Beiträge von *Sascha*

    :???: Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ihr macht euren Hund von der Leine nur weil ein anderer auch nicht angeleint ist? Bzw. ihr haltet das generell für richtig dieses zu tun?

    Also 1. muss ein unangeleinter Hund ja nicht notwendigerweise auch auf euren Hund zu laufen und
    2. verbietet es sich von selbst seinen Hund von der Leine zu machen, wenn man davon ausgehen kann, dass ein Zusammentreffen nicht glimpflich verläuft. Hier hat man im Gegenteil und egal welche Versäumnisse der andere Hundehalter begangen hat!!! die Pflicht alles zu tun um eine Eskalation abzuwenden.


    TROTZDEM an EsistkeinDackel ich würde mir auch dreimal überlegen, ob ich einen anderen Hundehalter beim Ordnungsamt anzeigen würde. Ein solcher Zwischenfall ist immer gut geeignet wiedermal die Hundehaltung in ein schlechtes Licht zu rücken bzw. insbesondere das Ansehen einer bestimmten Rasse. Ich würde auch erstmal das persönliche Gespräch suchen!

    :D Meinem sieht man ja die 50% Schäferhund nicht auf dem ersten Blick an ...
    Ist manchmal dann ziemlich erheiternd, wenn man nach der obligatorischen Rassefrage in die erstaunten Gesichter blickt, die eben noch sagten wieviel Angst sie vor Schäferhunden haben :kopfwand:

    Übrigens wurde mir von einer anderen Halterin gerade letztens erst wieder gesagt, dass Sascha der freundlichste Hund ist den sie kennengelernt hat. Und ja, Sascha ist tatsächlich immer freundlich, total albern und super verspielt, dabei aber, behaupte ich mal, echt gut sozialisiert, eine ernsthafte Auseinandersetzung hatte er noch nie und er beherrscht die Kunst sich immer gerade noch so am Rand des Erlaubten zu bewegen, wenn er wieder mal einem älteren Hund auf die Nerven geht. Überschreitet er die Grenze doch mal und der andere Hund wird etwas deutlicher, dann unterwirft er sich sofort bzw. beschwichtigt.

    Die drei Schäferhundrüden bei uns auf dem Platz sind ziemliche "Machos", stehen irgendwie immer etwas über den Dingen und wenn sie spielen, dann mit großem Auftritt und Getöse. Ich denke, dass der ein oder andere Halter da schnell mal die falschen Gedanken bekommt, aber das ist eben so ihre Art. Ab und an gibt es dann mal ein Bescheid von der "Spielleitung" wenn sie es arg zu doll treiben.

    Die altdeutsche Schäferhündin ist mit ihren zwei Jahren beinahe noch ebenso albern und verspielt wie Sascha. Die weiße Schäferhündin spielt nur mit ausgesuchten Teilnehmern, dann aber sehr intensiv und gern.

    Lass es sie selbst entscheiden!

    Der Tod gehört zum Leben und je normaler man damit umgeht, desto einfacher ist es auch ihn zu akzeptieren.

    Erklär deinen Kindern wie schlecht es eurer Hündin geht, dass sie Schmerzen hat und dass es nun Zeit für sie ist ihren letzten Weg zu gehen, dass sie dort auf euch wartet und keine Schmerzen mehr haben muss. Dass sie aber immer in eurem Herzen weiter leben wird.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft!

    Ja, ich denke, Tierarzt ist da wirklich auch schon die richtige Anlaufstelle, mit so einem Verhalten nach einem Verlust ist auch beim Hund nicht zu spaßen.
    Zum Glück ist eure noch nicht so alt, bei älteren Hunden ist es gar nicht so selten, dass der zweite Hund den ersten nicht lange überlebt :(

    Ich denke, der Tierarzt kann euch da auch mit entsprechenden Medikamenten weiterhelfen. Zusätzlich ist es natürlich jetzt auch besonders wichtig, dass ihr viele schöne Dinge mit ihr unternehmt, um sie aus ihrer Trauer herauszuholen. Aber bitte kein falsches Mitleid, kein Trösten, das bestärkt sie nur in ihrer Trauer.

    Eigentlich ist es egal, ob der Hund das Sitz aus dem Steh schon kann, denn das Sitz aus dem Platz ist eine völlig andere Bewegung und erfordert somit auch einen ganz neuen Übungsaufbau.
    Mit einem Leckerli hochlocken ist schon der richtige Weg, zusätzlich mit der Stimme motivieren. Auch ist es einfacher, wenn du selbst zunächst in die Hocke gehst und dich nicht frontal über den Hund beugst, bleibst du nämlich fest vor dem Hund stehen, sagst du ihm, dass er es bloß nicht wagen soll aufzustehen.

    Also erstmal schauen, dass du den Hund dazu bringst die Bewegung auszuführen, dann kannst du langsam deine Hilfsmittel unsichtbarer werden lassen.

    Zitat

    das war am 23.6 ... sie ist auch ganz anders geworden ... sie ist nicht mehr soo die alte die sie mal war ... damals war sie soo verspielt u heute nicht mehr ... ich danke euch jedenfalls sehr für die schnellen antworten ...
    ´lg ALina

    Naja, am 16.6. war der Unfall und am 23.6. sagt der TA, dass sich das schon wieder geben wird. Zu diesem frühen Zeitpunkt hätte ich das auch gesagt.
    Mittlerweile ist dieser Tierarztbesuch aber schon eine Weile her, also ich wäre schon längst ein zweites Mal beim Tierarzt gewesen. Nach 5 Wochen ist die Situation doch eine ganz andere als nach einer Woche!

    EDIT
    Wie alt ist sie denn?

    Jau, ich würde meinen Katzen was erzählen, wenn sie nicht mehr jagen würden! Was soll ich mit einer Katze auf dem Hof, die keine Mäuse fängt :???: Nee :D Wir alle haben unseren Job :lachtot:

    Zur Humanmedizin, klar wird die ab und an von den Tierärzten verschrieben, weil es halt für Menschen viel mehr und teilweise viel bessere Medizin gibt. Das hängt damit zusammen, dass es sich häufig nicht lohnt ein Medikament für jede Tierart zuzulassen. Zulassungen kosten viel Geld und wenn dann nicht die entsprechende Nachfrage zu erwarten ist, dann wird eben nicht für diese Tierart zugelassen. Speziell dann nicht, wenn die Firma schon ein ähnliches Medikament auf dem Markt hat.
    ABER ein Hund ist kein Mensch und so manches Medikament, welches für den Menschen gut ist, kann für den Hund schlimmstenfalls tödlich enden. Deswegen NIE ohne Absprache mit dem Tierarzt (oder man weiß es eben selbst von diesem Mittel) dem Hund Medikamente geben, die für den Hund nicht zugelassen sind. Egal ob das Menschen-, Katzen- oder Pferdemedizin ist.

    Zitat

    Sascha,
    vielleicht undeutlich rübergekommen - aber der schreck über die discs soll ja erst 1sec NACH dem "schluss" kommen.
    also sehr ähnlich wie das handtuch, nur eben erschrecken über geräusch statt über berührung.


    Doch, hab ich schon so verstanden ;) Nur, ich finde es etwas unglücklich ein verbales Kommando über ein geräuschvolles Erschrecken zu konditionieren. Der Hund ist dann sozusagen doppelt konditioniert, nämlich auf das NEIN und auf das Geräusch, beides kündigt den Schrecken an.

    Zitat

    *Sascha*: Mal andersherum gefragt. Wie trainierst du dass NEIN, das es wirklich sitzt?

    Naja, erstmal wird das Kommando auf eine solide Basis gestellt. Um ein NEIN aufzubauen gibt es da verschiedene Möglichkeiten, entscheident dabei ist, dass das Wort NEIN mit einer Reaktion vom Hund gekoppelt wird, die Abbruch hervorruft.
    In den meisten Fällen wird das NEIN über Futterfrust konditioniert, dazu hat FLUFFY irgendwo einen Thread zu, so in der Art habe ich es auch gemacht.
    Du kannst das NEIN aber auch über Schreck konditionieren, wie oben stichpunktartig beschrieben.
    Noch eine andere Möglichkeit ist es, das NEIN über die eigene Körpersprache auszudrücken, indem du dich über den Hund bäugst.

    Aber egal welchen Weg man tatsächlich wählt, es muss einem bewusst sein, dass das NEIN nur ein Verhalten abbricht, deswegen muss auf ein NEIN zwingend eine alternative Handlung folgen. Bei mir ist das Nein zumeist mit einem "Weg da" gekoppelt, was dem Hund sagt: "Dreh dich um und geh woanders spielen". Genauso kann man den Hund aber auch heranrufen, weiter schicken oder auch einfach ein Sitz oder Platz einfordern. Wichtig ist, der Hund muss eine neue Aufgabe bekommen.

    Sobald nun der Hund eine Idee davon hat, was das NEIN bedeutet, das heißt zuverlässig auf das Wort NEIN eine entsprechende Abbruch-/Meidereaktion erfolgt, geht man dazu über das Kommando zu generalisieren. Erst wird in unmittelbarer Nähe mit weniger verlockenderen Dingen geübt. Später auch auf Distanz und mit besonders verlockenden Sachen.
    Für das NEIN gilt, wie für jedes andere Kommando auch, nur ein langsamer besonnener Aufbau bringt am Ende tatsächlich sicheren Erfolg!