Beiträge von *Sascha*

    Doch, eine Kastration kann ein Jungbrunnen sein, wenn sie früh genug durchgeführt wird. Man nimmt damit dem Tier die Chance erwachsen zu werden.
    Deswegen lasse ich immer so spät wie möglich kastrieren. Je später die Kastration stattfindet je weniger verliert das Tier von seinem Wesen.

    Ich finde es falsch die Persönlichkeit meines Tieres zu verändern nur damit ich es einfacher habe. Wenn ich mir ein Tier anschaffe, dann mit all seinen Eigenheiten und Persönlichkeitsmerkmalen.

    Trotzdem waren und sind bei mir Tiere kastriert.
    Meine beiden männlichen Pferde sind kastriert und ich bin mir sehr sicher, dass sie ein ganz anderes Leben geführt hätten, wären sie es nicht. Ein Wallach ist doch nur der Abklatsch eines Hengstes, so sehr ich meine beiden Jungs liebe, ihnen fehlt ein großes Stück ihres Selbst. Trotzdem denke ich, ist es das kleinere Übel für sie, dass sie kastriert sind, weil ich ihnen nur so ein artgerechtes Leben in einer gemischten Herde ermöglichen kann.
    Auch meine Kater und Katzen waren bisher immer kastriert, denn meine Katzen sollen den Freigang haben. Unkontrollierte Katzenvermehrung lässt sich dann aber nur durch die Unfruchtbarmachung verhindern.
    Rammler und Meerschweinchen-Böcke werden bei mir nur kastriert, wenn sie sich mit dem eigenen Geschlecht nicht verstehen und deswegen zu den Damen umsiedeln müssen.
    Meine Hunde werden nicht kastriert, da ich hier erzieherisch und kontrollierend einwirken kann OHNE meine Tiere erheblich einschränken zu müssen.

    Bei mir ist eine Kastration immer ein Abwägen von Übeln, um dann im Sinne des Tieres die richtige Entscheidung zu treffen.

    Der Begriff Nest ist etwas irreführend. Sicher beginnt dieses Sauberkeits-Verhalten damit, dass die Welpen ihr Nest verlassen um außerhalb ihr Geschäft zu erledigen.
    Aber mit zunehmenden Alter weitet sich dieser Raum aus. Auch da, wo der Welpe spielt und isst, eben der Bereich indem er sich bevorzugt aufhält, von dem versucht er sich möglichst weit zu entfernen. Und dieser Bereich wird mit zunehmenden Alter immer größer, ebenso auch der Radius, in dem er nicht beschmutzt.

    Zitat

    und das Hunde ihr Nest nicht beschmutzen, stimmt leider auch nicht in allen Fällen.

    Das stimmt schon, aber das hat dann meist verschiedenste andere Gründe. Bei Tyler vermute ich ein solches Verhalten aber eher nicht, da er ja bisher auch sein Nest rein gehalten hat.

    Hihi Brini, gaaaanz ruhig, auch ein Hundeklo im Schlafzimmer wäre noch kein Weltuntergang ... nur die nächste Baustelle. :lachtot:

    Zitat


    aber tagsüber habe ich alles (ausser dem schlafzimmer) offen. sollte ich dann auch mal die türen zu machen???

    Jepp, mach mal ruhig die Türen zu. Es kann zwar theoretisch auch sein, dass er sich dann eine Ecke im Zimmer sucht, aber das zu verhindern bist du ja schließlich da ;) Wahrscheinlich ist aber, dass er sich meldet, wenn er muss und schon kannst du das mit rausgehen bestätigen. :D

    Nachts müsst ihr halt noch irgendwie zusehen, dass ihr ihn hört, spätestens wenn er das Bett verlässt. Nicht das sich das noch einbürgert mit dem Kacken im Schlafzimmer ;)

    Hihi Brini,
    nimm mal die Zeitung und gib deinem Männe einen KLaps auf den Allerwertesten. Vielleicht geruht er sich dann heute Nacht zumindest dir Bescheid zu geben, dass das Hundele mal muss??? :D

    Wenn dein Kleiner sich immer aus dem Staub macht, wenn er mal muss, dann heißt das nur, dass er noch zuviel Platz hat. Hunde beschmutzen ihr Nest nicht, d.h. wenn er nur da kacken kann, wo er sich die meiste Zeit aufhält, dann zwingst du ihn sich zu melden. Also häufiger mal die Türen schließen, um dem Hund so die Möglichkeit zu nehmen abgelegene Ecken aufzusuchen.

    Für Nachts solltest du es halt irgendwie versuchen auch hier seinen Raum einzugrenzen, wobei er sich ja gemeldet hatte !!! nur Frauchen und Herrchen das nicht mitbekommen haben. :motz:
    Ins Bett kacken wird er aber nicht, da brauchst du eigentlich keine Angst zu haben.

    Ach, das mit der Haftung ist ein weites Feld ... Leider scheidet die Gefahrenhaftung nicht automatisch aus, nur weil ihr euch korrekt verhalten habt ...
    Ich würde auf jeden Fall mal bei der eigenen Versicherung anrufen und den Vorfall schildern (nicht, dass da Fristen versäumt werden) und dann erstmal abwarten, ob da von dem Golden-Besitzer überhaupt was nachkommt.

    Mit dem Training sehe ich es wie Hund, das war sicherlich nicht alles umsonst.

    Huhu Pandora :hallo:

    Ja, klar hat Sascha ein Freigabe-Kommando und wenn ein Hundekumpel von ihm vorbeikommt, dann darf er auf Freigabe auch hin. Das klappt auch super.
    Problem in der Situation war echt nur, dass ich zu weit weg war, hätte ich neben ihm gestanden, dann wäre er auch nicht los. Ich schick ihn ja noch nicht mal immer ins Platz, denn er weiß schon so, dass er nicht ohne Freigabe zu anderen Hunden darf. Nur wenn ich denke, dass der Reiz noch zu groß ist, dann setze ich überhaupt ein Kommando drauf.

    Ach, der Saschi ist schon super und nee, perfekt muss er wirklich nicht sein. :liebhab:

    Hallo Apfelschnut,
    Lina hat es bereits ausgeführt, es geht um den Gehorsam in der Situation. Und natürlich tastet man sich auch an solche Situationen erst langsam heran. Müssen ja nicht gleich 5 Hündinnen in der Standhitze sein ;) für den Anfang beginnt man halt mit einem Weg wo gerade ne läufige Hündin gelaufen ist z.B.. Ein gefestigter Grundgehorsam natürlich sowieso immer vorausgesetzt.
    Mein Rüde wiegt momentan nur 30 kg, allerdings wäre es egal, wenn er mehr wiegen würde, denn er setzt nie seine Kilos gegen mich ein.