Beiträge von Vrania

    Also für mich liest sich das, als würdest du eigentlich nach einem "es ist okay sie abzugeben, mir wächst das über den Kopf" suchen.

    Und ja, wenn sie gesundheitlich GRÜNDLICH durchgecheckt ist und sich nicht ein behandelbarer körperlicher Grund findet, bitte such ihr ein Zuhause, in dem sie nicht in diesem wahnsinnigen Dauerstress leben muss und zur Ruhe kommen kann. Mit Management macht man es leichter und der Hund kann zumindest ein bisschen entspannter leben, aber das klingt für mich halt trotzdem überhaupt nicht nach einem SCHÖNEN Leben.

    Meine Hündin habe ich abgegeben, weil ich sie sehr liebe und sie mit unseren veränderten Umständen absolut unglücklich und gestresst war. Aber sie war nicht mal ansatzweise so durch mit den Nerven wie deine Hündin, sie war einfach nicht mehr glücklich und daran konnte auch viel Management nichts ändern. Das hat mir absolut gereicht zu sehen, dass ich ihr nicht mehr das Leben bieten kann, das sie verdient hat und dann sollte man imo zum Wohle des Hundes entscheiden, selbst wenn es einem das Herz zerreißt.

    Edit: Und den Vorschlag sie für das Markieren zu bestrafen finde ich extrem unfair. Das ist ein Hund, der mit Dauerstress und ständiger Überforderung lebt und dessen Bedürfnisse nicht erfüllt zu werden scheinen. Der hat keine andere Möglichkeit und tut das bestimmt nicht, weil er irgendwen provozieren will oder sonst was in der Art.

    Das Gehirn kann unfassbar krasse Sachen lernen, wenn es darauf angewiesen ist etwas zu kompensieren. Es gibt ja nicht wenige blinde Menschen, die mit Hilfe von Schall orientieren, auch wenn das natürlich trainiert werden muss. Aber in der Hinsicht halte ich wenig für unmöglich. Ich finde es völlig plausibel. Das kategorisch abzulehnen, obwohl Hundeohren viel empfindlicher und beweglicher sind, finde ich recht verwirrend. Ja, grundlegend ist die Verarbeitung ähnlich, aber von den Voraussetzungen her ist das ein echt schlechter Vergleich.

    Ob das sinnvoll und praktikabel für die Fragestellung ist, weiß ich nicht, aber ich würde da einfach grundlegend am Radius, an der Orientierung, Handzeichen und einem bombenfesten Stop Pfiff arbeiten. Und ja, so ein Hund (oder auch jeder Hund in dem Alter, der wegen Knete im Kopf nicht zuverlässig zurückgerufen werden kann) wäre bei mir erstmal an der Schleppleine.

    Ich suche schon länger eine weiche Fettlederleine, schön wäre es wenn man sie mit ein paar Wünschen anfertigen lassen kann, ist aber kein muss.

    Wichtig ist, dass sie schwere Hunde aushalten muss und dass eine Gravierung/Beschriftung der Leine möglich sein muss. Hat jemand Ideen?

    Die imo besten, schönsten Fettlederleinen hat Modler. Ich weiß allerdings nicht, ob die auch was eingravieren können.

    "Oh, ein Mali. Nein, das ist kein Husky, die sehen ganz anders aus, viel mehr Fell und die Farbe, da wurden sie betrogen. Ja, ich weiß das ganz genau, mein Mann hat auch einen Mali gehabt." Sohn von ihr kommt dazu, sie mit strahlenden Augen: "Guck mal, weißt du, was das für eine Rasse ist???" Er, verwirrt: "Ein Husky?" Und der ganze Monolog nochmal von vorne.

    Ich würde das allein machen. Ich hab Lumi ja oft bei Rehas/Krankenhausaufenthalten dabei, aber da sind dann halt auch keine anderen Hunde. In den wenigen Kliniken, in die man mit Familienhund kann, sind sehr viele Hunde, es ist oft laut und stressig, da hätte ich kein gutes Gefühl den Hund ständig allein zu lassen. Und er darf ja (im Gegensatz zu anderen Hunden) auch bei vielen Sachen dabei sein und ist generell sehr cool mit allem. Außerdem muss man (zumindest hier in Österreich) die Anwendungen mehr oder weniger alle mitmachen oder medizinische Gründe haben, wenn was nicht geht. Ist ja auch klar, ist ja kein Urlaub auf Krankenkassenkosten. Aber sowas tut schon gut (hat mein Mann gelegentlich gemacht), für 5 Tage würde ich mir einfach eine Unterbringung für den Hund suchen. Da muss man sich hin und wieder auch mal priorisieren.

    Lumi ist hier der einzige Hund, der fremde Menschen nicht grundsätzlich uninteressant bis blöd und gruselig findet und deswegen auch der einzige Hund mit Kobtakt zu Fremden. Bei den anderen blocke ich das rigoros und ohne lange Erklärungen ab.


    Er mag viele Menschen (meistens die, die mir auch eher sympathisch sind) und liebt Kinder. Er hat als Assistenzhund aber natürlich gelernt, diese meistens komplett zu ignorieren.

    Wenn jemand aber nett fragt und es mir halbwegs gut geht, sage ich in der Regel, dass Lumi Hallo sagen darf, wenn er möchte (also "sag Hallo" ist unsere Freigabe dafür, auch wenn er im Dienst ist). Da freut er sich und geht mal abschnüffeln und schlabbert auch mal vorsichtig durchs Gesicht, wenns auf Lumihöhe ist. Streicheln mag er halt generell nicht wirklich, dann geht er einfach. Ein bisschen kraulen findet er aber je nach Sympathie gut. Für ihn ist das aber total unspektakulär, an seinem Aufregungslevel ändert sich da wenig bis gar nichts.

    Wenn ich auf Reha oder im Krankenhaus bin, darf er oft vielen Leuten regelmäßig Hallo sagen, das macht die meisten glücklich und ihn auch.. und wenn er merkt, dass es jemandem gerade sehr schlecht geht, bietet er auch gern von sich Kontakt an.


    Ich muss aber sagen, dass ich als ich zum ersten Mal bei Lumis Züchterin war, extrem begeistert von seiner ganzen Familie war. So nette, zugewandte Hunde, die aber nicht drüber im Kontakt waren, sondern höflich und sanft und den Kontakt sofort richtig genossen habe, hatte ich in der Art bis dahin nicht gesehen. Lumi hat auch viel davon, auch wenn er mit seiner "streicheln und kuscheln ist überbewertet" Einstellung ein bisschen aus der Art geschlagen ist :D

    Es geht ja nicht nur drum was sie sagt. Es geht darum, dass sie klar sagt, dass ihre Einkünfte aus HP in ihre widerliche Bewegung gehen, die ganz aktiv (gerichtlich) gegen Transrechte vorgeht und damit in GB auch schon Erfolge hatte. Ob jemand seinen Hund danach benennt oder ein Tattoo hat (hab ich auch noch) ist mir da total egal, auch ob jemand das noch mag. Aber sie aktiv unterstützen, offiziellen Merch kaufen, diese Serie gucken, das ist halt was anderes.

    Klar, kann ja auch jeder halten, wie er mag. Sie profitiert ja nicht davon, wenn man seinem Hund einen Namen aus dem Universum gibt und für viele ist diese Welt wichtig. Das ist ja das, was mich ärgert, für mich war sie das auch, ohne würde es mich schon lange nicht mehr geben. Umso deprimierender, dass mich inzwischen alles in dem Zusammenhang nur noch abstößt.

    Und dann bin da ich und bereue, dass ich Lumos so genannt habe, weil JKR es inzwischen doch endlich geschafft hat, mir die Welt komplett zu ruinieren mit ihrem scheiß Hass. Obwohl das so gut zu ihm passt, weil er einfach Licht ist. Jetzt heißt er halt Lumi.