Als ich meinen ersten eigenen Hund bekam war ich ein Teenie. Und natürlich wollte ich alles richtig machen. Dank hundebücher und eben auch so formate wie hund katze Maus, dachte ich echt ich muss in der welpenzeit so viel wie möglich mit dem hund erleben. Ich hab mir sogar einen Plan gemacht, wann ich was mit dem hund machen möchte. Und im Endeffekt hat der hund bestimmt was wir letzten Endes machen. Den Stress möglichst vielfältige alltagsdinge kennen zu lernen hätte ich mir sparen können.
Die Hündin hat sich zu einer tollen Begleiterin entwickelt. Dennoch bei allen Welpen danach hab ich es dann radikal anders gemacht. Die durften mich einfach begleiten. Klar ich hab mir mehr Zeit eingeplant und bin auch mal öfters in die Stadt gegangen als sonst. Allerdings war ich deutlich entspannter weil ich einfach gelernt habe, du kannst den hund nicht alles zeigen, was mal kommen könnte, aber wenn der Hund ne gute Bindung hat, grundsätzlich Stadt und Land kann, dann stehen die Chancen ganz gut dass neue unbekannte Situationen gut gemeistert werden.
Wenn ich da bei der KK Zuschaue habe ich das Gefühl daraus wird so ein Theater drum gemacht... wäre ich jetzt neuhundehalter würde ich wieder denken, dass das ne raketenwissenschaft ist und ich mindestens wöchentlich an unterschiedlichen Orten mit dem hund sein muss. Vom wildpark, bis Fußballplatz, Bahnhof und recyclinghof...