Beiträge von Selkie

    Kann man nicht einfach stehen lassen, dass es mit Homöopathie und Naturheilkunde ergänzend zur Schulmedizin gute Erfahrungen gibt?

    Beide "Richtungen" haben ihre Grenzen.

    Einen Blinddarmdurchbruch oder eine Fraktur würde wohl niemand mit einer Handvoll Arnica D6 therapieren.

    Dennoch kann Homöopathie unterstützen.

    Bitte nicht Homöopathie und Naturheilkunde in einen Topf werfen, das sind zwei unterschiedliche Dinge.

    "Homöopathie und Naturheilkunde" ist eine Aufzählung. Eine andere Aufzählung wäre "Menschen und Hunde".

    Da ist nichts in einen Topf geworfen, es wurden nur zwei verschiedene Dinge genannt. ;)

    Spazieren gehen ist laut einer Studie im Durchschnitt bei etwa 5 km/h (in der Gruppe wird der Mensch lahmer, da sinds 3 km/h)

    Alles drüber ist schon kein Spazier"gehen" mehr.

    Bei mir gibt es große Unterschiede zwischen Spazierengehen, normalem Gehen und Wandern.

    Spazieren ist langsam und gemütlich.

    Gehen/Wandern ist deutlich schneller, da will ich vorankommen. Und ich bin nicht sportlich ... die 7km/h schaffe ich nur auf kurzer Strecke aber ich kenne reichlich Menschen, die so ein Tempo auch 30km weit wandern.

    Wieso "rennt" man den mit dem Hund so beim Gassigehen?

    Wenn der Hund schnüffelt und seine Umwelt erkundet, komm ich so schnell gar nicht vorwärts.

    Kommt auf den Hund an.

    Meine jetzige Hündin ist eher für "spazierengehen". Die tappelt mit 4-6km/h neben mir her, schnüffelt hier und da ... Tempo und Strecke machen sind eher die Ausnahme. Radfahren habe ich nach dem ersten Versuch aufgegeben, denn das Tempo zu dem Dina sich da mit Mühe überreden ließ, kann ich auch zu Fuß.

    Meine vorige Hündin war anders. Die hat unglaublich gern Strecke gemacht, ihr Wohlfühltempo war zwischen 9 und 12km/h, was ich selbst in fittesten Zeiten nicht anhaltend zu Fuß geschafft habe. Eine Freundin hat mal gesagt, ich würde nicht Gassi gehen, ich wäre auf der Flucht. ;) Aber mein Hund war gern mit mir "Gassi-Flüchten", die wäre gern noch viel schneller gegangen.

    Bin ich eigentlich verrückt, wenn ich jetzt schon weiß, dass ich in 2-4 Jahren unbedingt einen zweiten Hund will? :sweet:

    Nö. Du bist vorausschauend. :D


    Wenn Nando auf dem Rücken rumgerollt ist und/oder sich auf den Bauch hat kraulen lassen, würgt(würgen ohne Bauchpresse im Liegen) er manchmal kurz komisch. Was könnte das sein? Also als hätte er was im Hals oder so, wie Menschen die so tun als würden sie würgen. Es kommt dann nix und nach 2-3x ist alles ok.

    Wenn Hunde auf dem Rücken liegen und den Kopf nicht bequem seitlich ablegen, dann läuft manchmal Speichel in den Rachen - und den hustet, würgt oder niest der Hund dann raus. Könnte das sein?

    Meine erste Hündin war aus dem Tierheim. Da ich keinen Welpen wollte, war meine erste und einzige Idee: Tierheim.

    Allerdings fand ich meinen Traumhund nicht mit einmal hingehen und aussuchen. Ich war damals etwa ein Jahr lang als Gassigeher unterwegs. Es hätte schon viel eher passende Kandidaten gegeben, aber ich habe immer zu lange überlegt. Dann lief mir die kleine Schwarze vor die Füße und ich rannte zum nächsten Mitarbeiter um mich als Interessent zu melden. :D

    Ich habe es nie bereut.

    Auf den Homepages findet man nur selten die unkomplizierten, leicht vermittelbaren und deshalb uneingeschränkt anfängertauglichen Hunde. Die sind idR schneller weg als die Mitarbeiter ein Foto machen können. ;)

    Meine Erfahrungen mit Brachy-Haltern (was für ein Wort...) ist, dass sie es einfach als "normal" empfinden, dass ihr Hund Atemgeräusche hat, nachts schnarcht und röchelt bis kurz vor Erstickung und im Sommer keine Hitze erträgt. Wenn sie keine andern Hunde näher kennen im Alltag, dann fehlt ihnen der Vergleich, dass solche Atemnot eben nicht zur Norm gehört.

    Das ist erwiesen: Besitzer von brachyzephalen Hunden nehmen die Probleme nicht war.

    https://www.researchgate.net/publication/225280218_Do_dog_owners_perceive_the_clinical_signs_related_to_conformational_inherited_disorders_as_'normal'_for_the_breed_A_potential_constraint_to_improving_canine_welfare

    Over half (58%) of owners of affected dogs reported that their dog did not have a breathing problem.

    Meine Übersetzung:

    Mehr als die Hälfte (58%) der Besitzer betroffener Hunde berichtete, dass ihr Hund keine Atemprobleme habe.

    Anmerkung: "betroffen" bedeutet in diesem Fall: die Hunde hatten medizinisch relevante Symptome das Brachyzephalen Syndroms, im Original "affected by BOAS".)

    Diese verschobene Wahrnehmung ist ziemlich sicher das Hauptproblem. Wenn die Menschen ihre Hunde als krank wahrnehmen würden, dann wäre das alles viel leichter.

    Wenn der VDH darauf besteht, Möpse, Franz. Bulldoggen etc. ohne Nase züchten zu wollen, weil alles mit Nase kein SG bekommt oder was zur Zuchtzulassung nötig ist, dann bleibt den Leuten, die Möpse , Franz. Bulldoggen mit Nase züchten wollen nur aus dem VDH auszutreten und sich einen eigenen Verein zu gründen .

    Dann ist das so. Dann wären Mops und co Rassen, die man außerhalb des VdH empfehlen könnte. Es gab da ja auch Versuche, die aber leider nicht wirklich Besserung brachten. Irgendwie sind auch die Retro- und anderen experimentellen Züchter wieder bei "röchelnden Plattnasen" gelandet oder haben einfach nur munter drauflos gemischt und auf nichts anderes als "Nase" geachtet.

    Zitat

    die würden es dann vll. schaffen gesündere Möpse, Franz. bulldoggen etc. zu züchten, würden dann hier aber als "Vermehrer" abgestempelt . Jedem der hier nach einem neuen Hund fragt, wird geraten entweder zum VDH-Züchter zu gehen oder zum seriösen Tierschutz.

    Glaube ich nicht. WENN es einen nicht-VdH-Verein gäbe (beachte den Konjuktiv), in dem man sich erkennbar und nachhaltig darum bemühen würde, Möpse und Bulldoggen mit dem berühmten Wesen UND mit Nase UND mit gesundem Körper zu züchten, dann wäre das definitiv ein empfehlenswertes Projekt. Das würde ganz sicher auch hier im Forum als empfehlenswert gesehen.

    Selkie klingt gut und tolle Bilder von einer süßen Maus! Was mir auffällt, dass die Wester länger ist als die anderen hier im Thread :denker:

    Meine Hündin war zwischen zwei Größen. Die nächstkleinere Größe war so viel kleiner, dass die Schwimmkörper da nur den Brustkorb abgedeckt hätten. Ich wolle aber, dass der Hund hinten auch unterstützt wird.

    Ja, die Weste war ganz schön lang und Kurven schwimmen war beim ersten Versuch (das auf den Bildern war der erste Versuch) etwas kompliziert. Aber sie hat das sehr schnell gelernt. Mag sein, dass die Weste objektiv betrachtet einen Ticken zu groß war. Aber ich hatte nie den Eindruck, dass mein Hund davon irgendwie beeinträchtigt war.

    Meine alte Hündin bekam im hohen Alter eine Schwimmweste, weil sie erstens immer gern geschwommen ist und zweitens die alten Muskeln insbesondere in den Hinterbeinen ein wenig trainieren sollte, damit die nicht komplett verschwinden.

    Das erste hat geklappt - sie ist mit Weste wieder ausdauernd und glücklich im Wasser herumgedaddelt. Das zweite hat nicht geklappt. Aber mal so gar nicht. Sie hat innerhalb von 2min begriffen, dass sie mit der Weste schwimmen kann, ohne die müden Hinterbeine für mehr als zum lenken zu benutzen. xD

    Es war eine billig-Weste von zooplus.

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    Selkie

    hätte meine Rasse Probleme mit der Atmung etc, dann würde ich mir tatsächlich Gedanken machen... und hätte nicht noch Nachwuchs davon in die Welt setzen lassen!!!

    Meine Rasse hat zwar eine kurze Nase, aber sie hat nunmal keine Probleme mit der Atmung, oder dergleichen...

    Als ich vor einigen Tagen was über die Grenzen zwischen ein wenig Brachyzephalie und beeinträchtigender Brachyzephalie schrieb, wurde mir ziemlich fix gezeigt, dass meine Grenze nicht so großzügig ist, wie ich dachte, sondern dass das was ich als "noch deutlich davon entfernt" ziemlich genau auf der Grenze ist, ab der die verkürzte Schnauze nachweislich Atemprobleme macht.

    Bei der da zitierten Studie kam auch deine Rasse vor. 8 von 10 teilnehmenden Hunden hatten Atemprobleme. (Bei der Rasse, die ich genannt hatte war es einer von 18 - und das ist einer zuviel.)

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4624979/

    Ein Züchter kann sich in der Regel ja aussuchen welche rasse er züchtet. Sucht er sich z.B. Den Mops aus dann trägt er die Verantwortung dafür das es mehr möpse gibt, mit allen Konsequenzen die das Mopssein leider mit sich bringt.

    als Züchter züchtet man die Rasse, die man liebt, und die einem am Herzen liegt!!! Sollte jedenfalls so sein...

    Und nicht Heute Rasse A, Morgen Rasse B, Übermorgen Rasse C, weil sich die Welpen so gut verkaufen lassen... und/oder die Rasse möglichst viele Welpen bringt...

    Ein Züchter, der eine Rasse liebt, die überdurchschnittliche Gesundheitliche Probleme hat, hat 3 Möglichkeiten:

    1. Er liebt die Rasse und verzichtet deshalb auf die Zucht von noch mehr kranken Hunden.

    2. Er liebt die Rasse, sieht einen Weg aus der Misere und geht diesen Weg. Egal ob ihn das Ausstellungserfolge kostet. Dass er seine Welpen nicht los wird, kann ich mir nur schwer vorstellen.

    3. Er liebt die Rasse und ist bereit dafür noch mehr kranke Hunde in Kauf zu nehmen. Dazu gehören auch diejenigen, die die Rasse wegen der angezüchteten Krankheit lieben.

    Bisher gehen alle Plattnasenzüchter den dritten Weg. Seit Jahrzehnten. Auf Kosten der Hunde. Und da rede ich jetzt ausschließlich von FCI-Züchtern. Wenn FCI-Züchter es besser machen würden, dann und nur dann würde ich den ständigen Verweis auf die vielen Dissidenzzüchter akzeptieren. Aber es ist nicht wahr, dass die Mops- und Bulldoggenzüchter im VdH gesündere Hunde züchten würden und so lange die das nicht tun, haben sie meiner Ansicht nach kein Recht, die anderen Qualzüchter zu kritisieren.

    Ich fände es auch schön, wenn der Hund das könnte.

    Meiner alten Hündin hätte es das letzte Lebensjahr leichter gemacht, wenn sie so ein "Notfallklo" gehabt hätte. Aber ich habe zunehmend den Verdacht, dass das nicht funktioniert. Meine jetzige Hündin hat am Anfang sehr selbstverständlich auf meinen Teppich und auf diverse Fußmatten im Haus gepinkelt, wenn sie lieber nicht raus wollte (rund um das erste Silvester habe ich täglich die Fußmatten im Haus gewaschen). Aber seit sie den Teppich in Ruhe lässt, gilt dasselbe für alle anderen Flächen im Haus und inzwischen sogar im Garten. Der ehemalige Hofhund will mindestens 100m von zu Hause weg aufs Klo gehen. Und dieser Hund ist nicht mal zuverlässig stubenrein - in fremden Wohnungen würde ich nicht drauf wetten, dass sie nicht in aller Ruhe einen passenden Teppich aufsucht, wenn sie pinkeln will.

    Entweder mache ich was falsch oder das mit dem Notfallklo funktioniert nur, wenn der Hund es regelmäßig benutzt (benutzen muss).


    Eine Frage habe ich auch noch: hier wurde ja Febreze gegen den Hundegeruch empfohlen. Bin ich die einzige, die Febreze als olfaktorische Zumutung wahrnimmt? Ich habe das einmal verwendet - die einzige Wirkung war, dass dir vorher vorhandenen Gerüche von einem wirklich widerlichen Gestank überdeckt wurden. :kotz: |)