Dass Leute bei 100 Seiten langen Threads nur den ersten Beitrag lesen und sich dann zum Antworten bemüßigt fühlen, werde ich nie verstehen.
@Galaxy99 Tut mir sehr leid um eure Kleine.
Dass Leute bei 100 Seiten langen Threads nur den ersten Beitrag lesen und sich dann zum Antworten bemüßigt fühlen, werde ich nie verstehen.
@Galaxy99 Tut mir sehr leid um eure Kleine.
Reinrassig sicher nicht. Aber irgendwas terrierartiges würde ich schon vermuten. Kann ja mit sonst was Hofhundigem gemixt sein. Aber genau kann man's eh nicht sagen, schon gar nicht, wenns nicht die erste Mixgeneration ist.... Da kann ja so ziemlich alles durchschlagen.
Hütehund? Seh ich da null. Eher Terriermix, evtl. mit Pinscher. Aber ich habe schon viele abenteuerliche Rasseeinschätzungen von Tierärzten gehört ![]()
Ich schätze vom Verhalten wirst du in ein paar Monaten eh einen Hinweis kriegen, was denn nun drin steckt. Oder auch nicht, dann ist es eh egal. Mit Jagdtrieb würde ich auf jeden Fall rechnen.
Edit: grad nochmal geguckt, der Kopf schreit Terrier, von ner Gelbbacke hat der gar nichts außer der Farbe
Kann man echt nicht sagen, das ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Enya war erst mit ca. 7 Monaten stubenrein und selbst danach gab's noch 1-2 Monate Unfälle. Die hatte aber auch keinen besonders guten Start ins Leben. Andere Hunde machen 2 Mal rein und sind danach (mit entsprechend aufmerksamem Besitzer) stubenrein. Beides ist möglich, ich würde mit etwas ungefähr in der Mitte rechnen. Denk mal die meisten Welpen werden mit 4-6 Monaten so weit stubenrein, dass man Unfälle vermeiden kann.
Teppichboden im Büro?
Wenn ich das richtig verstanden habe, da hätte ich als Chef vermutlich schon ein Problem, gerade mit einem Langhaarhund. Da muss es ja nur mal ein bisschen regnen/matschig sein. Da würde ich mir auf jeden Fall was überlegen. Und den Hund auch erst mitbringen, wenn er sicher stubenrein ist, du kannst ihn anfangs im Auge haben wie du willst, manchmal geht das einfach so fix, dass Unfälle passieren.
Informiert dich mal über Shaping (Formen), Locken und Capturing (Einfangen), das sind im Groben die verschiedenen Arten, wie man einen Trick aufbauen kann. (es gibt noch andere, aber das sind so die Wichtigsten)
Das Problem bei den meisten, die mit Clickern anfangen, ist dass sie dem Hund 100 verschiedene Tricks beibringen (was ja auch total okay ist), aber keinen davon richtig unter Signalkontrolle bringen. Dann passiert das, was du beschreibst, der Hund fängt an, einfach alles abgespulen, das er irgendwann mal gelernt hat, weil irgendwas könnte ja richtig sein. Der Hund sollte aber lernen, dass er immer nur den Trick zeigen soll, den du von ihm haben willst. Google dazu am besten mal Signalkontrolle oder (wenn du gut englisch sprichst) stimulus control und Signaleinführung.
Es ist nicht wirklich sinnvoll, wenn du ein Signal (quasi Synonym mit Kommando) aufbaut, indem du das Wort sagst während er schon fertig ist mit dem Verhalten (also zum Beispiel Sitz sagen, wenn er schon sitzt oder schau sagen, wenn er dich schon anschaut). Das Signal muss immer kommen, bevor er anfängt es zu machen. Deswegen lässt man den Hund das Verhalten erst immer wieder ohne Kommando zeigen und führt dann erst ein Wort ein, wenn man sicher ist, dass er den Trick auch so zeigt und sagt das Wort dann kurz bevor er anfängt.
Das Ganze ist ziemlich komplex am Anfang, wenn man es richtig machen will. Wenn man einfach so ein bisschen rum clickern will und den einen oder anderen Trick aufbauen, muss man das alles nicht so genau nehmen, aber du scheinst ehrlich interessiert, deswegen würde ich dir raten, dich zu den oben genannten Themen einfach mal zu belesen.
Hühnertraining ist genial ![]()
Was Sheltiepower gesagt hat, ist grundsätzlich wichtig. Wenn du etwas shapst (ich gehe einfach mal davon aus, dass du Shaping als Begriff kennst, wenn nicht bitte fragen): Erst lernt der Hund das Verhalten OHNE Signal anzubieten, wenn die Trefferquote so bei 90% ist, kannst du anfangen das Signal einzuführen.
Schau ist als erstes Verhalten auch eher so semioptimal, dafür braucht man gutes Timing und es ist nicht so einfach ein Signal einzuführen bzw "richtige" Signalkontrolle.
Ich würde mit anderen Übungen anfangen wie Nasen- und Pfoten Target, da kann man eigentlich nicht viel falsch machen, und die dann richtig gut unter Signalkontrolle bringen (heißt, dass der Hund das Verhalten auf dein Signal hin sofort, zuverlässig und immer gleich ausführt und es NICHT macht, wenn du kein Signal gibst). Dieses Prinzip muss der Hund erstmal verstehen, dann kannst du auch leichter komplexe Sachen aufbauen.
Zum Aufbau bei Schau: Ich würde das nicht frei shapen. Am besten fängst du an, indem du ein Geräusch machst, durch das du seine Aufmerksamkeit bekommst. Zum Beispiel Schnalzen. Wenn er schaut, clickst du. Wenn er das zuverlässig macht, fängst du an, dein Kommando zu sagen, direkt BEVOR du das Geräusch machst. Nach kurzer Zeit sollte er schon anfangen bei deinem Signal zu schauen, ohne Geräusch.
Das ist meiner Meinung nach einfacher, als das Verhalten zu shapen und DANN unter Signal zu setzen, weil Schau halt relativ schwammig ist.
Ein souveräner alter Hund, der Welpen mag, lässt sich von einem kläffenden Welpen nicht aus der Ruhe bringen und schnappt auch nicht zu (allerhöchstens ab). Die Frage ist halt nur, kennst du solche Hunde? Die wachsen ja leider nicht auf Bäumen.
Ich finde deine Posts ehrlich gesagt echt dreist @Farah64.
Ich kenne viele MSler, auch persönlich und einige davon haben Hunde. Natürlich sind Hunde anstrengend (auch für Gesunde, nebenbei). Natürlich könnte man auch Reisen oder sonst was machen und Hunde bringen Einschränkungen (auch für Gesunde, nebenbei). Aber es soll Leute geben, die trotzdem gerne einen Hund haben möchten, die die Zeit und Kraft gerne investieren möchten. Und die tatsächlich auch Kraft daraus schöpfen können, mit dem Hund raus zu müssen. Oder Leute, denen der Hund eine echt Hilfe im Alltag ist.
Meinst du nicht, der Bekannte der TE hat sich das schon überlegt? Da zu sagen "nimm lieber Katzen, sind pflegeleichter" find ich einfach total daneben. Das ist nicht das gleiche. Auch jemand mit MS kann einfach ganz bewusst und aktiv einen HUND wollen, nicht irgendein Tier, damit man halt nicht so allein ist.
Die TE und noch jemand anders sind als Backup da, nicht nur im schlimmsten Fall, sondern auch in täglichen Leben. Da gibt es absolut keinen Grund abzuraten, schon gar nicht wegen der MS.
Ich finds ja irgendwo witzig, der eine schreibt "MS egal, der kann sich auch selbst jeden Hund anschaffen, den er will, Rasse hat nix mit MS zu tun" und der andere schreibt "ne, besser gar kein Hund bei MS". Witzig, wie da die extremen Meinungen auseinander gehen.
Es ist auch nicht unbedingt sinnvoll, den Hund zu markern, wenn er selbst runter geht. Ich denke das hat @SheltiePower auch so gemeint. Wenn der Hund jedes Mal fürs runter springen auf Signal etwas bekommt, wird er eher wieder hoch klettern. Muss nicht sein, kann aber sein und würde einer meiner Hunde auch genau so machen. Für Verbotenes AUFHÖREN wird hier nicht gemarkert, zumindest nicht bei Hunden, die zu solchen Verhaltensketten neigen. Hier hätte ich kurz mal die Situation, dass der Hund ausprobiert hat, ob man nicht in die Leine rennen kann, WEIL man fürs wieder locker lassen ja was bekommt. Zum Glück habe ich das sehr schnell gemerkt und die Belohnungsstrategie dann umgestellt.