Beiträge von *Sascha*

    Nah das war ja eine Glanzleistung!

    Einerseits die Hunde getrennt füttern und andererseits dann einen Hund das Leckerli für den anderen Hund vorkauen lassen und dem das dann auch noch vor den Augen des anderen geben. :kopfwand:

    Natürlich muss man sich mit Futterneid nicht einfach abfinden, denn es lässt sich gerade beim Welpen/Junghund sehr schnell mit richtiger Prägung und Erziehung dem entgegenwirken.

    ABER Futterneid ist ein völlig natürliches Verhalten, für den Hund deiner Schwiegermutter war das eine ganz selbstverständliche Reaktion.
    Wobei ich eher denken würde, er hat sein neues Schweineohr verteidigt, auch weil ihm das alte ja gerade genommen wurde.

    Bei mir läuft es ganz einfach, wer sein Futter (ernsthaft) verteidigt, der verliert es, Punkt. Darüber wird nicht diskutiert, es gibt keine Beißereien um Futter oder Knochen. Genausowenig dürfen die Knochen untereinander weggenommen werden, ich als Mensch verteile die Ressourcen, gibt es Streit um sie, dann nehme ich sie wieder an mich.
    Ich halte nichts davon Hunde diese Dinge untereinander selbst klären zu lassen, weil es eben gerade bei der Verteidigung von Futter und anderen Ressourcen keine Rangordnung gibt, sondern nur Besitz und Anspruch. Deswegen kommt es genau in diesen Situationen häufig zu wirklich ernsthaften Auseinandersetzungen, die einfach nicht sein müssen, weil eh alles mir gehört :D


    @redbumper
    Was ist denn das für eine Hundeschule in der man seinem Hund kein Leckerlies geben darf? Das finde ich ganz ehrlich übertrieben und frage mich, warum da nicht in der Hundeschule entsprechend entgegengewirkt wird. Darf man seinen Hund dann auch nicht anfassen oder streicheln, weil da ein anderer auch den Anspruch drauf erheben könnte?
    Klar, im Freilauf solllte man keinen einzelnen Hund füttern, nicht wenn man nicht weiß, ob alle Hunde das bereits vertragen. Aber ein Trainer, der bei sowas grundsätzlich "fuchsteufelswild" wird :???:

    Bei den meisten Hunden lässt das irgendwann nach ...
    .. bei dem einen mit einem Jahr, bei dem anderen erst mit 4, einer spielt bis er 8 ist und manch einer hört nie auf :lachtot:

    Ich arbeite in solchen Situationen mit Schleppleine, denn dann brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich den Abruf "verpasse".
    Sascha lernt, dass Kontakt zu anderen Hunden nur über mich geht. Schenkt er mir keine Aufmerksamkeit, so kommt er auch nicht zum anderen Hund.
    Grundsätzlich hat er bereits gelernt einen gewissen Radius um mich herum einzuhalten, bleibe ich stehen, so gibt es für ihn nur eine Möglichkeit mich und somit auch ihn weiterzubewegen: Er verringert aktiv den Radius zu mir. So kann ich auf einfache Art und Weise und ohne ein Kommando zu verwenden den Hund in einem normalen Radius halten.
    Wie ich dann weiter verfahre hängt von dem entgegenkommenden Hund und der Situation ab. Ist es ein bekannter Spielfreund von Sascha, dann bekommt er, wenn er gerade besonders aufmerksam ist, das Laufzeichen und somit die Erlaubnis mit dem anderen Hund zu spielen. Ist es ein fremder Hund, so rufe ich Sascha heran und nehme ihn in einen engeren Radius. Nach Absprache mit dem anderen Hundehalter wird er dann zum Spielen entlassen oder wir gehen weiter unseres Weges.

    P.S.
    Sascha ist 15 Monate und nö, der will immer noch spielen bis zum Umfallen und ab und an "entwischt" er mir leider auch mal. Dummerweise nutze ich die Schleppleine nicht ganz so konsequent wie es eigentlich sinnvoll wäre ... :roll:

    Zitat

    es ist bei uns in der CH bewiesen, dass diese hunde weniger schnell von ihrer "beute" lassen als andere. ein Schäferhund beisst und gut ist von den anderen Rassen hat man tests gemacht das sie zubeissen und erst von dem Tier oder auch menschen lassen wenn es sich nicht mehr rührt.
    und dazu gehöhren auch die herdenschutztiere die eigentlich "genauso gefählich"eingstuft werden müsten wie die sokas nur wissen die meisten behörden das nicht.


    Ah ja .... :irre:
    Hast du die Tests selber gemacht :lachtot:
    oder kannst du dazu eine Quellenangabe machen?

    Zitat

    Ja klar, aber dachte es gibt evtl. eindeutige (Vor-) Zeichen, die auf HD hindeuten. Und wir können ja erst nächste Woche wieder zum TA, und ich mach mir so Sorgen.


    Nein, leider nicht.
    Es gibt zwar Symptome, die darauf hindeuten, aber nicht jeder Hund mit diesen "Symptomen" hat auch HD.
    Ich kann dir nur raten, mach dich jetzt nicht verrückt, im Augenblick kannst du sowieso nichts tun.
    Ein Termin nächste Woche zum Röntgen ist völlig ausreichend, aber bei Verdacht auch auf jeden Fall notwendig!
    Denk dran, such dir einen TA, der das häufiger macht und auch in der Lage ist die Aufnahmen auszuwerten (Das kann nicht jeder TA, auch wenn er es trotzdem manchmal "versuchen" will :irre:) Wichtig ist auch, für das HD-Röntgen ist eine Vollnarkose notwendig und kleiner Tipp, lass bei der Gelegenheit gleich die Ellenbogen mitröntgen.

    Zitat

    @ Sascha
    Hätte man das so geschrieben hätte es von mir auch keinen Wiederspruch gegeben aber sie können nicht los lassen ist Falsch


    Physisch auf jeden Fall, aber psychisch denke ich kann man schon von einem Nicht-Können sprechen.

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    Bei einigen aufgelisteten Sachen würde ich persönlich nicht sofort zum Notdienst fahren, wie z.B. bei Durchfall oder Erbrechen. Da warte ich 2 Tage ab und versuche zuerst den Durchfall mit Diät bzw Fasten in den Griff zu bekommen und für eine ausreichende Flüsigkeitsaufnahme zu sorgen.


    Durchfall und Erbrechen werden häufig unterschätzt und meistens geht es auch gut. Es werden ja auch einige Durchfall- und Erbrechensarten unterschieden. Normaler Durchfall oder Erbrechen ist hier ja auch nicht als sofortiger Notfall aufgeführt, sondern erst nach einem Tag, da bist du mit deinen 2 Tagen doch gar nicht soweit weg ;) Aber aus zwei Tagen werden gerne drei und aus einem gerne zwei, also denke ich ist das schon so in Ordnung in der Liste. Gerade bei jungen und älteren Hunden kann es da schnell aufgrund des Flüssigkeitsverlustes zu Problemen kommen.

    Zitat

    Genauso wie bei :seit Stunden kein Kotabsatz...mein Hund muss doch nicht jede Stunde sein Geschäft verrichten bzw würde ich da erst in Besorgnis geraten, wenn er so oft sein Geschäft machen müsste, auch im Zusammenhang mit Erbrechen :???:


    Da steht ja und, also nur im Zusammenhang mit Erbrechen. Und nein, das muss nichts unbedingt Schlimmes bedeuten, aber wenn doch .... ? Ein Abklären ist auf jeden Fall anzuraten!

    P.S.
    Das ist übrigens keine Liste, die ich mir mal eben aus den Fingern gesaugt habe :D sondern eine Zusammenstellung der Beurteilung verschiedenster Tierärzte.

    :hallo:
    Mir ging es jetzt auch wirklich nur darum, dass dieses Beißen und nicht mehr loslassen tatsächlich vorkommt und das völlig rasseunabhängig wie man an meinem Beispiel sieht :D

    Ich denke, es ist eine Mischung aus übersteigerter "Aggression" (also speziell in dieser Situation) und Ungehorsam.

    Jeder kennt wahrscheinlich diese Situation, der Hund fühlt sich irgendwie nicht wohl und irgendwas scheint nicht zu stimmen. Bei manchen Dingen kann man noch abwarten, bei anderen ist möglichst sofort der Tierarzt aufzusuchen ...

    Dabei stellt man sich immer wieder die Frage, reagiere ich jetzt über und störe unnötiger Weise den TA am Wochenende mit dieser Lapalie, hat der Tierarztbesuch noch bis morgen Zeit oder muss ich mir dringend heute noch frei nehmen?

    Ganz Wichtig!
    Im Zweifel lieber 10x zu früh, als dieses eine Mal zu spät!
    Häufig hilft dem besorgten Hundehalter auch schon ein kurzer Anruf, der dem TA bei Fehlalarm relativ wenig Zeit kostet, dem Hund aber vielleicht im Ernstfall das Leben rettet.

    Immer wieder sieht man auch hier im Forum wie unsicher sich viele Hundehalter bei der Einschätzung der Symptome sind und häufig die Gefährlichkeit falsch einschätzen.
    Also bei welchen Symptomen sollte man aufpassen, welche Symptome zeigen einen echten Notfall an?
    Ich habe mal versucht eine kleine Liste aufzustellen.
    (Ergänzungen und Korrekturen werden jederzeit dankbar angenommen ;) )


    Was ist ein Notfall

    - blutende Verletzungen, die größer als 2cm sind und nach 10 Minuten immer noch bluten

    - plötzlicher stark wasserartiger Durchfall

    - Erbrechen oder Durchfall länger als ein Tag

    - oftmaliges Erbrechen und seit Stunden kein Kotabsatz

    - plötzliches Würgen ohne Erbrechen

    - plötzliche Atemnot oder eine pumpende oder röchelnde Atmung

    - plötzliche und starke Lahmheit, die nach 2 Std. nicht besser wird, Schmerzen bei der Berührung der Pfote oder des Rückens

    - plötzlich auftretende Schwächezustände

    - starke Bauchschmerzen (harter, druckempflindlicher Bauch, gekrümmter Rücken), eventuell zunehmend ruhiger oder gar apathisch.

    - Krampfanfälle

    - Verbrennungen

    - Augenveränderungen

    - Lähmungen

    - Befall mit Fliegenmaden

    - Verklebungen des Fells mit diversen Stoffen wie Öle, Teer etc

    - Entzündete, sehr schmerzhafte Ohren , Kopfschiefhaltung

    - Fremdkörper in den Körperöffnungen, Ohren, Nase, Augen oder zwischen den Zehen

    - akute Schmerzen

    - schwankender Gang

    - bei Verdacht der Aufnahme giftiger Substanzen

    - bei Verdacht der Aufnahme von einem Fremdkörper (Ball, Quietschpupperl, Kastanie, Wolle, Garn, Nadeln, ...)

    - jeder Unfall (auch dann, wenn keine Verletzung zu sehen ist)