In diesem Fall ist es ja auch scheinbar recht eindeutig, dass sich nicht der Hund zum Kind, sondern das Kind sich aktiv zum Hund (und nicht dran vorbei) bewegt hat. Es gibt auch keinen Anlass zu vermuten, dass die Situation unübersichtlich gewesen ist. Wenn hier einer nicht ausreichend beaufsichtigt war, dann war es mMn das Kind, denn der Hund hat sich einfach nur stationär an einem Ort befunden und es gab keine Notwendigkeit für das Kind sich zum Hund zu bewegen. Der Hund hat das Kind auch nicht angefallen oder "zerfleischt", sondern einfach nur (im Schreck) abgeschnappt. Eine Situation, die einfach mal passieren kann. Das weiß doch jeder, der kleine Kinder hat. Huch, da war es weg und von der Schaukel gefallen. Zum Glück fallen die meisten Kinder nicht in den Teich und ertrinken.
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Ich würde eigentlich viel lieber mal über die Hunde sprechen, die im Freilauf und häufig sogar an der Leine, Passanten beißen. Ich habe das früher ein-/zweimal gelesen. Aber seit ich regelmäßig ins Presseportal der Polizei sehe, da fällt es mir richtig auf, wie häufig das passiert. Das finde ich halt noch komischer, ich meine, wenn man weiß, dass der Hund mit Passanten nicht so recht umgehen kann, warum setzt man denn dann keinen Maulkorb auf? Die Hunde werden ja nicht alle zum ersten Mal reagiert haben .... Denken die Leute alle, der ist so lieb, der wird eh nur in die Luft schnappen? Oder was geht da in den Menschen vor?