Beiträge von Vrania

    Ich bin sehr dankbar, dass die Huskytiere Regen kacke finden. Da bleiben wir alle ohne schlechtes Gewissen auf der Couch. Alle anderen Wetterlagen finden wir völlig okay.

    Ich weiß gar nicht, ob ich das schon geschrieben hab. Zwergi war das erste Mal Bus und Bahn fahren und so getan, als würde er das schon sein Leben lang täglich machen, trotz Gruselmenschen (die kann man dabei einfach komplett ignorieren). In Wien waren wir auch und Großstadt ist zwar ein bisschen gruselig auf den ersten Blick, aber dann doch auch total normal. Er ist schon ein lustiges Tier.

    celinetpr Das haben Foren einfach so an sich. Dass die Botschaft bei dir angekommen ist, ist ja offensichtlich. Aber dann werden halt die Meinungen und Erfahrungen von anderen diskutiert und aus dem persönlichen Hilfethread ist ein Stück weit ein allgemeiner Austausch entstanden. Das hat mit dir und deiner Ursprungsfrage dann nur noch am Rande zu tun und kann aber natürlich als immer weiter auf dich einreden rüberkommen. Ist nicht optimal, aber passiert irgendwie immer 😅 Nimms dir nicht zu Herzen. Ich finde das was du beschreibst nicht extrem und auch nicht außergewöhnlich, es zeigt einfach nur, dass man an kleinen Stellschrauben drehen kannn/sollte. Und das machst du ja :)

    Lumi hätte theoretisch 1600€ gekostet vor drei Jahren. Mehr als 2000€ würde ich für keinen Welpen zahlen. Den Bereich bis dahin kann ich aber nachvollziehen, wird ja alles teurer. Diese Fantasiepreise für Mischlinge sind halt wirklich amüsant und ich finde es erschreckend, dass Leute das zahlen.

    Sachen im Alltag benennen ist halt was völlig anderes als "Kommandos" perfekt beherrschen. Wenn man das zählt, "kann" der Zwerg auch viele Worte verstehen. Wenn ich aufzähle, wieviele Signale mein Hund kennt, dann meine ich damit ich gebe ein Signal, mein Hund zeigt Verhalten xy. Zuverlässig und immer gleich.

    Und es ging ja eben darum, nicht verbissen zu trainieren. Es hat niemand gesagt, dass der Hund überdreht, wenn er draußen rumlatscht und der Mensch Zeug benennt. Es ging um "Auslastung und Training" vs "normales" entspanntes Welt entdecken.

    Bei Enya habe ich es damals so gemacht. Extrem viel geklickert und Tricks geübt und das war auch in Ordnung. Sie war sehr ängstlich und das hat ihr Selbstbewusstsein gegeben. Sie neigte auch nie ansatzweise zum Überdrehen. Die kannte dann auch super schnell hunderte von Wörtern und Tricks.

    Also klar, kann man bei einem Hund machen, der kein Problem mit dem zur Ruhe kommen hat. Aber das so zu machen hat halt keine Vorteile, denn Signale lernen kann Hund in jedem Alter. Die wichtige Zeit des ersten "Leben und Welt kennenlernen und vor allem damit umgehen lernen", die bekommt man nicht zurück. Langeweile aushalten lernen, jederzeit entspannen können. Das ist später zwar auch möglich, aber viel langwieriger.

    Ich hab das aus Gründen danach bei keinem Hund mehr so gemacht (auch wenn Enya immer das größte Lob für ihre Bravheit und alles bekommt und jeder wissen will, wie man sowas hinkriegt). Im Endeffekt will ich einen glücklichen, umweltsicheren Hund und da verändern sich die Prioritäten im Laufe der Zeit einfach. Sie war genau wie Lumi mein Assistenzhund, aber mit seinem Weg war ich im Endeffekt deutlich glücklicher.


    Was um Himmels willen nicht heißt, mach nichts mit dem Hund. Es heißt nur, mach dir das Leben einfacher, setz die Prioritäten richtig. Und lass dir von niemandem erzählen, dass Hund bis Zeitpunkt X soundsoviel können muss. Orientier dich an deinem Hund. Und, wie gesagt, Welpen/junge Junghunde brauchen niemals das, was der Mensch unter "Auslastung" versteht.