Beiträge von Selkie

    Ich bin auch kein Freund von Zwangsregelungen.

    Aber wenn ich Auto fahren will, muss ich auch erst den Führerschein bestehen.

    Unter anderem wegen dieser Parallele bin ich gegen einen Hundeführerschein. Hab ich schon mal in der passenden Diskussion geschrieben: "Hundeführerschein" für alle - Diskussion

    Vor allem würde es genau gar nichts an der Qualzucht ändern. VhD-Züchter müssen Züchterseminare besuchen, sie müssen Wissen über Dinge nachweisen, die zuchtrelevant sind. Man kann also sagen: es gibt im VdH sowas wie einen "Züchterführerschein" bzw. man sollte annehmen, dass Züchter dadurch zwangsläufig entsprechende Sachkunde erworben haben. Wenn diese Sachkunde irgendwas ändern würde, dann dürfte es keine Züchter geben, die ganz bewusst eindeutig qualgezüchtete Hunde weiter züchten.

    Ich bin diese winzigen Leckerli Packungen und das dauernde zurechtschneiden von Wurst leid, hab mir gedacht einfach einen Sack Trockenfutter als Trainingssnacks zu kaufen.

    Da meine Hunde Frisch essen, kenne ich mich jetzt nicht so damit aus. Kann mir jemand Trockenfutter empfehlen, welches ich guten Gewissens verfüttern kann, aber auch nicht unbedingt 60€ für einen Sack ausgeben muss?

    Ente, Lamm, Huhn, Pute, Rind und Fisch darf es leider nicht sein.

    Ich mache das immer so: Ich kaufe Trockenfutter im 1-3kg-Pack und achte nur darauf, dass die Brockengröße nicht zu riesig ist und die Brocken nicht irgendwie bröselig sind.

    Ich hatte schon alles mögliche von Frolic bis Wolfsblut. |)

    Stimmt schon.

    Aber den Vorteil haben die jetzt auch schon. Die können ihre Puggles und überhaupt alle Arten von Pugdos jetzt schon als "gesunde Alternative" vermarkten. Daran ändert ein Gesetz nicht viel.

    Danke.

    Obwohl ich sagen muss, dass ich in diesem Fall die Puppy-Mill-Diskussion nicht verstehe. Wenn es illegal ist, dann ist das doch der ideale Moment, solchen Vermehrern mal so richtig an den Karren zu fahren, falls die einfach weitermachen wie bisher.

    Der einzig mögliche Vorteil der Vermehrer ist der, dass die unkomplizierter Plattnasen-Mischlinge "produzieren" können und mit solchen Mischlingen schneller auf die vorgeschriebene Nasenlänge kommen als seriöse Züchter mit einem eher langfristig angelegten Zuchtplan.

    Ich find ja wirklich das die aussehen als hätte die jemand so richtig heftig Gesicht voran an die Wand gehauen. Mit Schmackes!

    Arme Viecher.

    Ich bin da völlig bei dir, aber ich sehe eben auch, dass die Formulierung des Standards da ausreichend Hintertüren offenhält. Es ist sogar so, dass die richtig schweren Fehler genau dann sichtbar werden, wenn der Hund ein winziges Stück Nase hat. Der erste kleine Schritt in die richtige Richtung wird da sofort mit Zuchtverbot bestraft (weil nämlich eine kurze Nase, bei der die immer vorhandene Falte auf dem Nasenrücken ist, eingedrückt aussieht. "Keine erkennbare Nase" ist auch keine eingedrückte Nase.) Ich bin wirklich überzeugt, dass die das genau so wahrnehmen.

    Zum Zitat hab ich eine böse aber zutreffende Geschichte. Eine Kollegin meiner Mutter wollte irgendwann in den 60ern oder 70ern gern einen Pekingesen. Als ihr Mann erfuhr, was so ein Rassehund kostet (ich habe keine Ahnung was so ein Hund in der DDR gekostet hat, aber offensichtlich war er auch nicht so ganz billig), hat er sich angeblich geweigert, so einen Hund zu kaufen und gesagt: "Ich mach dir aus jedem Hund einen Pekingesen."

    |)

    edit: daran sieht man auch, wie alt das Thema ist. Und nichts, absolut gar nichts hat sich in der Plattnasenzucht seitdem verbessert.

    Im Standard des Mopses steht ja nix von "muss aussehen wie ordentlich vor die Wand gepfeffert", sondern da steht ausdrücklich:

    Nasenschwamm : Schwarz mit ziemlich grossen weit geöffneten Nasenlöchern. Zusammengedrűckte Nase und starke Faltenbildung auf dem Nasenrűcken sind unakzeptabel und sollten schwer bestraft werden.

    Die Züchter der Nullnasen verstoßen also gegen den Standard und dürften somit nicht zur Zucht zugelassen sein. Aber nunja....

    Alles eine Frage der Interpretation...

    Da steht: es darf keine Hautfalte auf dem Nasenrücken sein. Da steht nicht, dass ein faltenfreier Nasenrücken vorhanden sein muss. Nach dem Wortlaut ist auch eine nasenrückenfreie Falte standardkonform.

    Ich habe seit Jahren den Eindruck, dass genau das die unter Mopszüchtern übliche Auslegung des Standards ist.

    :pfeif: :flucht:

    Große Box! Da kann sie ausgestreckt liegen.

    Denn das ist es ja, was Homöopathie macht- die Selbstheilung unterstützen und anstoßen.

    Nö, Homöopathie hat über den Placeboeffekt hinaus keine Wirkung.

    Richtig ist: es wurde keine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus belegt.

    Das bedeutet in der wissenschaftlichen Denkweise aber nicht, dass es keine Wirkung gibt. Die Abwesenheit von Beweisen ist kein Beweis für Abwesenheit. (Wird dieser Satz nicht derzeit besonders oft zitiert? Warum immer nur dann, wenn er ins eigene Konzept passt? Was ist wissenschaftlich an unzulässigen Schlussfolgerungen?)

    Ich bin immer wieder erstaunt wie weit sich vermeintlich wissenschaftlich argumentierende Leute von wissenschaftlichen Grundsätzen entfernen, wenn es ihrem Argument dient. Wie gesagt: die Wirkung wurde nicht bewiesen. Sie wurde aber auch nicht widerlegt. Es ist zweifelhaft, ob Homöopathie (selbst ganz streng nach ursprünglicher Idee angewandte Homöopathie) eine Wirkung hat. Es ist aber möglich.

    Ich bin wirklich skeptisch. Insbesondere bei so schwer greifbaren Konzepten wie der Homöopathie, die dann auch noch ganz oft mit ganz anderen Konzepten vermischt werden. Wie oft sagen Leute: bei Problem x kann man (homöopathisches) Mittel y geben, das hilft. Ich muss nicht allzu viel über Homöopathie wissen, um sagen zu können: das geht kilometerweit am eigentlichen homöopathischen Ansatz vorbei. Aber selbst dann weiß ich genauso wenig wie jeder andere, ob eine eintretende Wirkung darauf zurückzuführen ist, dass dieses Mittel bei dem Symptom tatsächlich wirkt (obowhl die Homöopathie das Symptom eigentlich nur als Ausgangspunkt der Anamnese nimmt und nicht als direkt zu behandeltes Problem), oder ob es Zufall war (= zufällig das richtige Mittel, weil nicht nur das Symptom sondern auch das passte, was die Homöopathie "Konstitution" nennt und was immer die sonst noch in ihren Anamnesen einbeziehen), oder ob es Placebo war oder einfach nur der richtige Moment vor der sowieso eintretenden Heilung.

    Die wenigen mir bekannten Homöopathen sagen übrigens nicht, dass Homöopathie "sanft" und "nebenwirkungsfrei" sei. Im Gegenteil, die warnen immer wieder vor dem, was in der Homöopathie "Arzneimittelprüfung" heißt.

    .... und Zecken haben mir auch nie in die Füße gebissen , die klettern eher in die Kleidung und suchen sich von da aus ein nettes Plätzen zum beißen.

    Kann ich nicht bestätigen.

    Der fieseste Zeckenbiss, den ich je hatte war an einem Zeh. Ich hatte luftige Sommerschuhe ohne Socken an (geschlossen, aber dummerweise Mesh-Obermaterial). Mache ich nie wieder.

    Dann lieber richtig offene Schuhe, dann denke ich wenigstens daran, nach dem Spaziergang nach Zecken zu schauen ...

    Ich würde langfristig darauf hinarbeiten, dass der Hund es bis zu einer Grünfläche schafft (die hoffentlich nicht kilometerweit entfernt ist), aber für den sehr jungen oder sehr alten Hund oder als Notlösung wenn es doch mal knapp geworden ist, finde ich den Rinnstein ein akzeptables Kompromiss-Klo. ;)