Hierzu direkt was:
Inzwischen wird es immer frustrierender weil wir sehen wie deutlich jüngere Hunde aus der Schule ungefähr 500mal weiter sind als wir, sodass wir uns mittlerweile die Frage stellen ob wir so zusammenpassen. (Ich hasse mich für diesen Gedanken)
Das ist ein super Ansatz um sich selbst tierisch zu frusten. Hilfreich ist es nur überhaupt nicht. Ihr habt den Hund mit ~5 Monaten bekommen, zuvor war sie im Tierheim, davor in Griechenland. Die wichtigste Phase hinsichtlich Bindung hat sie also irgendwo, irgendwie mit irgendwem verbracht. Hinzu kommt die Rasse. Schäferhundmix aus Griechenland klingt immer lustig. Oftmals ist da irgendwas an HSH mit drin und die Halter wundern sich dann wo denn der Will to please ist wenn der Hund selbständig unterwegs ist.
Ihr habt nen Einzelfall also bringen euch Vergleiche mit anderen Hunden herzlich wenig.
Konzentriert euch lieber auf Eure Fortschritte, das hilft (aus Erfahrung) erheblich mehr, egal wie klein sie sind.
Zu dem Rest fallen mir 2 Fragen/Dinge ein:
zumal sie draußen auch Belohnungen nicht annimmt (weder Spielzeug noch Leckerlies noch sonst was)
Klingt erstmal nach Stress, aber nimmt sie denn Belohnungen im Haus an? Gibt es dort etwas wofür sie "alles" machen würde?
Könnt ihr überhaupt mit ihr spielen, mit einem entsprechenden Spielzeug? Es gibt genug Hunde die das niemals gelernt haben und dementsprechend egal ist ihnen ein Spielzeug drinnen und draußen. Ich musste meiner Knallschote auch erst das Spielen beibringen und dann haben wir gemeinsam ihr Lieblingsspielzeug gefunden für das sie inzwischen alles macht. Hat auch nur knapp 1 Jahr gedauert
(Interessant hierbei ist, wenn wir uns draußen verstecken sucht sie uns sofort panisch).
Im abgeleinten Zustand (bspw. auf einem umzäunten Gelände) entfernt sie sich immer sehr weit von uns sobald die Schleppleine ab ist und achtete ab diesem Zeitpunkt kein bisschen mehr auf uns bis zum dem Zeitpunkt an dem wir aus ihrem Sichtfeld verschwinden.
Ein Hund der reagiert wenn ihr aus dem Blickfeld verschwindet achtet sehr wohl auf seine Menschen. Ist eher ein gutes Zeichen als etwas schlechtes.
Wie stellst du dir das denn vor wie es sein sollte? Eher so Labradorklischee mäßig ständig in der Nähe und fiddelnd darauf warten das die Zweibeiner endlich einen Ball schmeißen?
Oder geht es euch nur um den Radius in dem der Hund sich offline aufhält?
Was macht der Hund denn überhaupt wenn er ohne Leine unterwegs ist? Zeitung lesen? Jagen? Mit anderen Hunden spielen? Reagiert sie auf andere Menschen, Tiere, Radfahrer im Freilauf?