Gameplay seeeehr taugen, hab ich BG3 definitiv fest im Blick :nicken: Vielleicht aber davor doch lieber noch die beiden Pathfinder-Games.. BG3 soll in diesem Genre ja wirklich das Beste sein, das es gibt, da möchte ich vielleicht nicht gleich so von Grafik und Verbesserungen verwöhnt sein, dass mir die anderen beiden dann nicht mehr gefallen :hust:

    45€ ist für ein Spiel mit dem Umfang definitiv nicht zu teuer. Einmal durchspielen kann man schon gut 100+ Stunden mit verbringen und dann ist der Wiederspielwert enorm. Andere Verläufe der Geschichte je nach Entscheidungen, Charakteren in der Gruppe, im Prinzip kauft man mit Baldur's Gate 3 mindestens 5 Spiele. Macht dann je 9€, also günstiger als DOS2.

    Nein tun sie nicht. Im Alltag, ob man jetzt straft oder nicht, kann es zu Situationen kommen, die für den Hund als unangenehm empfunden werden aber nicht als Strafe beabsichtigt sind. Wenn mein Hund an der leine springt und ich ihn zurückziehe ist das unangenehm aber nicht als Strafe beabsichtigt.

    Der Hund gibt aber vor, was er als Strafe empfindet, nicht die Absicht!

    Es geht dabei wohl eher um bestrafen als um Strafe an sich

    Co_Co Ich habe mich nicht gegen Gehorsam ausgesprochen. Wenn, dann zitiere mich bitte richtig und vollständig. Meine Aussage war, daß es nicht umzäunte Orte gibt, an denen mein Hund frei laufen kann, was bei einem Schlittenhund tatsächlich schon viel erreicht ist. Und das andernfalls, wenn die (Wild-)Reize zu hoch sind eben die Leine dran kommt, auch das aus Gründen. Ich bewerte es für meinen Hund höher, seine Jagdambitionen zumindest in Teilen ausleben zu können als immer und überall frei laufen zu können.

    Gersi Wozu sollte jeder seine eigene Definition von Gewalt haben, der Begriff ist bereits definiert als die Ausübung von physischem oder psychischem Zwang.

    Oder laut Strafrecht "Bei Definition im Strafrecht wird zwischen zwei Formen von Gewalt unterschieden:

    Zum einen „vis compulsiva“, die auch als willensbeugende oder die beugende Gewalt definiert wird und die vor allem durch psychische Einwirkung (z.B. Nötigung) hervorgerufen wird. Der Täter will bei dem Opfer einen bestimmten Willensentschluss hervorrufen.

    Zum anderen gibt es die „vis absoluta“, die absolute bzw. überwältigende Gewalt. Diese Form der Gewalt wird laut Definition vor allem körperlich / physisch verursacht (z.B. durch Körperverletzung, Vergewaltigung) und bei der die Willensbildung des Opfers komplett unterbunden wird oder aber ein Willen gebildet wird, dieser jedoch nicht betätigt werden kann. Dies kann durch Betäuben des Opfers (Unterbinden des Willens) ebenso geschehen wie durch Einsperren von Menschen (Wille kann nicht betätigt werden)."

    Ziehe ich meinen Hund vom Giftköder weg, übe ich Gewalt gegenüber meinem Hund aus, ganz klar. In dem Fall würde ich die Gesundheit meines Hundes aber höher bewerten

    Warum ich in der Erziehung eines Hundes, eine Situation, in der ich die freie Wahl habe, bewußt Gewalt als Erziehungsmittel anwenden sollte, erschließt sich mir nicht. Wenn ich doch mit positiven Methoden das gleiche Ergebnis erreichen kann.

    Ich finde die Definition von Gewalt auch interessant.

    Für mich zum Beispiel ist es schon Gewalt, einen Hund von einer interessanten Schnüffelstelle wegzuziehen: zigfache Menschenmuskelmasse gegen Hundemuskelmasse (gut, ich nehme Deutsche Doggen da raus 🙂), der Hund wird gegen seinen Willen mit Gewalt weiter gezogen.

    Wie seht ihr das? Seht ihr darin auch schon Gewalt?

    Selbstverständlich ist das Gewalt.Gewalt ist der Einsatz von physischen oder psychischem Zwang gegenüber Menschen oder anderen.

    Darum geht’s ja aber eigentlich auch, Erfolg gibt irgendwo recht, ist aber trotzdem nicht übertragbar.

    Nein, einfach nur nein. Erfolg gibt nicht recht. Dafür gibt es zu viele durch "erfolgreiche" Erziehung traumatisierte Kinder (ist bei Kindern nunmal zwingender zu belegen als bei Hunden, grundsätzlich sind sich aber alle Säugetierarten relativ ähnlich), um diese Aussage so stehen zu lassen.

    Muß er auch nicht, das ist gar nicht mein Anspruch. Mit einem Alaskan Malamute ist es schon weit gekommen, wenn er an manchen Orten ableinbar ist. Wer nordische Hunde bzw. Schlittenhunde kennt, weiß das. Und ja, das geht nur nett, selbst bei dem Hundetyp. Da muß mir keiner erzählen, mit nur nett kommt man nicht weit. Für uns paßt das so, wir haben unser Ziel erreicht. Die Alternative Hund ist immer und überall ableinbar, muß dafür aber Wild immer ignorieren und aufs Wort gehorchen finde ich für uns gar nicht erstrebenswert.

    Wenn dein Anspruch aber gar nicht ein Hund ist der zuverlässig im Gehorsam steht bei hoher Reizlage wie kommst du dann dazu sowas von dir zu geben wie auf den vorigen Seiten?

    Dann hast du schlichtweg keinerlei Erfahrung in dem Bereich der Erziehung. Du hast zwar viel Meinung aber das war's dann auch. Da erübrigt sich dann allerdings auch eine ernsthafte Diskussion.

    Was schreibst du da für einen Unsinn? Mein Anspruch ist nicht, daß mein Hund Wild ignorieren soll. Was hat das mit Gehorsam zu tun? Mein Hund darf Wild beobachten und schnüffeln, ist dabei ansprechbar und ich könnte ihn auch zum Weitergehen auffordern. Aber wozu? Für meinen Hund hat es viel mehr Wert, angeleint einen Teil dessen machen zu dürfen, was er gerne macht als unangeleint immer und überall frei laufen zu können und dafür nicht machen zu dürfen, was er gerne macht. Hat für uns schlicht gar keinen Mehrwert. Warum wird Freilauf überall möglich gern als das Nonplusultra des Gehorsams dargestellt? Das eine hat mit dem anderen nicht zwingend was zu tun. Mein Hund hört in Situationen in denen Außenreize nicht zu hoch sind, in anderen ist eben die Leine dran. Der Tradeoff Hund hört immer und überall, kann dafür aber seinen liebsten Beschäftigungen nicht mehr nachgehen, siehe oben. Finde ich für meinen Hund gar nicht erstrebenswert.

    Zurimor

    Und was heißt denn bitte bei deinem Beispiel mit nett weit kommen? Dein Hund kann nicht gebietsunabhängig frei laufen weil der Gehorsam nicht zuverlässig ist. Da ist es doch einfach Unsinn von " weit kommen" zu reden wenn es um verlässlichen Gehorsam in Zusammenhang mit Freilauf geht.

    Muß er auch nicht, das ist gar nicht mein Anspruch. Mit einem Alaskan Malamute ist es schon weit gekommen, wenn er an manchen Orten ableinbar ist. Wer nordische Hunde bzw. Schlittenhunde kennt, weiß das. Und ja, das geht nur nett, selbst bei dem Hundetyp. Da muß mir keiner erzählen, mit nur nett kommt man nicht weit. Für uns paßt das so, wir haben unser Ziel erreicht. Die Alternative Hund ist immer und überall ableinbar, muß dafür aber Wild immer ignorieren und aufs Wort gehorchen finde ich für uns gar nicht erstrebenswert.