Beiträge von *Sascha*

    Etwas OT:

    Hat von euch wer einen guten Link zum Thema Maulkorb?

    Irgendwas wo ganz einfach, kurz, aber auch eindringlich erklärt wird, dass er positiv besetzt werden sollte und nicht als Drohung verwendet? Ich tue mich da grad schwer es einer Person so zu sagen, dass sie es nicht als Angriff auffasst und nur abwehrt. Es gab da wohl zu anderen schon genug „Gemäkel“, auch von mir. :tropf:

    Sowas in der Art?

    rootdogs shop | Facebook

    In diesem Fall ist es ja auch scheinbar recht eindeutig, dass sich nicht der Hund zum Kind, sondern das Kind sich aktiv zum Hund (und nicht dran vorbei) bewegt hat. Es gibt auch keinen Anlass zu vermuten, dass die Situation unübersichtlich gewesen ist. Wenn hier einer nicht ausreichend beaufsichtigt war, dann war es mMn das Kind, denn der Hund hat sich einfach nur stationär an einem Ort befunden und es gab keine Notwendigkeit für das Kind sich zum Hund zu bewegen. Der Hund hat das Kind auch nicht angefallen oder "zerfleischt", sondern einfach nur (im Schreck) abgeschnappt. Eine Situation, die einfach mal passieren kann. Das weiß doch jeder, der kleine Kinder hat. Huch, da war es weg und von der Schaukel gefallen. Zum Glück fallen die meisten Kinder nicht in den Teich und ertrinken.

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    Ich würde eigentlich viel lieber mal über die Hunde sprechen, die im Freilauf und häufig sogar an der Leine, Passanten beißen. Ich habe das früher ein-/zweimal gelesen. Aber seit ich regelmäßig ins Presseportal der Polizei sehe, da fällt es mir richtig auf, wie häufig das passiert. Das finde ich halt noch komischer, ich meine, wenn man weiß, dass der Hund mit Passanten nicht so recht umgehen kann, warum setzt man denn dann keinen Maulkorb auf? Die Hunde werden ja nicht alle zum ersten Mal reagiert haben .... Denken die Leute alle, der ist so lieb, der wird eh nur in die Luft schnappen? Oder was geht da in den Menschen vor?

    Den aber auf der Tribüne irgendwo ablegen und dann "nach mit die Sintflut" - das geht halt einfach net....

    Wie kommst du auf sowas? Vllt war der Sportplatz auch mäßig besucht. Der HH kam während des Spaziergangs vorbei, setzte sich etwas abseits auf die Tribüne, der Hund lag schlafend neben ihm. Dann lief plötzlich ein kleines Kind im Rücken des HH auf den Hund zu, beugte sich über den Hund, um ihn zu streicheln. Der Hund erschrak und schnappte ab und schwupps war es geschehen.

    Ich finde das so schlimm, wie häufig Hunde sogar an der Leine vorbeigehende Menschen attackieren und die Hundehalter dann auch noch häufig einfach flüchten. Solche Berichte finden sich ja wöchentlich meist mehrere in der Polizeipresse.
    Aber eine alte Frau hilflos liegenlassen, was sind das nur für Menschen?

    Ich hoffe die Täterin wird gefunden:

    Zitat

    Täterbeschreibung:

    Weiblich, 1,55 - 1,60m groß, zwischen 15 und 35 Jahre alt, schlanke Statur, blonde schulterlange Haare und trug ein rosafarbenes Oberteil.

    Den Hund beschrieb die Dame als klein mit beigefarbenem Fell.

    Ob man nun einem vierjährigen Kind die Schuld geben kann. Ich glaube nicht. Und auch die Eltern haben manchmal einfach kurz die Augen anderswo, ebenso wie der Hundehalter vllt gerade. Irgendwie finde ich das alles nur noch ziemlich schräg, vielleicht sollten wir uns auf Hunde aus Stoff beschränken. Ja, ist dumm gelaufen, aber nun, Unfälle passieren.

    Das ist absolute Spekulation. Auch Hunde, die wirklich gefährlich für Artgenossen werden können, müssen sich nicht gegen Menschen richten.

    Selbstverständlich ist es Spekulation. Genau wie Du darauf spekulierst, das der Hund sich nicht gegen den Besitzer wenden wird ;)

    Vielleicht beißt dich ja auch dein Hund morgen ... :ka:

    Monstertier
    Ich schrieb ja auch nicht, dass es häufig vorkommt bezogen auf die Hundedichte. Ich schrieb, dass es häufiger vorkommt als viele Hundehalter denken. 300 offiziell gemeldete Fälle, dazu eine sicher nicht unerhebliche Dunkelziffer, das sind dann eben doch schon einige Hunde. Und natürlich ist das grausam, wenn ein anderes geliebtes Tier stirbt, egal ob Hund, Katze, Schaf, Kaninchen oder Huhn. Nur sollte sich ein HH eben darüber bewusst sein, dass sowas passieren kann, auch wenn das natürlich niemals passieren sollte.

    Es sind soziale Lebewesen, wilde Hunde bilden Rudel, natürlich wird sich da auch gezofft, aber in der Regel nicht bis zum Tod - wenn einer kommt, der da nicht hin soll, wird er verhauen und verjagt, aber nicht totgebissen

    Da ist mein Weltbild anders, als deins Sascha

    Wenn es z.B. zu territorialen Konflikten kommt, dann wird durchaus auch totgebissen.

    Ich weiß nicht, ob unser Weltbild unterschiedlich ist. Ich finde das genauso furchtbar wie du. Nur, was soll ich dazu sagen, es kommt leider vor und wie einige hier ja auch schon darauf hinwiesen, gerade wenn die Unterschiede in Größe und Gewicht groß sind, leider manchmal auch ganz ohne Tötungsabsicht.

    Und falls sich das gerade einige fragen ... Nein, mein Hund hat keinen Artgenossen getötet und es auch nie versucht.

    Dann scheine ich in einer anderen Bubble zu leben. Ich kenne keinen einzigen, und mir ist adhoc auch aus dem Forum kein User bekannt, der einen Hund hat, der einen anderen Hund getötet hat.

    Das kann gut sein. Die meisten Hundehalter, denen sowas passiert, gehen damit auch eher nicht hausieren. Wenn du aber gezielt Hundetrainer aufsuchst, die sich gezielt mit solchen Problemhunden beschäftigen, dann werden dir auch diese Fälle häufiger über den Weg laufen.
    Für das Jahr 2012 wurden in einer Dissertation die gemeldeten Tötungsfälle Hund/Hund zusammengetragen. 164 in 11 Bundesländern. Auf alle Bundesländer hochgerechnet (einige der bevölkerungsreichsten fehlen in den Zahlen) sind das knapp 300 gemeldete Vorfälle/Jahr. Dazu kommt die Dunkelziffer, der nicht gemeldeten Vorfälle.

    Karpatenköter
    Nein, ich meine nicht dich oder irgendjemand anderen persönlich. Es war ein Denkanstoß, der an alle Hundehalter ging.