Beiträge von Hummel

    Na sicher, wenn Krankheitsbilder vorliegen bzw Dysfunktionen - klar, dann ist’s wie immer anders.

    Aber ich hab selbst ne nervenschwache 1000 Volt Hündin und mir ist’s insgesamt auch drei mal vorgekommen, dass Leute mit ihren Hund aus Überforderung in der Pubertät gegeben haben, die Stein und Bein geschworen haben, dass er vorher super und jetzt Hölle ist. Es waren aber immer Defizite im Grundsätzlichen- die Pubertät hat es nur verstärkt.

    Ich kann aber ja nur aus meinem Leben und Erlebten erzählen und das waren zwar sicher deutlich mehr Hunde als „man“ so durchschnittlich gar, aber sicher nicht annähernd genug um das als allumfassenden richtige These aufzustellen. Drum hab ich es ja auch „meine Theorie“ genannt.

    Für mich ist das meistgesehene eben, dass das was als „Trick“ aufkonditioniert wurde partiell „weg“ ist bzw. infrage gestellt wird von Hund. Das ist aber in meiner Welt für meinen Alltag der deutlich geringste Teil.

    Die Pubertät ist je nach Hund normalerweise irgendwann zwischen 6 Monaten und eineinhalb Jahren.

    Die beschriebenen Dinge hat hier nie ein Hund gemacht.

    Das grundsätzliche partielle Chaos im Kopf war sehr unterschiedlich ausgeprägt aber nie dramatisch.

    Meine Theorie ist, dass es bei den Hunden größere Ausfälle gibt mit beschriebenem Verhalten, wo sich vorher eher mit Management um die Erziehung gedrückt wurde bzw die noch-nicht-Selbstständigkeit mit zusätzlich erlernten Tricks dazu geführt hat, dass der Mensch dachte, dass das reicht. Zumindest bestätigen meine Erlebnisse der letzten 25 Jahre diese Theorie.

    Mir gehts darum das wir ja in Urlaub wollen und meine Freundin ja einen intakten Rüden hat. Und ich hab mich halt gefragt ob man es ihm so leichter machen kann?

    Sonst is mir das auch egal |)

    Nee das bringt nichts bzgl des Geruchs für die Rüden. Was ich erlebt hab, was gut helfen kann ist eine Kur mit Chlorella. Solltest du aber schon einige Tage lang geben bevor ihr losfahrt.

    Stachelschnecke

    Vielen Dank für Deine Einschätzung 💜 Sie bestätigt meine Zweifel hinsichtlich der kleinen Begleithunde.

    Solche Touren mit super viel Schnee sind nicht Standard, meist ist es Firn/Altschnee, aber wir hatten in einem Hundebergurlaub tatsächlich den Fall, dass es am zweiten Tag so geschneit hat, dass die ganzen zwei Wochen knietief Neuschnee war. Klar, mit der Zeit spuren die Wanderer aber der Hund steht zwangsläufig halt komplett in der Schneerinne wenn er klein ist. Und der Hund, bzw. die Hunde sollen bei solchen Unternehmungen ja auch Spass haben -- das ist uns super wichtig, und deshalb gab es, als Jogi ein Senior wurde, auch keine Bergtouren mit Hund mehr.

    Leider mussten wir ihn im April gehen lassen, so dass solche Aktivitäten (nach Training mit unserem Ersthund) wieder mehr auf dem Programm stehen werden, auch Schneeschuhtouren u.U.

    Als ich in München gelebt habe, war ich rund ums Jahr in den Alpen quasi jedes Wochenende und habe viele Bergtouren gemacht.

    Mein damaliger Hund war immer an meiner Seite und für mich der ideale Hund dafür - hochbeinig genug, leicht genug, trittsicher genug, freundlich und ohne ernsthaftes Jagen, trotzdem sehr bewegungsfreudig, sehr entspannt, kooperativ und anhänglich. Es war ein Terriermix, der den Ratonero Bodeguero Andaluz nicht verleugnen konnte. Ich habe noch mehr Hunde dieser Rasse (vor allem aus dem Tierschutz) in meinem Leben getroffen und empfinde die als wirklich sehr angenehme Begleithunde für sportliche Menschen, die sich nicht mit - ich nenne es mal - kantigen oder "unpraktischen" Charaktereigenschaften auseinandersetzen wollen oder können oder wo der Zweck genau das eben nicht haben darf.

    Schaut doch da mal. Lediglich die Haare sind halt Stichelhaare - sprich: Gehen schwer aus Sofakissen raus ;-) - einen Mantel hatte mein Hund erst, als er alt wurde. Bis dahin bin ich mit ihm auch bis Minus 10 Grad draußen gewesen.

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    Andere Frage: ab wann werden die Pubertiere wachsam und melden? Je größer (und Spätentwickler) die Rasse, desto später?

    Ich glaube, meine BX hat schon mit 6 Monaten aufgepasst, allerdings hatten wir damals auch einen Garten zur Verfügung. Eros leider gerade nicht, weil wir da umbauen 😟

    Unser Pudel hat, bis er ca. 8 Monate alt war, so gut wie nie gebellt oder gemeldet. Dann fing es plötzlich an, dass er "suspekte Personen" meldete, die bei uns vorbei liefen, wenn wir im Garten waren. Oder dass er auch mal drinnen hinter dem Fenster stand und knurrte. Klang beim ersten Mal ganz unbeholfen, weil er das vorher auch nie machte.

    Geschlechtsreif ist er meines Erachtens aber schon länger, bereits mit 5,5 Monaten fing es an, dass er bei läufigen Hündinnen jammerte und nicht mehr essen wollte und überall (zum Glück nur draußen) markierte.

    Unser kastrierter Senior ist zwar manchmal ein Leinenpöbler, meldet aber nie, daher kann Junior das also nicht haben.

    Hängt davon ab, was man möchte.

    Wenn das was ihr habt, das ist was du willst, ist es doch prima. Da würde ich mir das hier und jetzt nicht mit Zukunfts-Konjunktiven vermiesen.

    Ich mach das auch so - anschlagen ist ok ich bedanke mich. Sollte sich jemand reinsteigern wollen, sag ich ihm, dass er es lassen soll. Ist dasselbe „lass das“ wie in jeder anderen Situation, in der sich der Hund zu sehr aufregt bei mir.