Im Prinzip ist es relativ einfach zu erkennen, ob der integrierte Regenmantel (das Fell
) dicht hält.
Einfach die Haare scheiteln!
Ist das Fell an der Haut noch trocken, dann ist der Hund völlig ausreichend vor der Nässe geschützt, ist es nass, egal ob chihuahua oder Herdenschutzhund, sollte man den Hund ins Trockene holen.
Das Problem an Regendecken und Thermokleidung ist, dass sie Witterungseinflüsse vom Hund fern halten. Dauerhaft wird dadurch das Thermoregulationssystem des Hundes geschädigt und das Fell verliert seinen natürlichen Schutz. Das wiederum führt zu einer Schwächung des Immunsystems und infolge zu vermehrten Infektionen.
Natürlich sollte man deswegen keinen frierenden zitternden Hund stundenlang durch den Schnee hetzen. Das Mittel der Wahl sollten eher viele kleine, den Temperaturen und der Witterung angepasste Spaziergänge sein. Ist ein längerer Aufenthalt im Freien geplant, so ist bei Hunden mit extrem wenig Unterwolle besser auf eine Decke zurückzugreifen, aber auch hier gilt: So wenig wie möglich, so oft wie nötig!
Übrigens ist das Abrubbeln des Hundes nicht unbedingt sinnvoll und verzögert sogar eher den Trocknungsvorgang. Denn durch das Rubbeln gelangt die Nässe erst von außen nach innen, wo sie sehr schlecht trocknet bzw. den Hund anfällig für Zug und Erkältungskrankheiten macht.
Besser ist es, den Hund sich nur Schütteln zu lassen oder allerhöchstens nur kurz mit einem nässeaufsaugenden Handtuch den Hund von außen "abzutupfen".