Eine sehr gute Freundin von mir hat ihren Großspitz von einer Züchterin, die im IHV züchtet. Sie hat sich damals viele Gedanken zur Inzuchtproblematik und zur Zuchtverengung auf die Farbe gemacht. Daher war der VDH für sie auch keine Option (Ihr erster Hund war ein Wolfsspitz aus VDH-Zucht).
Sie hatte dann eine bestimmte Züchterin im Blick und hat sich dann recht spontan auf den nächsten Wurf beworben und es hat auch direkt geklappt damals, obwohl es nur drei Welpen im Wurf gab. Vom ersten Telefonat bis schließlich zur Abholung vergingen damals keine 6 Monate. Das war aber noch direkt vor Corona 2019/20.
Wenn ich das allerdings heute richtig beobachte, dann muss man sich auch heute nicht auf lange Wartelisten setzen lassen. Aber es gibt eben auch nicht so viele Züchter und man möchte ja auch die richtigen Züchter mit einem vernünftigen Zuchtziel und dem nötigen know how unterstützen. Deswegen ist es nie verkehrt, sich rechtzeitig in die Zuchtszene einzuarbeiten und passende Züchter für einen selbst auszumachen. Dabei sollte man auch bereit sein, eine weitere Anfahrt in Kauf zu nehmen, denn es ist halt einfach eine seltene Rasse.