Wahnsinn. Ich drücke die Daumen, dass die Maus sich jetzt gut erholt.
Beiträge von Selkie
-
-
Die "Ausbreitung" von Anicura hängt ja auch an verkaufswilligen Klinikeigentümern. Und das wird vor allem dann zum Thema, wenn die privaten Eigentümer in Rente gehen und nach Nachfolgern suchen. Finden sie keinen, dann werden sie sicher lieber an die Kette verkaufen als zu schließen.
Bei den hiesigen Kliniken (Erfurt und Weimar) besteht meiner Einschätzung nach in den nächsten 10-20 Jahren wenig Grund zur Sorge, so lange die jetzigen Inhaber *aufHolzklopf* gesund bleiben.
-
Mein Mann hat mich gestern derart getriezt (und nicht aufgehört, obwohl ich mehrmals darum gebeten hatte), dass ich irgendwann explodiert bin. Die Wut musste raus und ich hab eine Tür zugeschmissen.
Ging es dir danach besser? Also zwischen Tür zuschmeißen und dem Rest?
Falls ja: dann ist das für dich ein passender Weg, und dann kannst du den Rest meines Beitrags getrost ignorieren.
Mein Mann fand das erbärmlich und lies mich das auch sofort wissen (was die Wut gleich wieder hoch kochen lies). Er findet das geht gar nicht. Schließlich wäre ich kein kleines Kind mehr


Wenn du vorher nichts gesagt hättest, würde ich ihm vielleicht sogar recht geben. Aber nachdem du ihm vorher schon gesagt hattest, was grad schief läuft und er hört nicht auf? Was sollst du denn da noch "erwachsenes" tun, wenn die erwachsene Variante nichts bringt?
Aber wohin dann mit der Wut? Ich kann doch nicht immer so tun als wäre keine Wut da. Vor allem wenn ich fast dran ersticke.
Wenn ich so richtig wütend bin, dann hilft mir nur, die Situation zu verlassen. Wutausbrüche lassen zwar die Wut raus, aber danach fühle ich mich noch schlechter. Nicht mehr wütend, aber richtig mies. Habe ich bisher nur einmal gemacht, will ich nicht wiederholen, ist für mich definitiv nicht passend.
Ich werde dann also sehr leise (eventuell schaffe ich noch ein "hör endlich auf!") und gehe. Klären kann ich das in dem Moment eh nicht mehr, dafür muss mein Hirn erst wieder im Normalmodus sein.
-
Oder gibts noch andere effektive Methoden?
Parfum, das hat zumindest bei uns geholfen. Bei uns kam immer wieder einmal ein Marder in den Garten, der hat an eine bestimmte Stelle gekackt und Trixie hat es leider gefressen. Ich habe dann die Stelle mit Parfum eingesprüht, dann war nichts mehr. Ob dies dauerhaft und beim Auto hilft, kann ich allerdings nicht sagen.
Ich kann mir schon vorstellen, dass das hilft. Ich jedenfalls würde mit so einem Parfüm-stinkenden Auto nicht fahren wollen, und dann könnte der Marder da ganz ungestört im Kofferraum wohnen.

-
An sich ist doch nur die Frage : Wie viel Last kann dieser Rücken tragen.
Für mich ist die Frage*: wann ist die Last, die der Rücken tragen muss, größer? Auch der Rücken eines großen, langbeinigen Hundes muss ordentlich Last tragen. Wann, unter welchen Umständen hat der kurzbeinige Hund mehr Last im Rücken als der genauso schwere oder noch deutlich schwerere langbeinige Hund?
edit für *
Die Frage wird niemand beantworten können, weil es dazu bisher keine Untersuchungen gibt. Das dürfte auch ein Grund sein, warum hier immer wieder die Brachyzephalen in den Fokus kommen: es ist das am besten erforschte Qualzuchtmerkmal. Da gibt es einfach mehr Grundlage. Bei den Kurzbeinern gibt es bekannte Erkrankungen, aber deutlich weniger Erkenntnis über die Hintergründe. Da wird die Diskussion zwangsweise noch weniger objektiv.
Edit : Marder sind ganz anders gebaut. Bei Katzen bspw weiß man schon dass sie wesentlich flexibler sind als Hunde ( Schulterblätter nicht fest verwachsen, Wirbelsäule flexibler).
Von daher glaub ich nicht dass man das großartig vergleichen kann. Vor allem weil Marder auch um ein vielfaches Leichter sind.
Natürlich kann man es nicht direkt vergleichen. Aber ich habe extra "marderartige" geschrieben, weil ich nicht den kleinen, schmalen Marder sondern den großen, tiefgelegten Dachs und ähnliche Brocken meinte.
-
Alles anzeigen
Zusatz: Generell sind diese Hunde alle mehr oder weniger betroffen von Chondrodystrophie und deshalb in dieser Hinsicht eben auch prädisponiert für bestimmte Krankheitsbilder.
Welche denn?
Also worauf sollte ich beim Schlappohr/Kurzbein genauer achten?
@Lurchers Goofy wird ja im Canicross geführt, wir gehen wandern, Skifahren, etc. Also schon sportlich. Und er ist nicht am kurzbeinigen Extrem seiner Rasse. Für mich sind die Beine trotzdem auffällig kurz, der Hund sehr muskulös und "schwer" gebaut.
Sein Gangbild ist nicht schön, die Ellbogen nach außen gedreht, irgendwie braucht er "zu viel Kraft", um seinen Körper wirklich ausdauernd zu bewegen.
Im Vergleich zu Catí (langbeinig, schlank, Dobi oder Pinscher Mix) und den Huskies ist Goofy ganz klar körperlich benachteiligt.
Wie kommst du auf die Kombination Schlappohr/Kurzbein? Den Zusammenhang, falls es einer sein soll, verstehe ich nicht.
Und ich habe mal fix in deinen Thread geschaut: der Goofy hat doch vergleichsweise viel Bein, zwischen Goofy und den genannten extremen Kurzbeinern liegen Welten.
_____________________________________
Ich finde Corgis total genial. Ich weiß nicht, ob die vermehrt Probleme mit ihrem verbauten Körper haben. Ich würde aber wegen dieses verbauten Körpers keinen Corgi haben wollen. Der Scottie ist mein Traumhund aus Kindertagen, aber entweder waren die Darstellungen falsch oder die Hunde haben sich massiv verändert. Und was den Skye-Terrier angeht: angeblich war Greyfriars Bobby ein Skye, die Statue sieht aber keineswegs so extrem aus, wie manche Fotos. Aber bei einem Standard der das Extrem belohnt, kann meiner Ansicht nach nichts vernünftiges rauskommen.
Übrigens fand ich die Aussage eines langjährigen Dackelhalters beeindruckend, dass Dackel kein Körbchen haben sollten, in das sie hineinspringen müssen, sondern immer einen quasi ebenerdigen Eingang bräuchten, weil das sonst auf Dauer den Rücken zu sehr belastet und diverse dackeltypische Rückenprobleme fördert. Das hat mich besonders erstaunt, weil dieser Halter immer Jagd-Dackel hatte, also Hunde, die schon wegen ihres Einsatzes eigentlich einen gesunden Körper brauchen.
Allgemein ist die Frage aber vielleicht nicht nur die nach dem Verhältnis von Beinlänge zu Körpermasse (ausgenommen die Fälle, bei denen die Beine quasi nicht mehr bis auf den Boden reichen und das Brustbein am Boden schleift), sondern die Probleme sind vermutlich komplexer. Ein 1m langer Hund ist erstmal nur ein 1m langer Hund. Ob die Stelzen auf denen er sich bewegt, 20cm, 50cm, oder 80cm hoch sind, muss keine direkte Auswirkung auf den 1m langen Hund haben. So lange die "Stelzen" stabil genug sind, den Hund zu tragen. So lange die Proportionen der Knochen in den "Stelzen" so sind, dass sie Stabilität geben. So lange die Muskeln ausreichend Platz haben um zu tragenden Muskeln auszuwachsen. Und so lange der Rücken des Kurzbeins genauso viel Stabilität gibt, wie der genauso lange Rücken des langbeinigeren Hundes. Soweit die Theorie.

Ob das geht? Bei anderen Tierarten (Marderartigen, z.B. Dachs) geht es. Bei Caniden? Keine Ahnung. Ich habe aber Zweifel.
Und dann ist da (genau wie bei den Plattnasen) wieder die Frage, wo die Grenze zwischen akzeptabler Varianz und nicht akzeptablem Extrem ist: ab wann führt Kurzbeinigkeit zu vermehrten Problemen? Oder (weil ich annehme, dass es nicht das Bein alleine ist): in welcher Kombination wird ein kurzbeiniger Körperbau zur Qualzucht? Mangels objektiver Erkenntnis wird man sich da in absehbarer Zukunft ausschließlich auf individuelle Einschätzung verlassen müssen.
-
Wie machen das Diejenigen in solchen Situationen, wo der Hund nicht in den Garten machen darf ?
Mein Hund dürfte ja, aber sie mag nicht.
Wenn ich so krank bin, dass ich die 50m bis zur nächsten Wiese (oder die gut 100m, die mein jetziger Hund gerne Abstand zwischen Klo und Schlafplatz hat) nicht schaffe, dann muss ich jemanden bitten, das für mich zu übernehmen. Ich habe nette Nachbarn, die würden mir ganz sicher helfen. Aber ich war noch nie so krank, dass ich nicht wenigstens eine kleine Runde im Park hätte drehen können.
Dasselbe gilt für meinen Hund. Meine erste Hündin wollte ihren Durchfall partout nicht in den Garten machen, ich musste mitten in der Nacht zur Wiese mit ihr und sie hat so lange die Backen zusammengekniffen bis ich das begriffen hab. Auch als sie eine Pankreatitis hatte (da kam ja eh erst mal tagelang nichts Festes in den Hund und nichts Festes aus dem Hund), ist sie immer tapfer bis zur Wiese gestapft. Erst in sehr hohem Alter hat sie auch mal in den Vorgarten gepinkelt, weil ihr die öffentliche Wiese zu weit weg war, um bis dahin einzuhalten.
-
Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass es der Hund anders ist.
Auch wenn das keineswegs ideal ist, manchmal muss man sich mit dem am wenigsten problematischen Symptom abfinden.Ich finde es auch ziemlich nervig, dass meine jetzige Hündin 3-4 mal am Tag kackt. Das tut sie aber bei jeder Fütterung. Ich habe schon versucht, die Ballaststoffmenge extrem zu reduzieren, das Ergebnis war ein Hund, der immer noch 3-4 (kleinere) Häufchen am Tag macht, hässliche Darmgeräusche hat und noch intensiver als normal versucht, unverdauliches Zeug (Holz z.B.) zu fressen. Meine Hündin hat übrigens kein medizinisch erkennbares Problem, sie hat anscheinend einfach "nur" einen hyperaktiven Darm.
Natürlich kann es sein, dass ich alles falsch mache (ich barfe ja eh nicht, weil auch dieser Hund mit rohem Fleisch nicht gut klarkommt und deshalb bekocht wird). Aber: ich merke, dass es dem Hund insgesamt gut geht, also darf sie ihre geliebte Gemüserohkost und jeden Tag ein paar Stückchen Borke futtern.
-
Und solche haben wir im Forum nicht? Menschen, die nur wegen der Geselligkeit in einem Forum agieren?
Es geht doch nicht um "gibt es". Das ist doch derselbe Denkfehler wie "es gibt auch fitte Möpse".
Natürlich gibt es die.
Aber man kann ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Anteil an "will nicht groß Infos sammeln, will einfach nur einen Hund" bei Forenusern kleiner ist als in der Gesamtbevölkerung. Und das bedeutet, dass der Anteil an kritisch informierten Menschen im Forum größer ist als in der Gesamtbevölkerung. Selbst dann, wenn man User einbezieht, die nahezu ausschließlich in Tagebüchern und Fotothreads lesen, denn selbst da wird mehr Information ausgetauscht als auf der Hundewiese.
-
Meinem TA ist Futter im Bauch ziemlich egal für den Ultraschall. Luft bzw. generell Gas findet er blöd, da sieht er nämlich nichts.
Sedierung ist natürlich was anderes, da will man immer lieber einen nüchternen Hund.