Beiträge von Selkie

    Ich unterschreibe alles, was bisher gesagt wurde, außer der Sache mit der Führungsposition, da stimme ich nur eingeschränkt zu.

    Man kann meiner Meinung nach auch ohne Führungskompetenz souverän sein. Man kann sich und seine Fähigkeiten souverän einschätzen und entsprechend handeln. Auch ein Hund, der der besseren Führungspersönlichkeit folgt, kann ein souveräner Hund sein. Aber (und deshalb stimme ich euch trotz der Einschränkung zu): wenn für einen unsicheren Tierschutzhund ein souveräner Ersthund gewünscht wird, dann vermutlich einer, der souverän führt und nicht einer, der souverän folgt.

    edit tantematilda

    Ich würde sagen: beides. Wie bei allem, was das Verhalten eines Hundes ausmacht.

    Es gibt angeborene Eigenschaften, die einem souveränen Handeln entgegenstehen. So ein Hund wird dann nur unter absolut optimalen Bedingungen zu einem souveränen Tier heranwachsen. Ein Hund kann aber auch die perfekten angeborenen Eigenschaften mitbringen und durch ungünstige Umstände dann doch nicht wirklich souverän werden.

    Ich greife mal dieses Zitat auf, weil das ja ein paar mal angemerkt wurde.

    Ich empfand es als schrecklich, dass der Hund 1.5 Stunden lang aufstehen wollte und nicht konnte. Er hat permanent versucht aufzustehen und es nie geschafft. Ich konnte ihn nicht beruhigen, sanft/liebevolle festhalten hat nur zu mehr Panik geführt. Im wesentlichen wollte er 1.5 std panisch aus der Tierklinik flüchten und konnte aber nicht.

    Aber vielleicht wäre er ohne dich noch unruhiger? Vielleicht haben sie ihn dir deshalb direkt übergeben, weil sie sonst einen Mitarbeiter für ihn hätten abstellen müssen und sie davon ausgingen, dass du das genauso gut kannst und er bei dir nicht ganz so panisch wird wie ohne dich?

    Räumliche Begrenzung hilft bei ihm sehr, sehr viel. Wenn man nicht flüchten kann, versucht er es auch nicht/kaum.

    In eine Box sperren und ich sitze daneben wäre für mich völlig ok, aber mindestens aufgrund der Virus-Richtlinien (evtl auch unabhängig davon) wird das nicht möglich sein.

    Nur eine Idee: kannst du eine Faltbox mitnehmen? Dann bist du für diese Eventualität gerüstet und kannst ihm besser helfen als beim letzten mal.

    Gibt es eigentlich irgendwo ein ganz, ganz schwarzes Geschirr von der Stange? Also auch Anleinring schwarz, Schnallen schwarz, kein Reflektor etc.?

    Petlando Y Comfort hat auch ein komplett schwarzes Geschirr. Nur der Ring ist Edelstahl, also nicht schwarz. Aber Schnallen und Schieber sind schwarz und das Petlando-Logo kann man leicht entfernen, wenn das zu "unschwarz" ist.

    Genauso ist es bei dem uni-schwarzen Feltmann-Geschirr.

    Aoleon Ja, Merle ist ein Gendefekt - genauso wie Brindle oder Weißscheckung. Oder jede andere Farbe, die nicht Wildfarben ist. Denn so entstehen "unnatürliche" Farben. Ein Individuum mutiert.

    Eine Mutation ist erst mal nur eine Veränderung.

    Ein Gendefekt dagegen hat das Potential, ein Individuum direkt zu beeinträchtigen, Krankheiten zu verursachen oder im schlimmsten Fall das Individuum nicht lebensfähig zu machen.

    In diesem Sinn ist Merle nicht nur eine Mutation sondern ein (potentielles) Defektgen. Wenn ein Tier ein gesundes Allel dieser Gene hat, dann ist soweit alles in Ordnung. Wenn aber zwei der kranken Allele aufeinandertreffen, dann entstehen Probleme. Früher galt jedes sichtbare Merle als "defekt", heute weiß man, dass es so einfach nicht ist, dass es mehr gesunde Allele gibt als früher angenommen. Man kann also tatsächlich Merle-Optik ohne Defektgen bekommen. Aber auch das muss man erst mal wissen und dazu muss man den Gendefekt von der harmlosen Mutation unterscheiden können.

    Ich habe statt Musik "Naturgeräusche" von youtube. Die stören mich weniger, bei Musik kann ich schlecht weghören. Meinem Hund geht es anscheinend ähnlich, mit den Waldgeräuschen hat das Entspannungstraining sehr viel effektiver funktioniert als mit Musik.

    Dass es Geräusche von draußen ein wenig überdeckt, war hier nicht primäres Ziel aber willkommener Nebeneffekt.