Beiträge von Esiul

    Das Warmblöd braucht eine Gummizelle und/oder eine Zwangsjacke.

    Das Pferd meiner Stallkollegin hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, sich vier Schnittwunden zuzuziehen, die alle genäht werden mussten. Alle vier Schnitte betrafen die Vorderbeine, drei davon auf der Innenseite der Beine oberhalb des Karpalgelenks, einer außen an der Fessel. Es war jedesmal ein glatter Schnitt wie mit einer Sichel, keine ausgerissenen Ränder oder so. Die anderen 3 Pferde haben sich noch nie weh getan. Wir haben alle schon den Stall und die Koppeln mehrfach abgesucht, niemand findet eine Gefahrenquelle. Unser Tierarzt ist ebenfalls alles abgegangen, sein Fazit war, dass er selten einen dermaßen ungefährlichen Stall gesehen hat. Unsere Pferde sind barhuf mit regelmäßig gemachten Hufen.

    Habt ihr eine Idee, wie sich ein Pferd selbst glatte Schnitte zuziehen kann?

    Der Patient und der Tinker, der zu klein ist, um über den Zaun zu schauen:

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    Wenn was zu fressen da ist, kann ich mein Pferd überall parken. Wenn nix zu fressen da ist, geht sie halt zur nächsten Futterquelle. Als wir auf Wanderritt waren, haben wir unsere Pferde auch abgetrenst, Halfter rauf und fressen lassen, während wir auf einem Stein daneben saßen und jausneten.

    Solange die Umgebung und der Charakter des Pferdes passt, habe ich da ehrlich gesagt kein schlechtes Gefühl dabei. :ka:

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    Eure Wünsche sind hauptsächlich Erziehungsfragen. Ihr solltet euch von dem Gedanken verabschieden, dass ihr einen perfekten Hund frei Haus geliefert bekommt, ohne Training investieren zu müssen. Nur mal so zur Ansicht, ich empfehle euch bei Gott keinen Pudel:

    Das ist mein Hund und ein paar Kinder, die gerade warten müssen. Nicht im Bild: Eine gesamte Pfadfindergruppe, die gerade Merkball spielt.

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    Mein Hund in einer anderen Situation:

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    Das ist definitiv kein ruhiger Hund. Eher temperamentvoll, arbeitswillig, sensibel und bewegungsfreudig. Trotzdem kann der chillig herumliegen, wenn Ball gespielt wird - habe ich ihm halt beibringen müssen.

    Zum Thema Frauenhund - das ist ein weißer Großpudel, auch Königspudel genannt. Ich würde den ja einfach sportlich kurz scheren. Darf ich nicht, da muss immer ein bisschen Krönchen dranbleiben - da sind die Männer meiner Familie sehr streng, weil flauschflausch...

    Ich denke, in so einer Situation kommt es halt auf das Verhältnis RB-Besi an. Man darf nicht immer von sich selbst als Pferdebesitzerin ausgehen. Es gibt genügend Leute, die ihr Pferd eben stärker der RB anvertrauen und sich nicht mehr um Themen wie Zahnarzt, Sattler und Ähnliches kümmern. Was soll jemand, der in einer "RB-Beziehung" ist, wo der Sattel nicht kontrolliert wird, jetzt mit der Information anfangen, dass jemand anderes regelmäßig einen Sattler draufschauen lässt und deswegen nicht möchte, dass die RB das machen lässt?
    Ich als Pferdebesitzerin würde nicht mal freie Trainerwahl erlauben, wenn die jemand mitreiten würde, dagegen habe ich eine Miteinstellerin, die ist nicht die Eigentümerin ihres Pferdes - kümmert sich aber um ALLES. Zu der gehe ich doch auch nicht hin und erkläre ihr, dass ich finde, dass Stallsuche, Tierarzt, Hufschmied und so weiter nun wirklich Pferdebesitzeraufgaben sind. Für das Pferd und die Besi und die Einstellerin passt das alles, nur weil ich persönlich ein anderes Verhältnis mit meiner Mitreiterin hätte, heißt nicht, dass das andere falsch ist.

    Was genau der "Fehler" beim 6. mal Körbchen schicken war, lässt sich nicht so einfach sagen, da bräuchten wir schon Videoaufnahmen von mehreren Blickwinkeln, eine Glaskugel und/oder hellseherische Fähigkeiten.

    5 Mal richtig bedeutet erstmal noch nix. Als mein Hund noch ein Welpe war, hat er meinen Rückruf quasi immer richtig interpretiert und ist zu mir gekommen. Bedeutet das, dass mein Hund mit 12 Wochen deshalb abrufbar war?

    Nö. Ich habe halt die Situation immer so gewählt, dass er nix falschmachen konnte. Hätte ich ihn im falschen Moment gerufen, wäre er nicht zu mir gekommen und hätte damit einen Fehler gemacht. (Bzw. Ich hätte ihn gemacht.) Es kann also sein, dass du die ersten 5 Male die Situation zufällig richtig gewählt hast und er deshalb richtig reagieren konnte, brim sechstem Mal war irgendetwas anders - und schon passte das Resultat nicht mehr.

    Du musst auch die Frage bedenken: Welchen Grund hat dieser Hund, dass er auf dich hören sollte? Nach so kurzer Zeit habt ihr keine Beziehung zueinander. Er hatte also noch keine Chance, zu lernen: "Wenn du "Körbchen" sagst, gehe ich da hin, weil..."

    z.B. es dann Leckerchen und Lob gibt, hier sonst der Hausfrieden schief hängt, mein Mensch das gerne so will und alles besser ist, wenn mein Mensch glücklich ist, oder ....

    Vielleicht hat er die ersten fünf Mal aus Nettigkeit richtig reagiert, entschieden, dass er beim sechsten Mal eigentlich gerade Lust auf was anderes hat und "nett" für heute ausverkauft war.

    Vielleicht war ihm im Moment sein anderes Vorhaben deutlich wichtiger und er hat keinen Grund gesehen, sich jetzt mit deinen Wünschen zu befassen.

    Vielleicht hast du körpersprachlich komplett ins Klo gegriffen.

    Vielleicht hatte er keine Ahnung, was du jetzt eigentlich wolltest.

    Vielleicht hast du es ihn mit irgendeiner Änderung des Kommandos aus dem Konzept gebracht.

    Vielleicht hat er entschieden, dass das Befolgen des Kommandos keinerlei Vorteile für ihn hat und er das deshalb jetzt nicht möchte.

    ...

    Was es letztlich war, werden wir nicht mehr herausfinden. Das Kommando konntet ihr noch nicht gemeinsam gefestigt trainiert haben, denn so lange hattest du den Hund gar nicht. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass ein Hund ein Kommando befolgt, wenn man es noch nicht ausreichend gemeinsam trainiert hat. Und dann muss man halt Umwege suchen. Wenn du mir einen Hund zum Aufpassen bringst, den ich nicht kenne, und ich möchte, dass der in sein Körbchen geht, und er befolgt das Kommando nicht, dann drohe ich dem nicht noch körpersprachlich, sondern breche den gescheiterten Versuch mit dem Kommando ab und bringe ihn sonst irgendwie dorthin. (Locken, Leine, egal wie, aber trotzdem möglichst konfliktfrei.) Und wenns mir wichtig wäre, dass dieser Hund bei mir das Kommando "Körbchen" kann, dann fange ich in einer Situation an, das zu üben, in der wir beide entspannt und lernfähig sind und uns aufeinander einlassen können.

    War heute ausreiten. Laut meinem Folterknecht meiner lieben Ausreitbegleitung waren es ca. 4 Stunden, 27 Kilometer, 400 Höhenmeter. Brav ist das Tinkertier.

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