Beiträge von *Sascha*

    Wo steht denn überhaupt, dass das Auto in der Sonne stand? :???:

    Anscheinend sprach der Stadionsprecher nur von allein und zwar 6 Std. Unser alter Hund hat z.B. sein Auto geliebt, der wollte manchmal auch zu Hause einfach so rein und hat dann stundenlang auf dem Rücksitz gepennt. :irre:
    Bei dem hätte ich null schlechtes Gewissen gehabt den länger im Auto zu lassen. Natürlich nur bei entsprechenden Temperaturen oder z.B. in der Tiefgarage oder kühlen Parkhaus. Sowieso hab ich ihn häufig und manchmal auch länger im Auto gelassen, er mochte lieber im Auto warten als zu Hause und manchmal hatte er auch gar keine Lust auszusteigen. :irre:

    Also so pauschal kann ich mich nicht darüber aufregen, dass ein Hund 6 Std. allein im Auto war. Dazu müsste man die Rahmenbedingungen kennen. Waren die Temperaturen im Auto überhaupt hoch? Hatte der Hund Probleme mit dem Allein sein oder schlief er vielleicht sogar?

    Brinisan, macht ihr denn solche Übungen nicht in der Welpenstunde :???:

    Eine gute Erstübung zum Herankommen ist auch, braucht man allerdings einen Helfer:
    Helfer hält den Hund fest und du entfernst dich zunächst nur ein kleines Stück und rufst den Hund dann freudig heran.

    Wichtig ist am Anfang halt, dass du nie rufst, wenn dein Hund nicht kommen könnte. Das heißt anfangs so ablenkungsarm wie möglich üben und Kommando im Zweifel immer mit Schleppleine absichern.
    Gut rufen kann man den Welpen auch, wenn er eh gerade auf dem Weg zu einem ist. ;)

    Für den Folgetrieb:
    Mach dich interessant für den Hund und auch ein Stück unberechenbar, geh mal nach links, dann mal nach rechts, dreh um, lauf ein Stück, versteck dich, hüpf über Gräben und durchs Unterholz ...

    Hm, hab ich das richtig in Erinnerung, wie alt ist dein kleiner jetzt? 11/12 Wochen oder so? Ich denke, wenn du ihn immer im Auge behältst schaffst du das auch NOCH ohne Leine, solange er nicht anfängt fangen zu spielen.

    Die Wiese ist begrenzt?
    Dann zieh klare Grenzen. Geht er über die Grenze hinaus: "Nein" und wieder rauf auf die Wiese und dort loben (am Besten mit Spiel und Ablenkung).
    Das heißt dann aber auch, dass du immer 100% auf ihn achten musst und dich immer in seiner Nähe aufhalten musst.

    Aber die Schleppleine wirst du im Hinterkopf behalten müssen, fang nicht zu spät an, denn umso anstrengender wird es.

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    wobei die Rute und der Kopf des anderen hochgereckt war

    Jepp, so wie ich es erwartet hatte ist sein Gegenüber souverän und dominanter aufgetreten.

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    Dann ist es mir unverständlich, warum er sich sofort "ergibt" wenn er andere anmacht (worüber ich natürlich froh bin), statt sich entweder auf eine Keilerei einzulassen, oder abzuhauen (er ist sehr schnell).

    Ein Hund hat drei Möglichkeiten einer Aggression entgegenzutreten. Er beschwichtigt, er flieht oder er geht auf Konfrontation. Da der Hund aber immer darauf bedacht ist Situationen zu vermeiden, die zu Verletzungen führen könnten, lässt er sich nur auf eine ernsthafte Konfrontation ein, wenn er keinen anderen Ausweg sieht. Drohen ist das Eine, tatsächlich kämpfen noch etwas ganz anderes!

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    Also was soll das Verhalten, denn irgendeinen Sinn muss das doch haben und was können wir tun?

    Meine Vermutung (denn mehr kann es online nicht sein) und meinen Vorschlag wie man daran arbeiten könnte, habe ich in meinem letzten Beitrag bereits beschrieben.

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    Du musst diejenige sein, die deinem Hund Sicherheit gibt, er braucht keine defensive Aggression zeigen, weil er sich und dich nicht verteidigen muss. Ruf ihn aus einer solchen Situation zu dir und führe ihn auf der vom anderen Hund abgewandten Seite an diesem vorbei. Lass gar nicht zu, dass er zwischen dich und den anderen Hund kommt. Will er an dir vorbei, dem anderen Hund drohen, kommt ein "Nein" von dir und du schickst ihn wieder auf seinen Platz.

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    Er wird im Juni 2 Jahre alt und ich habe bei ihm so etwas den Eindruck, es handelt sich um pubertierendes Getue, wobei er sich nur mit Hunden anlegt, die deutlich größer und stärker ist als er selbst. Gerade eben war es im Wald ein Stafford und ein Schäferhund, die sich Gott sei Dank nicht die Bohne für das Gekläffe unseres Kleinen interessiert haben.

    Nein, das ist kein "pubertäres Getue". Wäre es das, dann würde er Imponierverhalten zeigen bzw. offensiv Drohen und das erstmal bei vermeintlich schwächeren.

    "Abgewöhnen" wirst du ihm das nicht können, weil seine Reaktion nur seinen Gemütszustand wiederspiegelt. Was du aber tun kannst ist ihm ein einer solchen Situation zu helfen.
    Zunächst solltest du ein Auge dafür bekommen, wann dein Hund eine solche Reaktion zeigt. Deswegen wäre es auch noch wichtig zu wissen, wie sein Gegenüber auftritt bzw. auf ihn reagiert!

    Du musst diejenige sein, die deinem Hund Sicherheit gibt, er braucht keine defensive Aggression zeigen, weil er sich und dich nicht verteidigen muss. Ruf ihn aus einer solchen Situation zu dir und führe ihn auf der vom anderen Hund abgewandten Seite an diesem vorbei. Lass gar nicht zu, dass er zwischen dich und den anderen Hund kommt. Will er an dir vorbei, dem anderen Hund drohen, kommt ein "Nein" von dir und du schickst ihn wieder auf seinen Platz.

    Warum er auf den anderen Hund zu geht?
    Könnte sein, dass er das Verhalten des anderen Hundes falsch einschätzt und zunächst nur spielen will, dann aber von dem bedroht wird. Er mit der Situation (fehlende Sozialisation) überfordert ist und deswegen zurückdroht, anstatt sich zu unterwerfen oder zu fliehen.
    Es kann auch sein, dass er die Dominanz des anderen nicht anerkennt und deswegen droht. Das glaube ich aber nicht, dagegen spricht sein unterwürfiges Verhalten vor dem Spiel und sein drohen ist mir dafür auch zu defensiv.
    Eher gehe ich davon aus, dass er sich genötigt sieht sich und dich zu verteidigen. Er verlässt sich also nicht auf deine Urteilsfähigkeit. Vielleicht bist du nur in der Situation unsicher, vielleicht liegt das Problem aber auch tiefer.

    Ich würde dir raten insgesamt mehr an deiner Sicherheit in der Situation zu arbeiten und ansonsten auch nochmal deine Beziehung zum Hund und deinen Umgang mit ihm zu überprüfen.

    Zitat

    Schnauze ist gefletscht, Oberlippe gekäuselt,
    Ohren angelegt,
    Schwanz nach hinten gerichtet,
    Nackhhaare über den gesamten Rücken hochgestellt,
    Kopf gesenkt,
    Blick fixiert den anderen Hund.

    Die tiefe Kopfhaltung und die angelegten Ohren deuten allerdings auf eine eher defensive Drohung hin. Dein Hund scheint doch unsicher zu sein, zumal seine Rute auch nicht dominant nach oben zeigt.

    Wie ist denn die Körperhaltung seines Gegenübers?

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    hi leute,
    ich habe mal wieder ein problem. spok ist mittlerweile 8 monate (ist ein italienischer hirtenhund, maremmano), hat sich gut entwickelt. wir gehen zum erziehungskurs, klappt auch alles wunderbar. gestern abend ist es passiert. spok lag in der küche, als mein sohn (20 jahre) sich was zu essen machen wollte. ihm fiel eine gabel auf den boden, direkt neben spok. als er sie aufheben wollte, sprang spok hoch und schnappte in sein gesicht. es ist noch einmal gut gegangen bzw. es ist nicht viel passiert. es sind ein paar ratscher an der stirn. leider war ich nicht zu hause, so dass ich mir selbst ein bild machen konnte. die beiden sind eigentlich immer gut ausgekommen, nur hatte ich das gefühl, dass spok meinen sohn dominiert. und so etwas hat er noch nicht gemacht. ich war fassungslos.
    habt ihr eine idee, was ich machen soll?

    gruß ina

    Schnappen ist weder Droh- noch Angriffsverhalten. Schnappen dient der Verteidigung.
    Fragt sich, wieso der Hund sich bedroht fühlte!?