Beiträge von *Sascha*

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    Gehört es nicht zum natürlichen Verhalten eines Hundes, dass er knurrt,wenn er so bedrängt wird,und keine Möglichkeit hat,auszuweichen?

    Ich versteh den Sinn dieser Wesenstests immer noch nicht...


    Es geht wohl um die Toleranzgrenze, das heißt, wieviel Nähe und Bedrängung hält der Hund aus bevor er knurrt, es ihm also zu viel wird.

    Meine ehrliche Meinung dazu, jeder Hund sollte einen solchen Test bestehen.
    Wer der Meinung ist, sein Hund würde einen solchen Test nicht bestehen, der sollte dringend an den entsprechenden Baustellen arbeiten und solange seinen Hund entsprechend sichern. Was nicht heißt, dass ich für einen "Dauermaulkorb" bin!!! Aber es sollte eine gesunde Einstellung dem eigenen Hund gegenüber vorherrschen, um ihn in schwierigen Situationen auch entsprechend einschätzen zu können und diese dann entweder zu meiden oder sie abgesichert zu trainieren.

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    Grundsatzdiskussionen führen doch meistens zu nichts, wie man hier sehen kann. Dann kommt es zu Anfeindungen und es wird persönlich, da man immer mit irgendwelchen Emotionen bei der Sache ist.


    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen. Mir z.B. bringen solche Grundsatzdiskussionen unheimlich viel, weil sie mich dazu bringen vermehrt über manche Dinge nachzudenken und ich die Einschätzungen und Haltungen anderer dazu hören kann.

    Klar, gerade in diesen Diskussionen läuft man Gefahr, dass sich die Gemüter erhitzen und der Ton unangenehm wird, aber meiner Meinung nach sind sie es trotzdem wert geführt zu werden.

    Ein Forum, ohne ein gewisses Maß an Grundsatzdiskussionen, ist für mich nichts wert. Da bin ich ehrlich.

    Ich würde erstmal einen Schritt zurück gehen und den Stab wieder in die Hand nehmen, dann kann sie nicht damit spielen.
    Im Prinzip kannst du ja auch das reinbeißen clickern ;)
    Aber gut, wenn du das tippen clickern willst, dann musst du sehr genau hinschauen und genau den Moment abpassen, indem sie zwar schon dran ist, aber noch nicht reinbeißt. Erst wenn sie verstanden hat was sie soll kannst du den Targetstab z.B. jemand anderen in Hand geben oder etwas weiter entfernt hinlegen.

    Um das berühren mit der Pfote zu clickern kannst du auch einfach deinen Löffel umdrehen, die Löffelseite heißt dann eben, hau mit der Pfote gegen. Wie gesagt, einfach abwarten und den Löffel dabei in der Hand behalten. Hat sie verstanden worum es geht kannst du das Touchen genauso wie das Tippen dann auch unter Kommando stellen.

    Du hast schon gemerkt, dass das NEIN kein gutes Kommando beim clickern ist, denn es unterbricht natürlich jegliche Handlung. Und gerade der Hund, der es bisher nicht gewohnt war eigenständig zu überlegen verfällt dadurch sofort in ein defensives Verhalten.
    Also einfach abwarten bis es etwas richtiges zu bestärken gibt, alles andere ignorieren. Dabei aber immer darauf achten, dass du möglichst kleinschrittig vorgehst, damit du auch möglichst viel zu bestärken hast. Das macht deinem Hund Freude und bestärkt ihn dabei neue Dinge auszuprobieren.

    Hast du schon mal versucht, dich von einem Menschen beclickern zu lassen oder auch selbst einen Menschen zu beclickern? Das ist eine super gute Übung um die Lernvorgänge besser zu verstehen und das eigene Timing zu verbessern.

    Haut er denn immer vor dir ab? Oder nur, wenn er schon vorgewarnt ist?

    Am Besten im Haus in einem Moment hingehen, wenn er nicht damit rechnet und ihn ganz neutral mitnehmen.
    Wie gesagt, nicht mehr rufen, wenn du denkst, er kommt nicht. (Also eigentlich immer, wenn er nicht an der Schleppe ist :lachtot: )

    Sollte es dir doch mal passieren, dass er abhaut, was dir eigentlich nicht passieren darf ;) , dann nicht darauf eingehen, kommentarlos umdrehen und gehen. Und dann warten, dass er zu dir kommt (Das kann dauern, er ist es ja gewohnt, dass du ihm hinterher läufst), egal, solange bis er kommt wird er ignoriert.

    Im Garten oder wo auch immer du ihn unbedingt greifen können musst, bleibt die Schleppe dran, die kann er dann hinterherschleifen und du hast jederzeit Zugriff auf ihn.

    Dein Bengel ist jetzt 8 Monate alt, erwarte nicht, dass er jetzt großartig neue Dinge lernt und erwarte auch nicht, dass er jeden schon bekannten Befehl ausführt :D Der Jung pubertiert, setz dich durch und zeig ihm nur, dass du in der Lage bist jeden Befehl auch durchzusetzen ;)

    Mach im Garten eine kurze Schleppleine dran.
    NIEMALS hinter dem Hund herlaufen.
    Kommandos werden kommentarlos durchgesetzt.
    Ignorier deinen Hund häufiger, nicht immer rufen, wenn du gehst, soll er doch zusehen wo er bleibt.

    Warum rufst du ihn im Haus?
    Wenn es sein muss und du denkst, er würde nicht kommen, dann geh gleich zu ihm und hol ihn.

    Spaziergänge nur noch an der Schleppleine und vermehrtes Aufmerksamkeitstraining. Hast du das Thema von FLUFFY dazu hier im Forum gelesen?
    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ighlight=fluffy

    Insgesamt einfach :D weniger auf den Hund achten, dein Hund hat auf dich zu achten!

    Durchhalten!!! ;)

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    Warum warten wir nicht einfach ab, was dabei rauskommt, anstatt hier in endlosen Spekulationen aufzugehen und uns die Köpfe einzuschlagen??


    Hm, ich finde schon, dass diese Frage, wann bin ich gefragt einzuschreiten eine grundsätzliche ist. Die hier und in dem anderen Thread "Hund vor Einkaufszentrum" auf den Tisch kommt und auch diskutiert wird.


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    das ist als wenn ich du mich fragen würdest, was würdest du tun wenn du den verdacht hättest dass dein freund dich betrügt vs. was würdest du tun wenn dein freund dir erzählt dass er dich regelmässig betrügt.

    beide situationen würden eine gänzlich andere reaktion und vorgehensweise bei mir hervorrufen! im übrigen finde ich auch nicht dass wassermelonen nach äpfel schmecken!


    Das Problem an deinem Beispiel ist, dass es eine vollständig andere Situation ist, wenn ich diejenige bin, die einschreiten kann und dann mit der Konsequenz leben muss.
    In dem angesprochenen Fall geht es ja darum, ob ich überhaupt mein Wissen an jemanden weitergebe, der einschreiten kann.
    Wäre also eher die Frage, ob ich meiner Freundin von dem Verdacht, ihr Mann betrüge sie, erzählen würde.

    Und um noch ein anderes Beispiel zu nennen, was ich eigentlich nicht bringen wollte, was wäre denn, wenn man den Verdacht hätte, der Nachbar würde seine Kinder misshandeln, würdet ihr da auch warten, bis ihr das sicher wüsstet?
    Ich würde in diesem Fall bei Spekulation genauso handeln wie bei Wissen, welches ich in diesem Fall wahrscheinlich nie erwerben würde, ich würde meinen Verdacht, den ich sicher nicht leichtfertig aussprechen würde, an das Jugendamt weitergeben.

    Aber genau das ist es doch, kein Mensch hier weiß, ob das einmalig oder nur vorübergehend ist, dass der Hund draußen angebunden ist. Ob die Hundehalterin regelmäßig nach dem Hund sieht, in der Mittagspause mit ihm spazieren geht. Warum sie das so tut und nicht anders ...

    Und deswegen finde ich es richtig, das weibsdeifi die Halterin anspricht und ganz ehrlich, nach der Reaktion auf eine verständliche ruhig gestellte Frage, hätte ich mich auch sehr gewundert. Hätte sie vielleicht geantwortet: "Ja, ist blöd die Situation, geht nicht anders, weil ... und ich geh regelmäßig schauen und für den Hund ist es soweit okay, bin schon auf der Suche nach einer anderen Lösung." oder irgendwie sowas in der Art, wäre die Sache doch klar gewesen und man hätte das einigermaßen ruhigen Gewissens auf sich beruhen lassen können, weil man gewusst hätte, die Halterin macht sich Gedanken.

    Aber so, wie das Gespräch gelaufen ist?
    Nein, da finde ich es gut, dass weibsdeifi eine weitere kompetente Person einschalten möchte, die zunächst einmal mit der Halterin spricht und sich ein Bild von der Lage macht, denn mehr wird der Amts-Vet zunächst eh nicht tun.

    Ich denke, lieber einmal zu viel den Amts-Vet einschalten als einmal zu wenig. Wenn es dann nicht notwendig war, ist es doch super! Aber wenn doch und weibsdeifi hätte nichts getan, dann wäre vielleicht nie jemand anderes auf die Idee gekommen, da mal genauer nachzuforschen bzw. es eben, wie hier gefordert, genau zu wissen.

    Und klar, kennen wir hier nur die Sicht von weibsdeifi und nur aus der Schilderung dieser Sicht können wir über den Fall urteilen. Wobei, wir müssen gar nicht urteilen, wir können es gar nicht :D

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    Hm....ich nehm unsere Hunde immer an die Leine, wenn ich über die Strasse laufe! Sicherheit geht vor.


    Wichtig ist ja nur, dass sie nicht auf die Straße laufen. Haben sie gelernt vor der Straße abzusitzen, kein Problem.

    Klar, dass die Anforderungen an einen Reitbegleithund normalerweise höher sind, als die an einen einfachen Begleithund/Familienhund.
    Da ich häufig mit Pferd unterwegs bin oder auch andere Dinge in meinen Händen mitschleppe, habe ich nicht immer die Möglichkeit meinen Hund an die Leine zu nehmen, deswegen MUSS ich mich darauf verlassen können, dass er sich auch ohne Leine in jeder Situation beherrschen lässt.

    EDIT
    Manchmal denke ich allerdings auch, wie einfach wäre doch die Erziehung, wenn ich tatsächlich immer nur für meinen Hund da sein könnte. So muss meiner von anfang an lernen, sich überall auch ohne Leine bewegen zu können, denn sonst kann er einfach nicht mit und das wäre doch schade.

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    Wie...??? Dein Hund ist sowieso NICHT an der Leine, wenn du über die Strasse reitest???


    :???:
    Meiner auch nicht. Und?

    Du bist kein Reiter, oder?
    Also erstens kann man auch gut mit einer Hand reiten, mach ich nur so, wenn ich z.B. ein Handpferd mit habe ;)
    Und zweitens macht es dem Hund einen irren Spaß mit dem Pferd mitzugehen. Musst meinen Hund mal sehen, wenn ich mein Pferd von der Weide hole, der kriegt sich dann gar nicht mehr ein :D Null Verständnis dafür, dass ich noch satteln muss .... :lachtot: