Beiträge von Selkie


    Wenn also ein Mieter einzieht, der ohne deine Zustimmung seinen ruhigen kleinen Hund in gepflegtem Zustand hält, kannst du dich auf den Kopf stellen oder ihn verklagen (und wahrscheinlich selbst die Gerichtskosten tragen), verbieten kannst du es ihm nicht und ihm auch nicht deshalb kündigen.

    Das stimmt so nicht.
    Jeder Vermieter hat das Recht per Mietvertrag die Hundehaltung erlaubnispflichtig zu machen. Und er kann diese Erlaubnis auch verweigern.
    Auch deshalb wäre es ziemlich blöd, wenn ein Mieter den Hund bis zur letzten Minute verschweigt. Denn bei Vertragsunterzeichnung erst anzufangen etwas so wichtiges (für mich jedenfalls wichtiges) zu klären ist äußerst ungünstig.

    Unabhängig davon, dass es dem Vermieter gegenüber nicht fair ist. Ich jedenfalls finde es ziemlich beängstigend wie viel Misstrauen in den letzten Jahren zwischen Mietern und Vermietern gewachsen ist und ich würde alles vermeiden, was diesem Misstrauen weiter Nahrung gibt.

    Stress ist es für ihn nach ein paar Sekunden schon, ..

    Dann fängst du das Üben mit 0 Sekunden an.

    Du ziehst dich komplett an und wieder aus. Wenn er völlig (!) entspannt liegen bleibt während du das tust, ziehst du dich komplett an, öffnest die Tür, schließt die Tür und ziehst dich wieder aus. Das machst du bis es ihm komplett egal ist.

    Dann gehst du das erste mal überhaupt durch die Tür. Rausgehen, reingehen - er ist immer noch 0 Sekunden allein.

    Dann erst machst du mal die Tür von draußen zu. Da ist er dann immerhin schon eine Sekunde allein.

    usw. usf.

    Ein neuer Schritt kommt immer erst dazu, wenn der aktuelle Schritt für deinen Hund komplett egal ist. Wirklich egal. Genauso egal, wie das Bedienen einer Taste am Computer.


    Das mit der Bell-Pause versuche ich jetzt schon, aber er ist häufig so aufgedreht, dass er gar nicht erst merkt, dass ich die Wohnung betrete.

    Das mit der Bellpause klappt nicht, wenn der Hund so gestresst ist. Luftholen oder kurz Lauschen ändert ja nichts am Stress und so lange der Stress da ist, braucht der auch ein Ventil.

    Meine Hündin hatte in den letzten 2 Jahren einen Oma-Wagen. Sie war immer ein aktiver Hund, der gern Ausflüge mitmachte und sie war auch im Alter immer noch an Neuem interessiert. Ich wollte ihr das alles noch ermöglichen. Also gab es einen Wagen, in dem sie sich jederzeit ausruhen konnte, wenn die alten Pfoten nicht mehr wollten.

    Spontane Heiterkeitsausbrüche bei Passanten blieben nicht aus. Da Lachen gesund ist, habe ich so zusätzlich zur Gesundheit anderer Spaziergänger beigetragen. xD

    Der Ferrari unter den Wagen ist vermutlich der Petego ComfortWagon. Auch preislich :fear: . Ich habe vor vielen Jahren mal einen getestet und bin immer noch überzeugt von dem Modell. Da ich aber was brauchte, was sehr einfach und unkompliziert zusammenklappbar und platzsparend in der Aufbewahrung ist, habe ich den Innopet Sporty genommen und mit einer Schaumstoffmatte ausgepolstert. Der ist deutlich billiger als das Edelmodell, für mich sehr viel leichter zu händeln aber natürlich nicht so komfortabel für den Hund. Und auch nicht so gut für größere/mehrere Hunde geeignet.

    Meine Hündin fand es gut, mit vielen Decken taugte das Teil sogar zum Aufwärmen für kleine Frostbeulen.

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    Für den Hund kochen kommt nicht in Frage?

    Ich weiß nicht, was genau euer Hund vom Tisch bekommen hat, aber sofern ihr nicht sehr exotisch oder ungesund esst könntet ihr aus eurem Essen recht einfach auch eine Mahlzeit für den Hund abzweigen. Es sollte halt Fleisch, geeignetes Gemüse und geeignete Beilagen enthalten und nicht allzu stark gewürzt sein. Schau doch mal in den Koch-Thread, da erfährst du ganz viel darüber, was man für Hunde kochen kann.

    edit link gefungen: Pottkieker

    Spoiler anzeigen

    An was kann das liegen? Gibt es zu dieser Theorie auch eine Erklärung?Ich höre das jetzt zum ersten Mal :ka:


    das war schon vor einer gefühlten Ewigkeit eins der Zwischenergebnisse einer extrem groß angelegten aber nie zuende geführte Studie der Purdue-Universität.
    Hier steht was zu den Zwischenergebnissen.


    ABER: (ja, ein großes, fettes aber ;) )

    wie gesagt: die Studie wurde nie abschließend bewertet, es gibt keine endgültigen Ergebnisse und keine saubere Auswertung. Demzufolge sind auch die Zwischenergebnisse wertlos, denn sie sind nicht verifiziert. Es gab Zweifel an der Methodik der Studie und selbst wenn die Daten stimmen, ist es z.B. immer noch möglich, dass man Henne und Ei verwechselt hat (Hunde der Risiko-Rassen wurden per Empfehlung meist erhöht gefüttert, Hunde aus Rassen mit deutlich geringerem Risiko wurden nicht erhöht gefüttert -> wer kann nun feststellen ob die Magendrehungen trotz oder wegen des erhöhten Napfes aufgetreten sind?). Für eine solche Bewertung braucht man mehr Daten als die Studie hatte, z.B. fehlte meines Wissens eine passende Kontrollgruppe.

    Wenn dein Hund mit dem Pensum gut klar kommt, musst du nichts drosseln.
    Ich kenne einige (ehemalige) Welpen die der 5-min-Regel nur eine Stinkekralle gezeigt haben. Klar geht man mit den Kleinen nicht 30min im strammen Wander-Tempo, aber 30min durch die Welt schlendern können die Kleinen durchaus.

    Zu deiner Frage: für mich ist dieses "durch die Welt schlendern" noch lange kein "richtiges Gassi". ;) Also ja: mit einem Welpen geht man meiner Meinung nach nicht richtig Gassi. Aber die Meinungen darüber, was "richtig Gassi" ist, gehen ja eh weit auseinander. (siehe "die ominöse große Runde" ;))


    Ich zitiere hier mal von der offiziellen Webseite des DRC:

    "In jedem Falle gilt aber, dass man einen Hund (großwüchsiger Rassen mit Tendenz zu Gelenksproblemen) bis zu 12 Monaten eigentlich nicht zu wenig, sondern nur zu viel bewegen kann."
    Quelle: Wieviel Bewegung braucht unser Retriever-Welpe? | Deutscher Retriever Club e. V.

    Den Satz halte ich für extrem ungeschickt. Jedenfalls hoffe ich, dass er "nur" ungeschickt ist und dass die das nicht so meinen.

    Zu viel Bewegung ist nicht gut, da sind sich wohl alle einig. Überlastung kann gerade im Wachstum nachhaltig schaden (was genau "Überlastung" ist, mag strittig sein), aber zu wenig Bewegung ist mindestens genauso schlimm und führt im extremen Fall dazu, dass die Knochen nicht richtig wachsen (denn Knochenaufbau wird durch Bewegung angeregt). Zum Glück sind die meisten jungen Hunde in ihrem Bewegungsdrang überzeugend genug um das Extrem zu vermeiden.

    Habt ihr euch schonmal wegen einer kostspieligen Operation etc vom Tierarzt eures Vertrauens dafür abgewandt?

    Geht um meinen Kater dem ein Eckzahn abgebrochen ist.
    Blutwerte sollten 105 Euro kosten...
    Und die Operation (mit Inhalationsnarkose) ab 380 Euro aufwärts.
    Ich hab letztes Jahr für meine Katze 445 Euro bezahlt als die Backenzähne raus mussten. War rund 100 Euro teurer als vorher verabredet.

    Nein hab ich nicht.
    Ist für mich zweischneidig. Einerseits kann ich gut verstehen, dass man bei den Summen schluckt. Andererseits...

    @Gina23
    Ja... sie sagen halt warum es so teuer ist.
    Inhalation. Überwachung Pi pa po...

    ... sind das gute Gründe für eine teurere Lösung. Alles das dient der Sicherheit des Tieres. Klar geht es auch ohne, aber das Risiko ist halt höher.

    Natürlich, das ist theoretisch auch möglich. Ob es jetzt "sicher" ist, würde ich jedoch nicht behaupten, da Australien eine ursprünglich britische Kolonie war. Der "Vater des Stummels" kann statt des Corgies auch der Bobtail bzw Gebrauchskreuzungen gewesen sein. Ich denke, gerade in der Gebrauchshundezucht und insbesondere zu Kolonialzeiten, wurde verpaart, was dem Gebrauch diente...oder auf dem Hof bzw in einem Dorf so rumrannte. |)
    Beim Australische Stumpy Cattle Dog (also mit NBT) werden zumindest britische Hütehunde als Ursprung erwähnt.

    Die Hundepopulation in Australien hat mit der Entstehung des Australian Shepherd nicht so viel zu tun. Die Herkunft des Aussies ist zu 100% amerikanisch. ;)