Beiträge von Vrania

    Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Also ich finde es schon krass, wie mir meine Erfahrung mit dem Medikament einfach abgesprochen wird. Meine Schwester hatte unerträgliche Kopfschmerzen aufgrund einer Hirnvenenthrombose und sie hat exakt dieses Medikament bekommen. Sie kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass das Medikament bei hoher Dosierung sehr beruhigt, betäubungsähnlich wirkt. Sie meinte, sie fühlte sich extrem körperlich müde und konnte kaum was machen, wie auf Droge. Daher war unsere Annahme jetzt nicht so abwegig, dass es auch beim Hund so wirken KANN.

    Einzelne Menschen KÖNNEN immer extrem oder auch paradox auf Medikamente reagieren. Aber das ändert nichts dran, was Novalgin für ein Medikament ist. Da ist einfach keine beruhigende/betäubende Wirkung dabei. Nein, auch nicht intravenös in Höchstdosis, bei mir wars ne TVT im Bein. Der Gedanke, dass deine Schwester eine blockierte Vene im HIRN hatte und DAS zu einem Zustand "wie auf Droge" geführt haben könnte, ist dir nicht gekommen? Wieso denkst du, dass deine (nicht mal eigenen) Erfahrungen da soviel mehr wert sind, als die der ganzen Leute hier, die das Zeug regelmäßig nehmen/ihren Tieren geben müssen?

    So oder so. Du hast ganz andere Probleme im Moment. Der Hund muss in die Klinik. Sonst ist die Wahrscheinlichkeit, dass er stirbt und sich bis dahin weiter so quält sehr hoch.

    Ich hole mir einen Hund vom Züchter, wenn ich ein gewisses Maß an Vorhersehbarkeit bei einem jungen Hund brauche. Das war tatsächlich nur bei Lumos so, der dann auch wie geplant ein super Assistenzhund geworden ist. Alle anderen Hunde kamen aus dem Tierschutz. Da hat man dann je nach Herkunft und Alter die Wahl zwischen "sehr gut einschätzbar, sichere Wahl" und "mehr oder weniger Glücksspiel, aber das ist bewusst und okay für uns". Wenn man einen Hund aus dem Tierschutz haben will, muss man sich meist für das eine oder das andere entscheiden. Aber wenn ich nicht was ganz bestimmtes in einem Hund brauche, wäre in aller Regel immer der Tierschutz (bzw. ein lokales Tierheim oder privates Abgabetier) meine Wahl.

    Novalgin ist, als Tablette oder Tropfen, ein ganz normales Schmerzmittel, von der Stärke fast so wie Ibuprofen oder Paracetamol, nur halt im Gegensatz dazu verträglich für Hunde und rezeptpflichtig (und halt anderer Wirkmechanismus, nicht entzündungshemmend). Intravenös ist es auch bei stärkeren Schmerzen ganz gut und wird häufig eingesetzt, eben weil es kein Opioid ist. Aber das wars auch. Ich benutze das ganz normal bei Kopfschmerzen/Migräne (zusätzlich zum Triptan) und Gelenkschmerzen, weil ich Paracetamol nicht vertrage und Ibu nicht nehmen darf. Das ist keineswegs betäubend oder hat irgendeinen Einfluss auf Wahrnehmung oder Verhalten.

    Ich empfehle auch wirklich ganz dringend, da von der Klinik nochmal ganz klare Handlungsanweisungen zu holen oder den Hund wieder vorzustellen.

    Solche Befreiungskünstler gibt es manchmal (und je nach Körperbau und Geschirr auch schnell), aber mit einem normalen Y Geschirr, das passend eingestellt ist, braucht es mehr als einmal Haken schlagen und versuchen sich raus zu drehen. Da hat man schon Zeit zu reagieren. Wenn es dir wirklich sSorgen macht, mach die ersten Tage ein Halsband dran, das nicht über den Kopf rutschen kann, und häng das andere Ende der Leine zur Sicherheit da dran. Denke du kannst dann ja schnell merken, dass es (hoffentlich bei einem Hund vom Züchter) nicht notwendig ist.

    Es gibt kein bei Bedarf bei Arthrose.

    Nee. Das ist dann doch viel zu absolut formuliert. Das sind so Aussagen, da frage ich mich ob es danach überhaupt noch ältere Lebewesen gibt, die nicht dauerhaft, prophylaktisch Schmerzmittel bekommen.

    Arthrose ist ja erstmal nur verstärkte Abnutzung von Gelenken. Und frag doch mal alte Menschen: Alle haben die irgendwo, manche nehmen dauerhaft Schmerzmedis, manche haben nur hin und wieder "Bedarf".

    In diesem Fall ist es aber, wie BadlyConfused vorschlug, aber eine gute Idee, auszutesten, ob Schmerzmittel hier eine Veränderung herbeiführen. Auf die Idee ist die TE aber ja nun schon selbst gekommen.

    Der Vergleich humpelt ganz schrecklich, hat wahrscheinlich Arthrose. Ein HUND kann dir nicht sagen, wann er Bedarf an Schmerzmitteln hat. Viele zeigen erst richtig extreme Schmerzen überhaupt. Da ist doch ein winziger Unterschied zu einem Menschen, der selbst entscheiden kann, ob er damit jetzt gerade noch umgehen kann und will. Und oft ist es ja sogar sinnvoller Schmerzmittel auch bei nicht extremen Schmerzen zu nehmen, weil Schonhaltungen eventuell zu noch größeren Problemen führen.

    Hier hatte von 5 Hunden aus dem Tierschutz nur einer ein Sicherheitsgeschirr. Wenn die Vergangenheit bekannt ist und man es nicht mit einem ängstlichen Exemplar zu tun hat, sehe ich da keine Notwendigkeit. Bei einem Abgabehund vom Züchter würde ich gar nicht auf die Idee kommen.

    Ist leider viel weiter weg, aber bei nem hundesicher eingezäunten Garten kann ich nur Hundeurlaub Wach empfehlen. Bisher in der Hinsicht die einzigen Ferienhäuser, die halten, was sie versprechen. Die haben 3 verschiedene Häuser, aber alle in der Cuxhavener Gegend.

    Seh ich nicht so. Direktimport = Wundertüte. Das verlangt einfach Flexibilität in alle Richtungen. Alles was hier als problematisch wegen Größe aufgezählt wurde, wäre auf Grund von Verhalten, das nicht dem Wunsch entspricht, noch ein 10 Mal größeres Problem. Ja, wär schon gut, wenn das gescheit gemessen und gewogen und nicht nur übern Daumen gepeilt ist. Aber das macht die Aktion kein Stück sinnvoller.