Beiträge von *Sascha*

    Ich mag mir da kein Urteil erlauben, Beißvorfälle und Einstufungen können alles und nichts bedeuten. Da aber auch das Tierheim vor der Gefährlichkeit warnte, würde ich das wohl schon so hinnehmen, dass der Hund zumindest situativ sehr gefährlich werden kann.

    Ich sage nicht, dass es kein gefährlicher Hund ist. Aber es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Hund, der jeden und alles blind zerfleischt. Und so klingt das in dem Artikel ein bisschen für mich und ist in meinen Augen das Problem. Gefährlich =\= unberechenbare Bestie.

    Dass die Medien das aus dem Stempel "gefährlich" machen, das ist ja nichts neues. Aber dass ein ernsthaft gefährlicher Hund seltenst bedeutet, dass dieser alles und jeden sofort zerfleischt, ist eben auch so. Für mich schließt es sich absolut nicht aus, dass der Hund beim Diebstahl unauffällig war und trotzdem sehr wohl ein wirklich ernsthaft gefährlicher Hund sein könnte. Und ich gehe mit dem Wort "gefährlich" alles andere als inflationär um.

    Dieb verwechselt Hunde – und entführt gefährlichen Aaron (msn.com)

    Der kuriose Diebstahl von Aaron wurde aufgeklärt.

    Uff, aua, der Bericht tut weh.

    Der Dieb war in Gefahr, weil er den bissigen Aaron genommen hat - das schürt so viele Vorurteile. Als ob er sich statt nem Kätzchen nen ausgewachsenen Tiger gekrallt hätte. Der Hund hatte Beißvorfälle und war im Einzelfall bissig, aber ist nicht unkontrolliert auf jedem losgegangen (zumal der Dieb dann auch nicht allzu weit mit ihm gekommen wäre). Mannomann...

    Ich mag mir da kein Urteil erlauben, Beißvorfälle und Einstufungen können alles und nichts bedeuten. Da aber auch das Tierheim vor der Gefährlichkeit warnte, würde ich das wohl schon so hinnehmen, dass der Hund zumindest situativ sehr gefährlich werden kann.

    Ja das macht für mich Sinn und so verfahren ich auch. Auch mit einer Einschätzung des Potenzials, um nicht random Hunde durch die Gegend zu treten. Ist für mich ein großer Unterschied als zu sagen "absolut jeder Hund der Kontakt aufnehmen möchte wird xyz"

    Im Endeffekt ist es aber doch die gleiche Vorgehensweise. Kommt ein Hund ohne Besitzer, dann versucht man ihn auf Abstand zu halten, kommt er trotzdem näher, dann ist da ja schon eine gewisse Vehemenz zu erkennen, wenn er sich weder durch Körpersprache, noch von Geräuschen oder Wurfgegenständen beeindrucken lässt.

    vs präventiv jeden Hund wegzuprügeln.

    Nicht jeden Hund, sondern jeden Hund, der sich unabgesprochen dem eigenen Hund nähert, weil er nicht vernünftig beaufsichtigt wird.
    Ich stelle mir jetzt gerade vor, wie flying paws mit Steinschleuder oder Pfeil und Bogen fremde Hunde in mehreren Metern Entfernung auf Abstand hält. In flying paws speziellen Fall könnte ich mir sogar gut vorstellen, dass sie dieses Problem mit der Entfernung manchmal tatsächlich sogar hat, wenn ihre Hunde gerade arbeiten oder sich mit ihr auf der eigenen Wiese befinden ...

    In unserer Gegend ist es schon sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz, dass man Hunde im Freilauf miteinander kontakten lässt und wenn sie angeleint werden ebenfalls anleint. Klar, kann ich drauf beharren, dass der andere Hundehalter gefälligst nicht ohne Absprache seinen Hund herlässt. Dann ärger ich mich halt 20 mal am Tag, weil es nicht funktioniert. Oder ich signalisiere halt durch das rannehmen und anleinen, dass kein Kontakt erwünscht ist. Oder hab ja ebenso einen Mund, den ich nutzen kann.

    Es macht doch gar keinen Sinn, einen anderen Hund wegzujagen, wenn sich der eigene Hund weit von einem entfernt befindet. Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass man seinen Hund natürlich zuerst ran ruft und dann den anderen Hund auf Abstand hält..

    Zum Thema: Ohne Leine/nicht im Fuß = Kontakt erlaubt
    Das kann man in Begegnungssituationen sicher so ableiten, aber schon wenn ein anderer Hundehalter mit seinem Hund auf der Wiese abseits des Weges spielt oder trainiert, sollte man fragen und seinen Hund nicht einfach hinrennen lassen.

    Ich hab so einen Beinkleberhund. Und das geht z.B. so:

    Passant: " Jö, was bist den Du für ein....

    Schwupps, Hund klebt sofort am Bein, lehnt sich an und empfängt die anschließende Kraulerei, wie ein Verdurstender eine Flasche Wasser.

    Da sie meistens nur von sehr hundefreundlichen Menschen angesprochen wird, stört diese auch der leichte Filzbelag danach am Hosenbein nicht.

    dito
    Beinklebehund finde ich ja cool. :-)

    Ich mache da, ehrlich gesagt, keine Weltanschauung draus. Timur mag Menschen und insbesondere Kinder. Er mag auch gerne von Fremden und Freunden gestreichelt werden. Wenn es sich also ergibt, dann darf er natürlich gestreichelt werden. Ich bin auch ganz froh, dass mein Hund so freundlich zu Menschen ist.

    Die Diskussion mit den Kindern hatten wir schon und gehört auch irgendwie gar nicht hierher.
    Halten wir fest, es gibt Hunde, die von fremden Kindern gestreichelt werden können und Hunde, wo man das lieber nicht zulassen sollte. Dann gibt es Hundehalter, die fremde Menschen gerne streicheln lassen und es gibt Hundehalter, die das nicht mögen. Wo ist denn das Problem? Jeder so, wie er sich und seinen Hund einschätzt.

    Ehrlicherweise ärgere ich mich nicht über den Katzenhalter, sondern nur über die Rechtslage. Als Katzenhalter geht man ja eigentlich wissentlich solche Gefahren ein, wenn man seine Katze als Freigänger hält. Im öffentlichen Raum ist es etwas anderes, aber wenn meine Katze auf einem fremden Grundstück von einem Hund erwischt wird, dann kann man es ja nun einfach nicht ändern. Das fällt für mich unter die Kategorie vom Auto erwischt. Schräg finde ich nur die Vorstellung, dass sowas nicht passieren DARF.
    Im Herdenschutz ist das mit den fremden Tieren ja leider vor allem dann ein riesiges Problem, wenn die Hunde sich nicht 24Std. auf der Fläche aufhalten, sondern z.B. aus Rücksicht auf die Nachbarn, sich immer um die gleiche Uhrzeit im Stall befinden.

    Jeder Privatbesitzer muss seinen gefährlichen Hund sicher verwahren....

    Und bei denen in staatlicher Obhut kann jeder Hanswurst reinlaufen und sich entweder zerlegen lassen oder die mitnehmen? Das darf doch nicht wahr sein

    Öhm naja, auch das Schloss am Gartenzaun des Privatbesitzers kannst du ja mit einem Bolzenschneider öffnen. So häufig kommt das ja auch eher nicht vor, dass Hunde aus Tierheimen entwendet werden und ein paar Schlösser und Zäune werden die schon überwunden haben für den Diebstahl.