Angeblich hat er den Hundeführer aber berührt und dann hat der Hund gebissen.
Genauso wie im ersten Fall eine gewisse Nähe zum HF Anlass für den Biss war. Ob geworfene Brieftasche oder hingehaltener PA wird niemand außer den Anwesenden wissen, faktisch ist, der Beamte ist nicht durch die Innenstadt geschlendert und der Hund hat wahllos unschuldige Passanten attackiert.
Sorry, ich bleibe dabei - Verfolgungsjagden und sich prügelnde Menschen.
HF in Alarmbereitschaft.
Hund demzufolge ebenso.
Adrenalin bis in die Haarspitzen.
Da reicht ein falsches Atmen, ein cm Nähe zuviel, eine ruckartige Bewegung und der Hund, der ausgebildet wurde, den DHF zu schützen, macht seinen Job.
Die „Schuld“ sehe ich nicht beim Polizisten, maximal könnte man noch diskutieren, ob evtl der Hund nicht ideal für den Dienst ist, wenn er so empfindlich auf Anspannung reagiert, aber auch da wäre es eher ein Suchen nach Fehlern.
Hier spiegelt sich wirklich ein gesellschaftlicher Wandel, der mir persönlich echt Sorgen macht. Dieses „ Ich darf mich benehmen wie die Axt im Walde, aber DU bist Schuld, wenn das Konsequenzen für mich hat...“ Das möchte ich nicht verstehen.
Wir reden in beiden Fällen von massiven Gefährdungssituationen, die die „Opfer“ im Vorfeld verursacht haben und die überhaupt erst zur Notwendigkeit eines Polizeieinsatzes geführt haben. Das waren beides keine Routinesituationen, kein Alltag sondern massivste Anspannung