Beiträge von Hummel

    Die Beziehung würde ich nie anzweifeln - weder bei euch noch bei sonstwem - im Bezug auf "sich liebhaben", "gerne zusammensein" etc pp. Aber Jagen ist halt was anderes... Beziehung ist ja keine unsichtbare Leine.

    Für mich ist Beziehung auch noch etwas differenzierter als "sich liebhaben".

    Für mich auch.

    Aber du hast ja gesagt, mit der Beziehung (und dem Gehorsam) stimmt alles.

    Für mich beinhaltet die Beziehung Vertrauen und den Respekt, meine Entscheidungen anzunehmen auch wenn der Hund andere treffen würde allein.

    Dahingehend fehlt euch ja ne Ecke, wenn der Hund jagen geht.

    Aber meistens reduzieren Menschen Beziehung auf „liebhaben und gern zusammen sein“ und ich will immer vermeiden dass jemand glaubt, das würde man ihm absprechen. Das dürfte ziemlich jeder Hund für seinen Menschen empfinden.

    An der Stelle wo es darum geht auf die besten Hormon Kicks zu verzichten, werden andere Qualitäten des Menschen abgefragt vom Hund.

    Ich bin mal so dreist, und behaupte, die jüngere Hündin hat nicht "große Angst vor Menschen". Sonst hätte sie immer Angst, denn das kann man nicht steuern.

    Was sie vermutlich nicht kennt sind, bestimmte Dinge, die verunsichern. Oder, dass man sich an Regeln für den Alltag halten muss.

    Hausleine ist immer prima - dazu ne korrekte Gegenkonditionierung (sauber aufgebaut, wenn deine HuTrai gut ist, kann sie das, ansonsten würde ich nach einem guten Trainer gucken) und Struktur geben (damit sind auch Grenzen gemeint).

    Nicht den Kopf in den Sand stecken. Aufreiten innerhalb des Rudels (ja, sind nur zwei aber trotzdem nenn ich es so ;-) ) lasse ich zB zu. Nur nicht bei fremden Hunden. Wenn die Mutter es auch geduldig zulässt, spricht vieles dafür, dass die Kleine das in dem Moment zum Stressabbau braucht.

    Wir haben nen Hund, der an Beute in einem für die Rasse eher untypischen Aggressionsbereich agiert.

    Ich würde mich nie auf AJT beschränken, sondern das Ganze mal Ganzheitlich betrachten, durchaus auch mal nen Blick auf die Kontrolle an der Hasenzugmaschine werfen und der Antwort "eigentlich hört sie gut, aber....." auf den Grund gehen.

    =)

    Danke. Aber ich denke nicht, dass das Problem mangelhafter Grundgehorsam ist oder die generelle Hund- Halter- Beziehung.

    Die Beziehung würde ich nie anzweifeln - weder bei euch noch bei sonstwem - im Bezug auf "sich liebhaben", "gerne zusammensein" etc pp. Aber Jagen ist halt was anderes... Beziehung ist ja keine unsichtbare Leine.

    Wenn ein Hund jagen geht (gut, dieser hat es - bitte nicht böse nehmen - ja lernen dürfen), dann ist es durchaus so, dass er die Entscheidung trifft und es ihm egal ist, wenn der Mensch sagt "Lass das". Und das ist etwas Grundsätzliches. Ich persönlich mag zB gar nicht, nur an einzelnen Symptomen zu arbeiten wie "mein Hund jagt", "mein Hund zieht an der Leine", "mein Hund pöbelt" - das ist für mich und in meinen Augen immer etwas Grundsätzliches - was man aber im normalen Zusammenleben erstmal klar ziehen muss, um es dann auf die emotional wichtigen Momente zu übertragen. Ich selbst glaube maximal an ein "Zuarbeiten" auf das Ziel, den Hund wieder wildrein zu bekommen mit den typischen AJT Ansätzen. Ich finde schon, dass es zuarbeiten kann, ich selbst würde aber auch immer den ganzheitlichen Ansatz wählen. Aus Erfahrung - mit unterschiedlichen Jagdhunden und Hunden, die nicht zu dieser Kategorie zählen, aber trotzdem jagen wie die Sau und auch packen und auch töten würden.

    Es ist oft auch einfach Typfrage wie viel Output es gibt bzw wie oft.

    Und solange Hunde noch wachsen, besonders in den ersten Monaten bekommen sie proportional ja auch mehr und oft öfter als 1 oder 2 x am Tag.

    Ich würde immer aufs Gesamtbild schauen bevor man sich sorgt.

    Haaren kann auch einfach wetterbedingt sein. Meine schmeißen gerade im Wechsel zum Sommer auch noch mal kräftig ab.

    Ich würde die Finger von Josera lassen. (Bauchentscheidung, nicht erklärbar)

    An deiner Stelle würde ich einfach bei Köbers anrufen und deren Beratung in Anspruch nehmen.

    Köbers hat mir mehr weniger alle Kroketten-Sorten als passend für Yari empfohlen :ka: Weiß nicht was ich davon halten soll..... zu den entsprechenden Produkt-Proben habe ich aber nicht nein gesagt xD

    Von defu habe ich auch Antwort. Es wurde nix an der Rezeptur geändert.

    Stattdessen wurde mir geraten zum TA zu gehen wenn sich die Kotmenge so erhöht hat. Gibts Erkrankungen, die sich durch vermehrt :pile_of_poo: äußern?

    Je nachdem können Würmer, Dysbacterie oder Pilze mehr Kot verursachen. Ich würde einmal ein sogenanntes „Durchfallprofil“ machen lassen, das umfasst alles. Wenn das in Ordnung ist und auch sonst nix gegeben wird, was mehr Kot verursacht (Möhren zum knabbern, Kauzeug) würde ich wechseln.

    Ist er körperlich denn ausgewachsen? Dann würde ich verstehen was Köbers meint.

    Ansonsten würde ich entweder Josera Kids versuchen oder eben Köbers entweder das 23M mit dabei und an etwas leichtverdaulichem Eiweiß (Ei, Quark, Huhn) dazu oder Supermix GJ.

    Also mein Theo war ein Wasserfreak und sein Lederhalsband von Kawaya.de hat ihn überlebt. Und das trotz Süß- und Salzwasser.

    Zacki bekommt auch ein neues Halsband (das erste von Kawaya hat er mit 6 Monaten bekommen und es ist bis heute mitgewachsen) - aber jetzt gibts halt ein breites für echte Kerle :rolling_on_the_floor_laughing:

    (Denkt euch die Leine dazu weg)

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    Ich würde bei Defu anrufen und fragen, vielleicht war ja nur was mit der Charge.

    Mit Josera sind hier alle Welpen gesund groß geworden, zB das Kids ist ideal von den Werten her geht das auch für ausgewachsene Hunde.

    Beim Astor wäre mir zu viel RA für dauerhafte Fütterung.

    Da würde ich eher das 23 geben und immer mal etwas leichtverdauliches Eiweiß (Ei, Quark, Stück Fleisch oder Fisch) zufüttern.

    Ja, das liest man ja sehr oft, dass das alles nur an der Unfähigkeit des HH liegt. Baut einen übrigens wahnsinnig auf, wenn man eh schon verzweifelt ist. :ugly:

    Hier ist es so, dass sich Bobby in den krass hormongesteuerten Phasen benimmt wie in der Hochphase der Pubertät, als hätte er echt kein Fünkchen Erziehung genossen. Völlig im Hormonrausch. Da zweifelt man natürlich an sich selbst, klar. Der Hund kann ja nix dafür.

    Ist Bobby aber wieder bei klarem Verstand, ist er ein ganz anderer Hund. Drinnen entspannt, draußen ansprechbar und führig. Und einiges von dem, was ich hier von anderen lese, ist bei uns kein Thema. Sooo mies kann die Erziehung also auch wieder nicht gewesen sein. ;)

    Ich hatte ja die Hoffnung, dass die schlimmen Phasen seltener, kürzer oder leichter werden, ist aber bisher eher nicht der Fall leider. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt. :lol:

    Falls du mich meinst: ich hab nie geschrieben, dass es Unfähigkeit ist.

    Und auch nicht gemeint.

    „Schuld“ zu verteilen ist nie sinnvoll, denn jeder handelt aus seiner besten Option.