Beiträge von *Sascha*

    Welpengruppe, okay.
    ... und ansonsten? souveräne Althunde, insbesondere welche, die nicht spielen?

    Wie ist seine Körperhaltung denn sonst beim knurren?
    Schnauze (offen/geschlossen),
    Ohren (aufgestellt/zurückgelegt),
    Schwanz,
    Nackenhaare aufgerichtet? (Nur im Nacken oder über den gesamten Rücken?)
    eher geduckte Haltung oder eher aufgerichtet?
    Blick (abgewand/fixierend)

    Wie verhält sich der andere Hund?

    Wie ist deine innere Einstellung zu unbekannten Hunden, unterschiedlich?
    Wie begegnet dein Hund bekannten Hunden?
    Wie Hunden mit denen sich dann ein Spiel entwickelt?

    Warum sollte denn der Hund an der Leine stehen bleiben, nur weil er muss? :???:

    Ohne Leine ist natürlich am Besten, aber an durchhängender Leine finde ich auch nicht so schlimm - im Zweifel lass ich einfach los (Das geht bei mir automatisch, weil ich Stricke nie fest umschließe) Deswegen würde ich auch niemals einen Hund am Fahrrad festmachen. Für einen Pferdemenschen sowieso ein absolutes No-go ;)

    Halsband oder Geschirr, DAS finde ich nun auch nicht entscheident.
    Tatsache ist, Hunde, die weder leinenführig sind noch freilaufend kontrollierbar, die gehören nicht ans Fahrrad.

    Ist es denn überhaupt so wichtig, was mein Hund kann oder nicht kann? Muss ich mich wirklich an meinem Erfolg oder Misserfolg messen?

    Kann ich meinen Hund nicht einfach so nehmen wie er ist, es ist doch egal was er schon kann oder nicht. Ich nutze die Zeit, die ich habe, nach bestem Wissen, gebe mein Bestes, mehr kann ich nicht tun.
    Und wenn mein Hund dann als "unerzogener Hund" sterben sollte, so könnte ich es nicht ändern. Und überhaupt impliziert doch dieses Messen am "Können", dass es einen Olymp gibt von dem es dann keinen Aufstieg mehr gibt.

    Der Weg den ich mit meinem Hund gehe ist aber doch ein stetiger, der erst endet, wenn es einen von uns nicht mehr gibt.
    Der Weg ist das Ziel.

    Och, da ist Sascha ja ganz arm ...

    Er hat nur ein Halsband und eine Leine
    dann noch einen Karabiner mit 9m Strick (Stellt unsere Schleppleine dar)
    Eine weitere Leine und sein Geschirr hat er geerbt.
    (sein Welpenhalsband liegt allerdings auch noch im Schrank)

    @Bennis-World
    Nein, hast du wörtlich nicht. Aber dein letzter Post kam trotzdem so bei mir an. :keks:
    Ich denke einfach, es liegt an uns den Hund nicht zu überfordern. Er kann nicht alles auf einmal lernen, aber wir müssen es ihm auch nicht unnötig schwer machen. Deswegen meide ich Situationen, die meinen Hund noch überfordern und deswegen habe ich auch die Leine gemieden bis ich sie ihm erklärt habe.

    Thomas
    WO steht da was von RUCKEN? Ließ meinen ersten Post bitte nochmal! Es geht nicht darum, dass ich den Hund zwinge mir zu folgen.
    Ich mache ihm einfach die Situation leicht unangenehm, so dass er SELBST eine Lösung finden muss. Hat mein Hund die richtige Lösung des Problems gefunden, dann bestätige ich diese.
    Zum Tragen
    Du entscheidest, wann du deinen Hund trägst und nicht dein Hund. Wenn du ihn immer hochnimmst, wenn er sich hinlegt, dann wird er das schnell so verknüpfen. Hunde sind nicht blöd!

    Bitte?
    Nun werf mir nicht vor, dass mein Hund nicht Welpe sein durfte, weil er von Anfang an lernte, dass er mir an der Leine kompromisslos folgen muss.
    Was hat die Erkundung der Umwelt, die Sozialverträglichkeit, das Abrufen, der Bindungsaufbau mit der Leinenführigkeit zu tun? NICHTS

    Und nein, die Leinenführigkeit war mir natürlich NICHT das Wichtigste.
    Ich wollte nur nicht, dass er die Leine erst falsch verknüpft und da sie hier in Deutschland unumgänglich ist, konnte ich leider nicht warten bis der Hund 6 Monate oder älter ist, um ihn das erste Mal an die Leine zu nehmen.

    Naja, du sprachst ja von einer tollen Leinenführigkeit - nicht einer perfekten. :D

    Ich denke, das ist Ansichtssache und hängt auch immer mit den Gegebenheiten zusammen. Mir war es wichtig, die Leinenführigkeit zu haben, wenn beim Hund der "Erkundungstrieb" weitläufiger wird und der Hund nicht mehr nahezu überall frei laufen kann.
    Und ich finde es halt auch vom Prinzip her falsch dem Hund erst die Dinge falsch oder gar nicht zu erklären. Sascha ist auch überall frei gelaufen und die ein/zwei Minuten anfangs, die er an der Leine lief, die kann er sich dann auch mal konzentrieren.
    Ich denke übrigens, dass es auch mit 12 Wochen schon gegangen wäre unter starker Ablenkung, aber damit hätte ich ihm dann tatsächlich zu viel zugemutet.

    Sagen wir es mal so, die Ablenkung habe ich natürlich langsam gesteigert, ebenso die Dauer der Zeit an der Leine. Warum sollte ich ihn mit 11/12 Wochen Situationen aussetzen, denen er noch nicht gewachsen ist. Kann dir also nicht sagen, ob es mit 11/12 Wochen schon unter starker Ablenkung funktioniert hätte. In große Menschenansammlungen z.B. sind wir erst mit 14 Wochen gegangen.
    Er wusste allerdings durchaus eben schon mit 11/12 Wochen, was er an der Leine zu tun hatte. Hat z.B. selbstständig bei meiner kleinen Nachbarin (6) die Seite gewechselt, weil die irrtümlich dachte rechts wäre links.

    Das Problem ist ja meist, dass der Hund bereits gelernt hat sich falsch an der Leine zu bewegen. Führst du die Leine gleich richtig ein, dann stellen sich viele Probleme erst gar nicht.