Beiträge von Vrania

    Nur um Rolltreppen hat sie einen großen Bogen gemacht,
    nachdem ich sie einmal auf den Arm genommen hatte und
    die Rolltreppe hochgefahren bin, das fand sie gruselig.

    Ja, Rolltreppen meidet meiner auch, aber da sollen Hunde doch auch gar nicht drauf (Verletzungsrisiko). Wir nehmen meist die Aufzüge und sonst trage ich ihn halt kurz.

    Ja, das sollte man auf keinen Fall machen, wenn man den Hund nicht tragen kann. Das ist echt so gefährlich. Manche Leute bringen ihnen Assistenzhunden extra bei, wie sie auf und abspringen sollen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Verletzungen. In Österreich ist das generell verboten und ich bin auf ner Zugfahrt nach Deutschland mit defektem Aufzug und unfähig ne Treppe zu gehen auch schon mit Lumi verzweifelt vor der Rolltreppe gestanden und hab überlegt. Im Endeffekt bin ich dann stattdessen aufm Hintern die Treppe hoch gerutscht, aber besser als ausgerissene Krallen und gebrochene Zehen.

    Lumi ist grundsätzlich an allen Orten mal dabei, wenn auch natürlich nicht immer. Als Assistenzhund natürlich auch bei Arzt, Krankenhaus, Behörden und so weiter. Beim Einkaufen und in Restaurants, Kinos, Musicals ist er auch dabei. Nicht immer ist er im Dienst, da wo andere Hunde auch hin dürfen (Zoomarkt, Baumarkt, Cafés...) darf er auch mal in zivil sein und mit den Mitarbeitern flirten. Er hat auch oft bewusst Pausen zuhause, wo ich auf menschliche Hilfe zurückgreife.

    Wenns für ihn aber so gar keinen Mehrwert hat (meistens macht im seine Arbeit ja an sich viel Spaß) und ich ihn nicht unbedingt brauche, lasse ich ihn aber zuhause. Freizeitpark wäre da so ein Beispiel oder andere Sachen, wo er oft abseits von mir warten müsste. Das findet er eher doof.

    Was grundsätzlich negativ ankommt: mit einer sehr simplen Frage neu ins Forum kommen und dann aber (sobald die ersten Tipps kommen) das eigene "Wissen" raushängen lassen (aka "Aussies müssen das und das, die können das und das nicht"), das offensichtlich zweifelhafter Quelle und mangelnder eigener Erfahrung kommt.

    Was allerdings genauso wenig hilfreich ist, sind deine sarkastischen und unausführlichen (und somit unhilfreichen 1 Satz) Kommentare flying-paws . Wenn du keinen Bock hast die gleichen Fragen zum 1000sten Mal ausführlich und geduldig zu beantworten oder dir die Art des Schreibers nicht passt, zwingt dich niemand, überhaupt zu antworten. Mir ist klar, dass du als Privatperson schreibst, aber ein gutes Bild macht sowas nicht. Netiquette und so, da sollten die Mods eher Vorbilder sein, statt immer wieder so aufzutreten.

    Ich habe die ersten Nachrichten nicht direkt als Tipps empfunden.

    Und das jetzt Maila (Aussie) schwieriger zur Ruhe kommt als manch andere Rassen. Mein Freund hatte vorher schon Hunde. Natürlich kann man das nicht verallgemeinern und Welpen wollen natürlich anfangs bei allem dabei sein und laufen halt direkt einem hinterher wenn du das Zimmer verlässt, obwohl sie gerade noch tief und fest geschlafen haben.

    Ich wollte damit nur sagen, dass wir mit dem Thema zur Ruhe kommen gar nicht so die Probleme haben. Mittlerweile kennt man sich ja schon ein wenig und zum Beispiel ein Zergel etc. dreht sie sehr hoch und danach fällt es ihr sehr schwer alleine wieder zur Ruhe zu kommen. Vllt auch weil es dann zu lange war und nicht weil sie sich noch nicht richtig ausgetobt hat..

    Ich glaube die ersten Beiträge waren vor allem Rückfragen, um die "üblichen" Gründe abzuklopfen. Das sind nämlich besonders oft Leute, denen man erzählt hat, dass ihre Rasse "lernen muss zu ruhen", "18-20 Stunden schlafen muss" und "5 Minuten pro Lebensmonat spazierengehen soll". Das endet meistens in Welpen, die zur "Ruhe" gezwungen werden, sich kaum ausreichend und altersgerecht austoben können, aber dafür von viel zu viel "du musst das und das" und "xy nur 3 Mal ganz kurz - 5 Minuten - trainieren" komplett überfordert sind. Leider sind die üblichen Tipps da oft gut gemeint, aber das Gegenteil von gut gemacht.

    Ich hab übrigens aktuell nen Husky und nen Husky/Aussie Mix (letzterer 7 Monate alt), vorher immer Hütehund oder Schäferhund Mischlinge. Was die nach selbsternannten Experten alles an Ruhetraining, bloß nicht zuviel machen, Auslastung, geistiger Beschäftigung und ganz viel Bewegung "gebraucht" hätten, hätte wahrscheinlich jeden dieser Hund komplett bekloppt gemacht.

    Dabei muss man den meisten Welpen nur nicht ABgewöhnen sich auszuruhen (die können das nämlich) und ganz unbeschwert das Leben zeigen ohne zuviele Erwartungen drauf zu packen :)

    Zum Thema: ich würde auch zuerst mal gut beobachten, wann das Verhalten genau auftritt und welche Emotion/welches Bedürfnis dahinter steckt. Probleme sind bei Hunden fast nie isoliert zu betrachten. Wirkt das Leine schütteln es eher fröhlich, spielerisch oder unwilliger, ruppiger? Bei meinem Zwerg (der am Anfang ein ganz massives Frustproblem hatte) konnte man das immer sehr genau an der restlichen Körpersprache und seinen Lauten merken. Der hat allerdings auch nicht nur in die Leine gebissen, sondern bevorzugt in Arme/Ärmel 😂 Zum Glück hat er das nachdem der Tierheimstress weg war (und sein Tag insgesamt aus welpengerechtem Toben und Entdecken und auf der anderen Seite Langeweile bestand) sehr schnell erledigt.

    Grundsätzlich bin ich aber auch zuerst immer ein Fan von Management. Längere Leine/andere Leine ist oft ein super einfacher Weg noch mehr Frust (vor allem auch auf Seite des Menschen) zu vermeiden, sodass das Miteinander weniger in ein ständiges aneinander Reiben kippt.

    Das mit dem abgesteckten Bereich im Garten ist auf jeden Fall ne gute Idee, schön, dass du das umsetzt.

    Was grundsätzlich negativ ankommt: mit einer sehr simplen Frage neu ins Forum kommen und dann aber (sobald die ersten Tipps kommen) das eigene "Wissen" raushängen lassen (aka "Aussies müssen das und das, die können das und das nicht"), das offensichtlich zweifelhafter Quelle und mangelnder eigener Erfahrung kommt.

    Was allerdings genauso wenig hilfreich ist, sind deine sarkastischen und unausführlichen (und somit unhilfreichen 1 Satz) Kommentare flying-paws . Wenn du keinen Bock hast die gleichen Fragen zum 1000sten Mal ausführlich und geduldig zu beantworten oder dir die Art des Schreibers nicht passt, zwingt dich niemand, überhaupt zu antworten. Mir ist klar, dass du als Privatperson schreibst, aber ein gutes Bild macht sowas nicht. Netiquette und so, da sollten die Mods eher Vorbilder sein, statt immer wieder so aufzutreten.

    Sicher :) Entscheiden soll und darf das jeder selbst. Mir ging es nur um (so kam es für mich rüber) "uns ist eigentlich egal ob Welpe oder erwachsener Hund, es geht nur um praktische Erwägungen". Und da finde ich das "mit einem Welpen bin ich auf der sicheren Seite" Argument unsinnig. Klar gibt es easy going Welpen, die nie Probleme machen und einfach nur entspannt sind. Aber es gibt halt auch viele Welpen, in die man sehr viel Extraarbeit stecken muss und man hat keine Garantie, welches Exemplar man erreicht.

    Und da finde ich schon, dass der Gedanke ruhig sein darf, lieber einem Hund ein Zuhause geben, der sonst vielleicht eine lange Zeit im Zwinger sitzt - weil er halt vielleicht einfach nicht so auffällig oder "schön" ist, dass die Leute sich drum reißen.

    Ich staune genauso darüber, wie furchtbar anstrengend und kompliziert die Welpenaufzucht manchmal dargestellt wird....

    Letztendlich muss ja jeder letztlich auch ein bisschen aus dem eigenen Bauchgefühl heraus entscheiden. Ich finds hier gut, auf die Eventualitäten hinzuweisen - und da gehört das Überraschungspaket TS-Hund genauso dazu wie der Stress, den die Welpenaufzucht mit sich bringen kann.

    Ich bin gespannt, was hier rauskommt - das wird schon!


    Also ich liebe es, Welpen aufzuziehen und habe unfassbaren Spaß an meinen Junghunden und jedem Entwicklungsschritt. Ich finde das nicht "kompliziert" oder anstrengend im negativen Sinne (auch wenn man fallweise graue Haare bekommt). Aber einfacher (zumindest nach meinem Verständnis von "einfach" - vielleicht kann man da streiten) ist doch das Leben mit einem erwachsenen Hund, der weiß, wer er ist und wie die Welt grundsätzlich funktioniert.

    Wie gesagt, vorausgesetzt, man holt sich halt einen solchen aus dem Tierheim.

    Wie "kompliziert" die Welpenaufzucht für viele Anfänger ist, kann man hier ja tausendfach lesen. Nicht jeder hat das richtige "Gefühl" dafür einfach gegeben, vor allem angesichts der vielen zweifelhaften Tipps, die man im Internet findet. Für viele ist es ein Lernprozess und das ist voll okay, aber da kommen selten in Rekordzeit perfekt erzogenene Hunde ohne Baustellen raus :D

    Wenn "mitwachsen" mangels Angebot keine Option ist, würde ich Anny X nehmen. Es ist komplett verrückt, wie gut die sich zu einem konstanten Preis (je nach Größe 25-40€) gebraucht kaufen und wiederverkaufen lassen. Das ist bei Bumer nicht so, die wird man nicht so einfach wieder los.

    Manche Leute haben echt komische Vorstellungen von Tierschutzhunden. Wenn man sich Zeit nimmt, kennenlernt und das Gehirn mit benutzt (und nicht nur auf Basis von Verliebtsein auswählt) hat man da absolut die beste Chance einen guten einschätzbaren, stabilen, erwachsenen Hund zu bekommen.

    Ich verstehe das total, wenn man sich einen Welpen holt, weil man genau diese Erfahrung will. Oder weil man einen ganz bestimmten Plan für den Hund hat und von Anfang an die Weichen stellen will.

    Aber wenn man eigentlich nur einen Begleiter möchte, garnicht unbedingt einen Welpen will, sondern nur die Vorstellung hat, dass man dann seinen Hund selbst perfekt backen kann (vor allem als Anfänger), ergibt das für mich keinen Sinn.

    Welpen sind süß und nur ein bisschen anstrengend. Man sieht an den Threads hier im Forum aber auch, wieviel sogar da schon richtig falsch gemacht wird, obwohl die Leute denken, dass sie gut vorbereitet waren.

    Junghunde sind in der Regel in den ersten 2,5-3 Jahren WIRKLICH anstrengend. Natürlich nicht jeder gleichermaßen, aber das hat nur bedingt mit der richtigen Züchterwahl oder Aufzucht zu tun. Da baut sich einfach beim Hund ständig alles im Hirn um und egal wie gut man es macht, es werden sich fast immer alle paar Wochen neue Spezialeffekte ergeben. Das ist normal und wenn man darauf richtig reagiert, wächst da auch normalerweise kein Problem draus, sondern das Thema ist genauso schnell wieder durch.

    ABER: man wird es sehr wahrscheinlich als Anfänger (oder sogar als lebenslanger Hundehalter) nicht immer richtig machen. Oft wird man es wahrscheinlich sogar richtig falsch machen. Nichts davon ist an sich schlimm, aber ein Junghund ist einfach richtig viel Arbeit, sogar wenn man ein richtig tolles, nettes Exemplar erwischt. Das muss man wollen.

    EINFACHER ist ein erwachsener Hund aus dem Tierheim immer, wenn man sorgfältig wählt.

    Mal abgesehen von moralischen Aspekt. Ich finde Rassehundezucht wichtig und wenn gut gemacht sinnvoll. Aber es gibt trotzdem unendlich viele großartige junge erwachsene Hunde im Tierschutz, die schon da sind und die ein Zuhause brauchen. Ich persönlich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, wenn ich einfach nur einen Begleiter ohne besondere Ansprüche außer "nett und easy" haben möchte. Denn die gibt es im Tierheim, ja auch heutzutage noch, zu Hauf.