Beiträge von Selkie

    küchentuch/mullbinde und dann selbstklebenden verband drüber? :???:

    mit quark hab ichs zwar noch nicht getestet, aber als salbenverband geht das ganz gut...

    Ich hätte gern etwas, wo ich auch mal eine Minute wegschauen kann, ohne dass es abmontiert und der Quark gefressen wird. :hust:

    Ich hab mal fix gegoogelt:

    https://c7.alamy.com/compde/aa09jd/…ng-1-aa09jd.jpg

    Da ist auch was für die Beine dabei:

    http://3.bp.blogspot.com/-uQNbqnETzpU/T…armored+dog.jpg

    Ich habe aus den Schilderungen den Eindruck, dass die Frau gar nicht anders kann. Die ist so. Und möglicherweise ist in ihrer Wahrnehmung tatsächlich alles ganz anders und das, was jeder normale Mensch als Provokation verstehen muss, ist in ihrer persönlichen Welt was ganz anderes.

    Ich würde das alles ignorieren, denn es scheint ja nichts gefährliches zu sein, was sie tut. Sieh die Frau als Kleinkind an, geh davon aus, dass sie nicht rational denkt und handelt. Freundlich "guten Tag" sagen und sonst ignorieren.

    (Aber vielleicht habe ich auch nur zu lange neben einer psychischen kranken, in einen schwer verständlichen Paralleluniversum lebenden Frau gewohnt und sehe deshalb in solchem Verhalten immer das "der Mensch kann nicht anders". |))

    Ok, danke, aber wie sieht es denn mit dem Betreten eines eingezäunten Grundstückes aus? Darf ich das überhaupt?

    Kommt drauf an. ;)

    Grundsätzlich darfst du mit einem triftigen Grund.

    Wenn allerdings an der Art und Weise, wie das Grundstück gesichert ist, erkennbar wird, dass der Eigentümer das nicht will, dann darfst du grundsätzlich nicht. Aber mit einem triftigen Grund darfst du trotzdem.

    Falls das jetzt komisch klingt, füge ich hinzu: im ersten Fall gibt es mehr und andere "triftige Gründe" als im zweiten Fall. Wenn man ein Grundstück durch ein nicht abgeschlossenes Tor betritt, um am Haus nach einer Klingel zu suchen, dann ist das ein "triftiger Grund". Wenn man über ein abgeschlossenes Tor klettert, um an der Haustür zu klopfen, dann ist das mit dem "triftigen Grund" sehr viel zweifelhafter.

    Ich wohnte mit meiner ersten Hündin mal im selben Haus mit einem "Lieblingsfeind". Keine Ahnung warum, aber ums Haus herum konnte sie den Kerl nicht ausstehen, wenn wir ihm im Wald begegneten, war alles in Ordnung.

    Nun wohnte ich direkt über der Eingangstür. 8 Etagen darüber, aber das machte wenig Unterschied. Der "Feind" trat jeden morgen halb 8 aus der Tür und bellte dabei gern der Welt einen schönen guten Morgen. Und jeden Morgen explodierte neben mir eine kleine schwarze Furie. Abbruch half zwar kurz, aber der Stress war da. Ich versuchte einiges erfolglos und habe irgendwann beschlossen: wenn ich es nicht richtig machen kann, dann mache ich es richtig falsch. Ich lobte sie. Wenn ich einen Keks zur Hand hatte, flog der in ihre Richtung, egal wie bekloppt sie sich grad benahm.

    Nach einer Woche kam nur noch ein kurzes Brummen aus dem Hundebett, wenn der "Feind" unten zu hören war. Nach zwei Wochen hob sich nur noch ein schwarzer Kopf und das bekam ich schon kaum noch mit.

    Das ist sicher kein "Patentrezept", das für jeden Hund funktioniert. Aber du schreibst ja, dass solche Aktionen "manchmal" helfen. Vielleicht hilft es richtig, wenn du konsequent dabei bleibst.

    Ein anderer Gedanke: kann es sein, dass seine Wahrnehmung sich verändert? Bei alten Hunden kann das Nachlassen der Sinne zu größerer Sensibilität führen. Die Wahrnehmung wird zwar insgesamt schlechter, aber das was dann durchdringt kann unangenehm sein oder sogar erschrecken. In dem Fall könnte der Tierarzt besser helfen als jedes Training.

    dann ist nicht der andere Schuld, der da in der Gegend rumsteht und seinen Hund in Ruhe schnüffeln lässt.

    Es hat doch auch gar niemand von Schuld geschrieben? Ich finde es traurig, wenn ständig immer nur von Schuld und Verantwortung geschrieben wird ...

    Das ist Thema des Threads.

    ... und ja, man kann auch Rücksicht nehmen, wenn es andere nicht tun. Die Nachbarn und der Hund können nunmal nichts dafür, dass der Hund nicht so perfekt erzogen ist, wie scheinbar hier die meisten. Und nochmal: Mir geht es nicht um "vorbeirennen" sondern nur um "nicht unnötig stehenbleiben" und 5m sind für mich ziemlich nah auf Sichtlinie.

    Rücksicht nehmen ist immer nett. Und ja, man könnte immer noch netter sein und ganz schnell verschwinden, wenn im Umkreis von 50m ein Hund bellt. Kann man. Aber man muss sich nicht beschimpfen lassen, wenn man es nicht tut. Und genau das ist das Problem, das ich im Eingangpost gelesen habe: Die TE hat die bellenden Hunde nicht soo störend gefunden und sich deshalb nicht fix vom Acker gemacht. Sie hat einfach ihren Hund in einiger Entfernung vom Grundstück fertig schnüffeln lassen. Und sie wurde dafür verantwortlich gemacht, dass ihre Anwesenheit ein Problem ist.

    Mal so ganz nüchtern-utilitaristisch betrachtet:

    Natürlich muss ich das nicht tun, aber wenn ich bei einem Grundstück mit bellenden Hunden die Straßenseite wechsele, ...

    Das ist genau mein Argument: hier war der Abstand schon etwa "andere Straßenseite". Das, was du als einfache und ideale Lösung beschreibst, war also sowieso gegeben. Hat aber nicht gereicht.

    ich geh noch mal direkt zu der nächtlichen Boxen-Situation, weil ich da ein Bild vor Augen habe, das für den Hund verwirrend sein könnte:

    ...

    Nach Ansprache von mir keine Reaktion, ich bin also aufgestanden hab mich vor die Box gestellt und ihn in seine Box geschickt, die schräg gegenüber steht. ...

    Eventuell hast du da was verlangt, was für ihn nicht möglich war. Es war ja bestimmt deutlich, dass du genervt warst (ich wäre es, wenn ich mitten in der Nacht aufstehen müsste, um Hunde zu sortieren). Und dann stehst du da vor der Box, und verlangst dass er raus kommt. Du machst Druck - aber in die falsche Richtung, denn der Weg, denn er hätte nehmen sollen, war durch dich und vermutlich deine Körpersprache versperrt.

    Vielleicht wäre es besser gewesen, du wärst aufgestanden, hättest dich vor die Box gestellt, ihn angesprochen, dann ein Schritt zurück/zur Seite um ihm den richtigen Weg erkennbar freizugeben: "geh in DEIN Bett".

    Das hätte zumindest verhindert, dass eventuell deine Körpersprache sagt: "verzieh dich in die hinterste Ecke DIESER Box" während deine Worte sagen "komm raus da". Ob er es getan hätte ist natürlich nicht sicher, aber es hätte ihm eine bessere Chance gegeben, das Gewünschte zu tun.

    Hat jemand Tipps woher man gute Karpalgelenksbandagen beziehen kann?

    Ellbogen und Sprunggelenk find ich überall, aber Karpalgelenk ist wohl nicht so gefragt.

    Ich glaube, Karpalgelenk ist einfach kompliziert. Da ist immer das Risiko, dass die Bandage bei aktiver Bewegung verrutscht.

    Benecura hat welche und beim Petphysio-Shop gibt es auch welche. BoT hat(te?) welche, von denen habe ich noch irgendwo eine rumliegen.