Hier läuft zum Beispiel eine "Tierschützerin" rum, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Leuten, die gerade glücklich mit ihrem neuen Welpen unterwegs sind, vor möglichst großem Publikum nachzurufen: "Wegen Ihres Züchterhundes muß jetzt wieder ein armer Hund sterben!"
So eine Dame hab ich mal im Wartezimmer des TA erlebt.
Die hat tatsächlich ein Ehepaar fertig gemacht, weil die es gewagt haben, sich einen Labradorwelpen zu holen.
Bei mir hat sie sich nicht getraut ihren Blödsinn abzulassen.
Mit solchen Leuten ist friedliche Koexistenz tatsächlich nicht möglich. Aber sowas ist nicht Tierschutz, das ist missionarischer Eifer. Da ist das Thema egal - vor solchen Leuten kann man nur davonlaufen.
Abgesehen von solchen Auswüchsen verstehe ich das Problem nicht. Ich sehe in meinem Umfeld sehr viel Koexistenz von Zucht und Tierschutz.
Ich kenne Menschen, die gleichzeitig Züchter sind und aktiv im Tierschutz engagiert sind.
Ich kenne Menschen, die im Tierschutz arbeiten und selbst Hunde vom Züchter haben.
Ich kenne Züchter, die neben ihren Rassehunden auch Tierschutzhunde haben.
Wenn eine Koexistenz von Tierschutz und Zucht nicht möglich ist, dann sind das wohl alles gespaltene Persönlichkeiten. ![]()
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