Beiträge von Munchkin1

    Also ihr könnt mich steinigen, aber ich finde es eher befremdlich, wenn jemand darauf besteht, dass der Hund in die Fahrerkabine soll.

    Ich sehe das aus Sicht der Mitmenschen und gegenseitiger Rücksicht.
    Der Abschlepper kennt den Hund nicht, weiß nicht, ob der gesund ist, wohlerzogen, ob er Autofahren gut verträgt in wie er mit Stress umgeht. Mir als Abschlepper wäre es zu gefährlich, im schlimmsten Fall einen kotzenden/pinkelnden/kackenden/kläffenden/ins-Lenkrad-springenden Hund wenige Zentimeter neben mir zu haben, wenn ich die Verantwortung für mich, meine menschlichen Passagiere und zwei Fahrzeuge habe.

    Zudem muss der Abschlepper immer damit rechnen, dass sein nächster Kunde Evtl Allergiker ist. Und dann? Pech gehabt?

    Der Hund ist doch im eigenen Auto irgendwie immer gesichert (sollte er zumindest sein). Dann stellt doch genau diese Sicherung auch den besten Schutz für den Hund da, egal ob Box, Geschirr oder Gitter. Und im eigenen Auto hat man IMMER (zumindest kenne ich keinen Hundehalter mit Auto, der es anders macht, selbst wenn man nur den sprichwörtlichen Sack Kartoffeln kaufen fährt) irgend eine Decke, in die der Hund sich mummeln kann.

    Einzige Ausnahme: wenn der Wagen Totalschaden nach einem bösen Unfall hat. Aber dann holt man sich doch idR nicht nur den Abschlepper

    Hmm genau solche Unfälle passieren mir immer am Samstag, wenn ich die Wohnung putzen will, ausrutsche und mit einer Packung Chips in der Hand auf dem Sofa lande, mit dem Hintern den Fernseher anmache und mit vor Schreck die Motivation breche :xmas_popcorn:

    Dann doch lieber ehrlich: wir brauchen das Geld und sehen die Hunde als leichte Einnahmequelle. Gechippt wird da übrigens entgegen der Gesetzeslage nicht, ich hoffe, dass wenigstens das Impfen und Entwurmen dann klappt

    Na meinem könnte ich kein Buffet anbieten, der würde vor lauter Fressen das Atmen vermutlich ganz einstellen.
    Er bekommt ohnehin schon mehr, als auf der Packung angegeben, weil ich einen bunten Mix füttere aus morgens und mittags TroFu (Tagesportion für sein Alter und Gewicht) und abends nochmal Flockenfutter (etwa 1/2 Tagesportion für Alter und Gewicht), damit er überhaupt das Gewicht halten kann.

    Er ist bumsquietschfidel, hat Energie ohne Ende, das Fell glänzt, Output ist absolut in Ordnung, er wird regelmäßig entwurmt, also organisch keinen Grund zur Sorge. Es sieht halt nur manchmal grenzwertig aus, wenn er so da steht, Hüfte sticht ins Auge, der Hund augenscheinlich kurz vor dem Hungertod (sind sie das nicht alle?)
    Dann geb ich zu überlege ich schon mal, ob ich dem BLICK widerstehen kann.

    Aber da habt ihr mich beruhigt

    Ich gretele mal wieder vor mich hin:
    Woran macht ihr bei einem Junghund fest, ob er zu dünn ist?
    Ich mache mir gerade einen Kopf wegen meinem kleinen Brückentroll.

    Man sagt ja besser großhungern als großkullern, aber wo ist da die Grenze? Er macht im Moment Wachstumssprünge ohne Ende und sieht zwischendurch so krass rippig aus, dass ich ihn gefühlt mit seinem Futter für eine Stunde alleine lassen will.
    Ganz schlimm sieht es um die Hüfte aus, Rippen sieht man im Stand nicht, fühlt man aber deutlich.

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    Ich hab meinen Bengel durchschaut:

    Rückruf kann ich mit Futter nicht erarbeiten, Adrenalin blockiert Hunger, zumindest bei ihm. Halte ich hingegen ein Spielzeug in die Luft, klappt das super.
    So konnte ich den Rückruf wieder auffrischen, momentan an der Schlepp oder Flex, aber er hört wieder wie eine 1. Nur apportieren musste ich vorerst streichen, sobald er was im Maul hat ist er damit auf und davon :lachtot:

    Angeblich soll da mal eine Scheibe Limburger ab und an helfen, wenn es Mängel sind.

    Mein Bub kriegt jetzt abends Flocken und tagsüber TroFu, so ganz happy bin ich noch nicht, weil er mir momentan bisl dürr aussieht, aber man sagt ja lieber großhungern als großkugeln.

    Ich mache das momentan noch Wochenendweise mit meiner Kanalratte, aber es ist auch angedacht, zum Sommer hin daraus 1-2 Wochen zu machen.

    Ich würde auch schauen, dass du einen guten Trainer an die Hand bekommst und dann den Urlaub dort in der Nähe buchst.

    So pauschale Trainingsurlaube in der Hoffnung, einen passenden Trainer zu finden, wären mir suspekt. Was, wenn es nicht passt?