Beiträge von *Sascha*

    Nein, ich meinte den Autofahrer auf dem Parkplatz bei Minute 6:40, der vor dem Hund bremst. Erst dachte ich, der hat den Reifen auf die Leine gestellt und dachte, welch eine Geistesgegenwart, aber das war dann ja auch nicht.

    Wenn dann waere es kurz vorher besser gewesen. Als der Hund mit der Vorderhand auf die Motorhaube steigt und so da steht (5:44). Auch wenn es boese klingt, aber damit waere dieser Hund ausgeschaltet.

    Ich dachte auch erst, der Fahrer ist auf die Leine gefahren...

    Ja, da habe ich auch zum ersten Mal daran gedacht, aber die Hemmung ist da sicher noch größer, weil da ein anderes Auto involviert ist und der Mann auf dem Auto auch erstmal halbwegs in Sicherheit scheint Aber als ein Auto dann vor dem Hund auch noch abbremste, da dachte ich nur "Wie bitte". Aber gut, bei solchen Szenen muss ich immer an Volkan denken und dass ein solcher Hund einfach gestoppt werden muss.

    Aber welch eine "Beißhemmung" bei dem Autofahrer, der da nicht einfach draufgehalten hat mit dem Auto. Ich hätte es wohl getan, hoffe ich ...

    Du wärst mit dem Auto aufs Feld gefahren und hättest den Hund überfahren wollen?
    Glaube der Hund wäre schneller im Ausweichen als du da zielen kannst.
    Es gibt da schon Momente wo man den hund hätte packen können. Ja nich tungefährlich und man wäre sicher auch verletzt worden, aber immer noch besser als das was da passiert ist oder man bildet einen Kreis und hält sich den Hund so lange mit den Latten vom Leib bis die Polizei mit einer Schußwaffe dem ein Ende setzt oder jemand eine Rettungsstange/ Fangschlaufe beibringt.
    Egal was, aber alles besser als die da veranstalten und ja auch kaum zu einem Ergebnis führt außer das immer mehr Leute verletzt werden.
    Mich macht das Vorgehen da fassungslos.

    Nein, ich meinte den Autofahrer auf dem Parkplatz bei Minute 6:40, der vor dem Hund bremst. Erst dachte ich, der hat den Reifen auf die Leine gestellt und dachte, welch eine Geistesgegenwart, aber das war dann ja auch nicht.

    wenn es denn tatsächlich so sein sollte.

    :roll: Nee das hab ich mir ausgedacht.. :roll: Ich koennte ja jetzt den Text der Satzung zur Erhebung der Steuer zitieren bzw. den Abschnitt, der das regelt, aber wozu?

    Vielleicht findest du jemanden, der deswegen klagt. Bisher scheint es niemanden zu stoeren und das seit Jahrzehnten bzw. ueber Jahrzehnte hinweg :nixweiss:

    Ich wollte dir nicht unterstellen, dass du falsch liest. Ich habe vorhin mal etwas gegoogelt, weil es mich interessiert hat und z.B. eine Satzung gefunden, in der die Rede von einer Begleithundeprüfung war. Diese war aber nicht auf den VDH bezogen. Das z.B. würde Raum eröffnen, auch andere Prüfungen als Begleithundeprüfungen anzuerkennen. Ansonsten weiß man auch nie, wie es tatsächlich dann auf dem Amt gehändelt wird, wenn andere Prüfungen vorgelegt werden.

    Ach bitte , als ob die Hunde die auf dem Platz schon nicht hören bei geringfügiger Reizlage wie erwähntem.BH Schema im Alltag aufs Wort hören würden bei hoher Reizlage ..

    Natürlich würde mein Hund gehorchen. Ich sagte, er ist bei sowas nicht sehr motivierbar. Und wenn ich mich recht entsinne, dann sind Ermahnungen und wiederholte Aufforderungen während des Schemas nicht gestattet. Man möchte einen motiviert mitlaufenden Hund? Das war doch richtig, oder? Der ist dann halt eher der Typ, lauf du das mal alleine weiter, ich lege mich solange in den Schatten. Wie gesagt, "zwingen" könnte ich ihn, aber ob sein Schlürfgang zum Bestehen ausreichen würde?


    Ansonsten hat der den Hundeführerschein vom BVZ incl. Freilauf und allem PiPaPo, der ist sicher auf den Wegen unterwegs, immer im Radius, zieht nicht an der Leine, geht wunderbar in Freifolge, ist immer abrufbar, jagt keinem bewegten Reiz nach, ist sicher im Umgang mit Menschen, Autos, Tieren, Hunden ... etc. pp

    Bzgl. BH, kann mir denn mal einer sagen, was ein Hundeplatzfuß auf einem reizarmen Hundeplatz, ein Abruf aus einer statischen Situation und eine minutenlange Ablage außer Sicht über die Alltagstauglichkeit und den Alltagsgehorsam aussagen sollen?

    Irgendwo fängt man halt an. Wenn man auf einem Hundeplatz ist, der nicht "nur" auf die Sporttauglichkeit hinarbeitet, werden doch andere Komponenten dazu genommen. Wir sind im Training immer wieder so, dass die Hunde eben auch unter Ablenkung üben, beginnend auf dem Hundeplatz, und dann weiterführend auch draußen. Sei es der Radfahrer, das führen an der Straße, das liegen bleiben, wenn andere Hunde vorbei geführt werden - idealerweise auch ohne Leine, oder auch abgerufen werden.... da gibt es ja ein weites Feld. In einem Punkt stimme ich natürlich zu - will man all das nicht, dann macht man keine BH oder vergleichbares, sondern eben Training was dem eigenen Anliegen mit seinem Hund eher entgegen kommt.

    Für mich ist das okay, wenn man irgendwo anfängt, wo es für einen selbst und den eigenen Hund Sinn macht. Die Aussage hier war aber, dass Hunde , die für eine BH nicht die Motivation mitbringen, dann eben auch nicht über einen ausreichenden Gehorsam verfügen könnten, um z.B. eine Leinenbefreiung zu erhalten. Ich behaupte, ich habe einen dieser Hunde, die spätestens bei so einem BH-Schemalaufen sich sehr schnell denken würden, dass DIE (also Ich) nun aber wirklich einen an der Meise hat. Und ich sehe eben auch nicht, dass irgendwo in diesem Schema, Dinge abgefragt werden, die für einen sicheren Freilauf im Alltag notwendig sind. Eine BH beinhaltet noch nicht einmal einen vernünftigen Rückruf! Ich stelle mir jetzt schon die ganze Zeit Timur vor, wie ich ihn versuche von diesem hin und her laufen zu überzeugen und frag mich, wie ich ihn zu etwas so sinnlosem dann auch noch irgendwie motivieren sollte. Der denkt doch, ich habe einen Sockenschuss. Wie gesagt, es gibt genug Hunde, die sind da freudig motivierbar, die sind ja auch für sowas gezüchtet. Ich frage mich nur, was hat bitte diese BH damit zu tun, ob ein Hund im Alltag in der Konsequenz auch gehorcht und sich zu benehmen weiß? Ein Hund kann auf dem Platz ein perfektes Schema laufen und ist draußen dann eben trotzdem nicht abrufbar oder läuft keine vernünftige Freifolge. Das eine hat einfach Null mit dem anderen zu tun.


    Den Hund aus einem statischen Kommando wie Sitz oder Platz abzurufen ist allerunterster Schwierigkeitsgrad und für den Alltag wertlos. Sicher sollte ein Hund auch kurz mal Bleiben, aber minutenlang außer Sicht ist sicher ein schönes zusätzliches Tool. Für den Alltag dann aber eher nutzlos, denn nichts, wozu ein HH in der Öffentlichkeit überhaupt angehalten werden sollte, seinen Hund irgendwo ungesichert und unbeobachtet irgendwo rumliegen zu lassen.


    Ich denke, was das Ablegen außer Sichtweite angeht, hängt das auch davon ab, wo man mit dem Hund so unterwegs ist, und wie gut das funktioniert. Ich wohne beispielsweise relativ auf dem Dorf, und wenn ich dann kurz zum Bäcker reingehe oder so, wartet mein Hund unangeleint auf seiner Decke. Klappt wunderbar, dort wo das gemacht wird, ist nicht irgendwie viel Verkehr, und das ist für uns die beste Methode, damit umzugehen. Anleinen würde ich ihn hingegen dort eher ungern, auch wenn auch das auf dem Dorf teilweise noch anders ist, aber da steigt für mich auch gleich das Risiko von Diebstahl oder ähnlichem. Also - wie "alltagstauglich" das Tool ist, hängt halt vom Alltag ab.

    Ist halt ein Tool, das man haben kann und der ein oder andere vllt auch sinnvoll anwendet. Eine Voraussetzung für eine Leinenbefreiung oder auch nur einen im Alltag gut erzogenen Hund ist es eher nicht.


    Echt, das gibt es, dass nur die BH anerkannt wird, andere Prüfungen von anderen Verbänden aber nicht? Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass das rechtskonform ist, einen einzigen Verband so zu begünstigen. Habe ich auch noch nie so gehört tatsächlich.

    Ich weiß, dass mir schon mehrfach gesagt wurde, dass bei uns nur die "normale" BH anerkannt werden würde für eine Leinenbefreiung. Die habe ich aber mit der BHP (DTK Prüfung, wo glaube ich ein Part der Theorie der BH nicht geprüft wird, und sie somit angeblich nicht anerkannt werden sollte) diesen Schein problemlos erhalten, jetzt bereits mit dem zweiten Hund.

    So kenne ich das eigentlich auch. Gleichwertige Prüfungen müssen anerkannt werden. Der VDH ist im Endeffekt auch nichts anderes als ein privater Verein und ich halte es für sehr fragwürdig, wenn eine Hundesteuersatzung oder ein Gesetz nur die Prüfungen eines bestimmten Vereins anerkennt, wenn es denn tatsächlich so sein sollte.


    Nach deiner Ansicht hätte ich meine Hündin nicht nehmen dürfen weil sie ängstlich war, was hätte denn dann aus ihr werden sollen?
    Darf es sie nicht geben? Spritze? Lebenslang 2m Leine weil sie nicht auf dem Platz parieren würde?

    Ich bin zwar nicht angesprochen - aber - Du hast einen Hund, der keine "einfache" Rasse mit "will to please" hat. UND? Nur, weil man anderen Vorteile einräumt, ist das doch nicht automatisch so, dass man den Menschen, die sich andere Rassen aussuchen (und damit umgehen können!) schlechter dastehen lassen möchte.

    Kann man machen. Dann sollte aber die Prüfung auch das abbilden, was man bevorteilen möchte. Will ich Hundehalter steuerlich belohnen, die einen Hund haben, der sich im Alltag gehorsam und unauffällig zeigt, dann sollte eine Prüfung eben auch genau das abfragen. Will ich z.B. Sporthunde steuerlich begünstigen, dann frage ich eben Prüfungen für Sporthunde ab. Mal ganz ehrlich, fast jeder Hundehalter weiß doch, dass viele Hunde auf dem Hundeplatz häufig viel besser hören als außerhalb. Und dann prüft man Gehorsam nach Schema auf einem Hundeplatz? Echt? Und die Hunde, die typbedingt Wiederholungen und objektiv sinnlose Befehle nur unmotiviert befolgen, die fallen einfach so durchs Raster, obwohl sie evtl. im Alltag doch sogar ganz vorzüglich gehorchen?

    Oder man macht eben gleich einen Hundeführerschein eines anderen Verbandes, der gänzlich ohne "Unterordnungsschema" auskommt.

    Ja. Hier war es eben anders und soll so auch wieder eingefuehrt werden. In der Nachbarstadt ist es noch immer gueltig. Wer da keinen Bock drauf hat, laesst es. Es zwingt einen hier keiner. Man zahlt dann eben den normalen Steuerbetrag und fertig. Mir persoenlich ist es sehr recht, wenn die ganzen 'ich will nur die Ermaessigung' - Leute keine BH machen, sondern ganz weg bleiben oder den TT machen.

    Echt, das gibt es, dass nur die BH anerkannt wird, andere Prüfungen von anderen Verbänden aber nicht? Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass das rechtskonform ist, einen einzigen Verband so zu begünstigen. Habe ich auch noch nie so gehört tatsächlich.

    Bei uns wurde auch der TeamTest anerkannt und es gab Steuerermaessigung. Und beim Tat wird mEn sehr stark auf 'Alltagskram' geschaut bzw. der Teil ausserhalb vom Platz ist umfangreicher und der Platzteil eher...einfacher (Ablage angebunden, usw.).

    Das war dann eben die Moeglichkeit fuer HH, die keinen Bock auf 'richtige' UO haben.

    Oder man macht eben gleich einen Hundeführerschein eines anderen Verbandes, der gänzlich ohne "Unterordnungsschema" auskommt. Mir ging es jetzt ja tatsächlich eher um die angeblich so aussagekräftige BH und die Aussage, dass nur Hunde, die solche Schemata absolvieren können, in einem entsprechenden Maße Alltagsgehorsam zeigen können. Meiner Meinung nach korrelieren diese beiden Dinge nur überhaupt nicht miteinander und es gibt genügend andere Formate, in denen viel mehr Wert auf eine Alltagstauglichkeit und einen Alltsgsgehorsam gelegt wird als in einer BH, wo der Fokus eben klar auf der Unterordnung auf dem Hundeplatz liegt. Was für mich aber auch ok ist, denn sie dient ja eigentlich auch der Sportzulassung.