Beiträge von *Sascha*

    Tut mir leid, ich verstehe nicht, was du mir sagen willst.

    Ich fände es halt schön, wenn jemand, der bei mir an meinem Grundstück vorbeiläuft und sieht, dass da ein Hund am Zaun steht oder auf dem Grundstück ist, seinen Hund zu sich ruft, bei sich behält und zügig mit Abstand am Grundstück vorbeiläuft. Das wäre eigentlich kein Hexenwerk und für die meisten HH auch normaler Knigge, wenn sie Hunden in anderen Kontexten begegnen.

    Also das finde ich auch selbstverständlich. Mit Abstand heißt für mich aber, soweit es der Gehweg zulässt. Ich würde weder die Straßenseite wechseln noch auf die Straße ausweichen. Ich habe jetzt aber auch einen Ort mit gewisser Bevölkerungsdichte vor Augen.

    Im Freilauf ist mein Hund aber in Wohngebieten auch grundsätzlich nicht.

    Genau. Hier kommt hinter dem Zaun erst unsere Hecke, dann Grünstreifen und dann ein Feldweg/Anwohnerstraße.

    Anderswo im Ort gibt es aber z.B. auch schimpfende Hunde und nur einen Bürgersteig. Das finde ich auch doof. Da würde ich als Gartenbesitzer immer selbst für etwas Abstand auf meinem Grundstück sorgen. Aber trotzdem, wenn ich dort vorbeigehe, ist mein Hund im Fuß, an der Leine und auf der abgewandten Seite. In der Regel weiche ich auch noch ein Stück auf die dort wenig befahrene Straße aus. Nie käme ich auf die Idee dort meinen Hund z.B. an der Flexi oder frei vorlaufend zu führen und ihn an die Hecke da pinkeln zu lassen.

    a, der Entgegenkommende hat ja auch einen ganzen Park zum Ausweichen

    Nee halt nicht, wenn man hinterherläuft. Was man mit einem Zaun dazwischen eben nicht kann :ka:

    Tut mir leid, ich verstehe nicht, was du mir sagen willst.

    Ich fände es halt schön, wenn jemand, der bei mir an meinem Grundstück vorbeiläuft und sieht, dass da ein Hund am Zaun steht oder auf dem Grundstück ist, seinen Hund zu sich ruft, bei sich behält und zügig mit Abstand am Grundstück vorbeiläuft. Das wäre eigentlich kein Hexenwerk und für die meisten HH auch normaler Knigge, wenn sie Hunden in anderen Kontexten begegnen.

    *Sascha* Mittels Zwängen, steht dort doch so.

    In erster Linie mittels Hemmung. Das wäre jedenfalls lerntheoretisch das, was passiert. Ich finde es tatsächlich nicht so schlimm, wenn sich ein Hund kurzfristig mal Sch... fühlt, weil er z.B. die Katze nicht fressen darf, wenn er sie sieht. Das heißt ja erstens nicht, dass er sich auch Sch... fühlt, wenn er keine Katze sieht und zweitens lässt sich der gehemmte Hund in der Regel auch schnell für anderes begeistern und damit aus seinem emotionalen Loch herausholen.

    Aber Menschen und Hunde zu bedrängen, die sich in ihrem Zuhause aufhalten, das ist okay?

    Wenn man sich jenseits ihrer Grundstücksgrenze aufhält, haben sie ja ein ganzes Grundstück Platz zum ausweichen, auf dem man nicht hinterhergeht. Anders als bei Menschen im Park, denen man hinterherläuft.

    Die (räumliche) Nähe sucht ja der pöbelnde Hund, der zum Zaun rennt. Nicht die Passanten, egal ob sie stehenbleiben oder nicht.

    Ja, der Entgegenkommende hat ja auch einen ganzen Park zum Ausweichen. Trotzdem lasse ich meinen Hund nicht freilaufend mit 50cm Abstand passieren, gehört sich einfach nicht, egal wie toll mein Hund das vllt könnte.


    Es ist doch eigentlich ganz einfach:
    öffentlicher Weg = für jeden. Da darf man stehen, mehrfach auf und ab gehen, sich unterhalten und auch verweilen.

    So pauschal ist das nicht richtig. Es gibt tatsächlich sogar einen Paragraphen in der StVO, der das unnütze Hin- und HerFAHREN verbietet. Dazu muss man wissen, dass dieser Paragraph erlassen wurde, um Anwohner vor Belästigungen Herumfahrender zu schützen. Tatsächlich dienen Wege der Fortbewegung, ihr Zweck ist nicht der dauerhafte stationäre Aufenthalt.

    Gehorsam, auch in höheren Trieblagen und Führbarkeit reicht auch - das müssen keine Hundewiesenkuschler werden

    Wie zum Beispiel anerkannte Sachverständige oder auch Ethikkommissionen? Innovativ!

    In so einem Fall wäre der Tod sicher die bessere Lösung für den Hund. Was ist das denn für ein Leben, durch Angst in Unterlassung getrieben zu werden? Weder tiergerecht noch lebenswert.

    Kommt doch darauf an, wie eine solcher Gehorsam etabliert ist und wie häufig sich der Hund in einem Zustand der Hemmung befindet. Jedem Hund wird situativ mal etwas verboten, das heißt ja nicht, dass er beständig nur gehemmt agiert.

    Das ich einen Menschen nicht bedränge der einfach nur von A nach B geht oder mir gar aktiv ausweicht ist für mich was Anderes.

    Aber Menschen und Hunde zu bedrängen, die sich in ihrem Zuhause aufhalten, das ist okay?

    Ich finde es halt echt merkwürdig, wenn der Hundehalter-Knigge einem doch sagt, dass ich bei Sichtung eines anderen Hundes, meinen Hund ranrufe, bei mir halte und mit Abstand zügig vorbeigehe. Warum funktioniert dieser Hundehalter Knigge nicht bei Hunden hinter Zäunen?

    Ich habe nicht gelesen, dass sich hier jemand darüber ärgert, wenn jemand seinen Hund BEIM Vorbeilaufen trainiert, korrigiert oder was auch immer. Dabei kurz stehenzubleiben sieht hier auch niemand, soweit ich es gelesen habe, als problematisch an.

    Was viele ärgert:

    1) Auf- und Ablaufen

    2) Nur zu Trainingszwecken wiederholt unnötig vorbeilaufen oder extra zum Üben vorbeikommen.

    3) Ewig langes unnötiges stehenbleiben oder mit dem Hund vor dem Grundstück extra üben oder ihn sogar mit anderen Hunden spielen lassen.

    Mich persönlich nerven am meisten die Hundehalter, die ihren Hund nicht kurz bei sich führen oder/und direkt am Zaun laufen lassen (hier würde man völlig unproblematisch ohne Auszuweichen immer 2m vom Zaun fernbleiben, wenn man den Hund nicht auf den Grünstreifen lässt).

    Ich unterstelle dabei niemandem hier, dass er eine oben beschriebene Verhaltensweise zeigt und mir ist auch nicht klar, warum man sich anhand dieser Diskussion persönlich angesprochen fühlen sollte, wenn man sich so nicht verhält.

    Hm, der größte Posten ist hier das Futter. Das muss ich grob schätzen. Für das Fleisch komme ich wohl so auf 50EUR/Monat, Getreide 10EUR und dann noch das Gemüse, Öl etc. Da gibt es hauptsächlich das, was eben da ist. Wenn ich großzügig rechne vllt 75EUR/Monat für das Futter. Timur wiegt 43kg.

    Steuer 10EUR/Monat

    Haftpflicht 0EUR (Läuft kostenlis über den landw. Betrieb)

    Tierarzt hatte er bisher nix Großes, also Vorsorge Impfung etc., sagen wir 15 EUR.

    Spielzeug hat er nicht.

    Leckerlis nutzen wir wenig. Hab ich in der Regel geschenkt was rumliegen.

    Zubehör kaufe ich nur, was wir brauchen, dann in guter Qualität. Aber irgendwann hat er ja alles Nötige. Also in diesem und auch im letzten Jahr habe ich, glaube ich, nix gekauft.

    Komme ich unter dem Strich jetzt auf 100EUR.

    Naja, ich finde diese pauschalen Urteile darüber, wie früher die Menschen und wie heute die Menschen ... DIE Menschen gibt es doch gar nicht. Man findet heute genauso Menschen, die sich ein Tier aus einer Laune heraus anschaffen, ebenso wie Menschen, die alles zerdenken, Menschen, die mit Problemen und Widrigkeiten gut zurecht kommen und andere, bei denen sofort eine Welt zusammenbricht. Das gab es wahrscheinlich alles früher genauso wie heute. Ich sehe auch nicht, dass irgendein geartetes Früher jetzt irgendwie wieder angestrebt werden sollte. Es hat sich einiges heute geändert in der Einstellung zum Tier und ja, Tiere haben heute mehr Rechte als früher. Ich finde das gut und will das auch nicht zurückdrehen.

    Ich mache mir über die Klagen der Tierheime einfach Gedanken und finde nicht, dass man einfach alles so weiter laufen lassen sollte. Klar ist Tierleid nicht immer zu verhindern, aber so ein wenig Grundschutz eines lebendigen Tieres vor einer spontanen und unüberlegten Anschaffung, das darf es mMn schon geben. Ebenso wie eine bessere Kontrolle des Handels.