Beiträge von DarFay

    Hallöchen,

    wir waren heute beim Tierarzt (Nachkontrolle) und der hat mein Wuffelchen zu Beginn routinemäßig abgehört. Er meinte dann "Dass ihr Hund leichte Herzgeräusche hat wussten Sie?". Ich so... "Äh, nein?" :shocked: .

    Beim Haupttermin ist mir aufgefallen, dass die Ärztin (eine andere) relativ lange abgehört hat. Sie sagte aber nichts. Wahrscheinlich hat sie das auch wahrgenommen und für "ungefährlich" eingestuft?

    Angeblich sei das nicht schlimm, meinte der Arzt von heute, das haben viele Kleinhunde. Ich solle mir das nur merken, falls sie mal im höheren Alter hustet oder schlechter Luft bekommt. Dann gleich das Herz rundum untersuchen.

    Was sagt ihr dazu? Macht das Sinn oder lieber jetzt alles durchchecken? Wie teuer wird so ein Ultraschall und Co.?

    Mein Traumhund ist der der Eurasier. Vor 12 Jahren habe ich ihn das erste Mal kennengelernt, als ich Urlaub am See gemacht habe. Dort lebte ein Eurasier, den ich mehrere Jahre bei jedem Urlaub an diesem See wiedergesehen habe. Nach der Rasseanalyse stand fest: Das passt auch! Samojede gefiel mir durch das weiße Fell auch sehr gut, aber der passte vom Charakter nicht so gut wie der Eurasier.

    Ich habe mir sogar das Buch zur Rasse beim Kauf signieren lassen. xD

    Optisch finde ich seit einigen Jahren aber auch Corgis total niedlich (der aufgeweckte Blick, dieses "glückliche", die riiiiesen Ohren), aber sie sind mir zu klein und charakterlich auch nicht unbedingt passend.

    So kam ich zu Sunny: ein Corgi-Spitz-Mix. Sie vereint optisch alles tolle beider Rassen in sich (Im Eurasier steckt ja Spitz): langes Fell mit Kragen und super flauschiger Schwanz (der normal hängt, aber aufgestellt einen halben Kringel macht), riesen Ohren, Fuchsgesicht, langer Rücken mit kürzeren Beinen und 40 cm "groß". Die weiße Farbe mit den falbenen Ohren runden das Bild zur Knutschkugel dann noch ab.

    Charakterlich ist sie eine interessante Mischung beider Rassen: eigensinnig und eigenständig aber Familienhund und sehr freundliches Wesen, schlau, bellt gern mal (gut lenkbar), kein Fan von Fremden Menschen, andere Hunde braucht die Welt nicht zwingend, reserviert, verhältnismäßig gemütlich, clever, recht sensibel und unsicher, aber "dominant" ggü. anderen Hunden.

    Leider hat sie ihre Welpen- und Junghundzeit auf der Straße verbracht. Vielleicht wäre sie sonst wesensfester und verspielter. Aber daran feilen wir gerade und langsam erwacht sie aus ihrem Kulturschock und wird irgendwie lebensfroher. Viele, die wir besuchen, sagen "Ist die gut erzogen und so eine Liebe!". Kinder hingegen sind immer enttäuscht, weil sie nicht spielen und toben will. :ugly: Sie ist schon ein toller Hund. In der Wohnung ein Engel und draußen wirds nie langweilig, wenn um Menschen und Hunde herumkoordiniert wird. :tropf:

    Wie verbraucht ihr das Zeug immer so schnell? Als Superleckerchen kommt es nicht so massiv zum Einsatz und dann vergammelt mir immer die Hälfte. :( Als Vegetarier kann man ja selbst bei der Menschleberwurst nicht beim Aufessen mithelfen...

    Hier gibts beides. Mal für Menschen und mal für Hunde. Momentan eher für Hunde, wegen der tollen Tube. Aber LeParfait sind interessant aus! Wie lange hält die (optisch riesige aussehende) Tube geöffnet im Kühlschrank?

    Ich hätte letztens auch gern ne Wasserpistole oder so dabei gehabt.

    Frau: "Welches Geschlecht ist Ihr Hund?"
    Ich: "Ist ein Mädel, aber die mag keine anderen Hunde!"
    Frau: "Na das werden wir noch sehen." und lässt ihren tobenden Hund an der Flexi auf einmal losrennen.

    Also sowas dreistes hatte ich bis dato auch noch nicht erlebt... Als ich meine dann hochgenommen habe, meinte sie, dass ich meinen Hund so aber nicht sozialisiere! Und sie sozialisiere ihren gerade. (Ja, hat man gesehen.. der hing wie ein irrer in ihrer Leine... klappt gut!)

    Man kommt nicht bei allen Menschen mit Freundlichkeit weiter. Diese "Alle Hunde müssen sich Hallo sagen!"-Vertreter könnte ich teilweise erwürgen. Hier sind auch 70% der Hunde gefühlt führerlos und machen einfach ihr Ding. Gern auch einfach mal 50 Meter um die Ecke zu uns sprinten.

    Noch kann ich nicht eklig zu anderen sein (verbal oder mit Hilfmitteln), aber in ein paar Jahren haben sie einen dann bestimmt soweit...

    Kann SIE nicht jetzt schon die Kätzchen zum TA bringen und nachgucken lassen?! Wurmkur ist auch total wichtig bei so kleinen StallHasen.

    Dann sollte sie lieber gleich den Tierarzt fragen, ob er das ganze managen kann (Tierschutz, Lebendfalle etc.). Ich würde der Mutterkatze nicht die Kinder unterm Hintern wegklauen. Es ist schon bei einem eingeschworenen Katzenpaar schwer. Die prügeln sich dann gern, wenn ein Tier nach Tierarzt riecht. Am Ende verstößt sie ihre Kitten, weil die nach Mensch und Medizin stinken.

    Schritt Eins wäre es dasTierheim oder einen Tierschutzverein deiner Umgebung zu kontaktieren. Diese stellen dann professionell eine Lebendfalle. Kitten und Mutterkatze können dann gemeinsam untersucht (und behandelt) werden. Das sollte sehr schnell passieren, da sie bereits wieder trächtig sein kann. Also sollte schnell kastriert werden.

    Auch die Kitten sollten dann schnell kastriert werden. Hier ein interessanter Link zum Thema Frühkastration: Kastration - Frühkastration - Vorteile, Risiken und Nachteile Diese findet zwischen der 6. und 14. Lebenswoche statt.

    Man sollte nicht zu viel selbst rumprobieren, sonst ist die Mama mit ihren Kitten ganz schnell verschwunden, weil sie sich gestört fühlt und ihre Babys gefährdert sieht. Da du sagst, dass sie scheu ist, steigt die Wahrscheinlichkeit. Also sofort den Tierschutz alles weitere erledigen lassen. Sollte vorher mit Tierarztmittelchen herumprobiert werden, könnte das schon zu viel sein. Selbst das hingestellte Futter ist bereits "gefährlich".


    Noch etwas zu den anderen Fragen:

    Kein Trofu, Grund wurde ja schon genannt.

    Ein Kitten sollte mit einem anderen Kitten aufwachen. Aus dem Grund wäre Mutter + Kitten nicht geeignet. Zudem sollte das Geschlecht gleich sein. Denn Kätzinnen spielen sanfter als Kater. Durch das Spielverhalten passen gleiche Geschlechter viel besser zusammen, da sich Kätzinnen oft von den rabiateren Katern gestört fühlen und die Kater ihren Spieltrieb nicht mit den ruhigeren Kätzinnen ausleben können. Sie dürfen nicht vor der 12. Lebenswoche von ihrer Mama getrennt werden. bis dahin lernen sie viel von ihr.


    Außerdem sollte gleich hochwertig gefüttert werden. Aber das habt ihr ja gerade nicht in der Hand. Dann müsste man die Kleinen nicht von Schrottfutter auf gutes Futter umstellen. Oft wird das gute Futter verweigert, wenn sie das gezuckerte und verlockende Billigfutter kennen gelernt haben. Und die Verdauung spinnt mit der Umstellung auch. Darum dann anfangs gemischt füttern und immer mehr vom guten Futter geben. Kitten sollten übrigen "all you can eat" bekommen, bis sie von selbst satt sind.

    Falls du auf Facebook bist, kann ich dir sehr die Gruppe "Katzen - Haltung, Ernährung, Zucht" ans Herz legen. Die kennen sich sehr gut mit dem Thema aus.

    PS: Toll, dass du dich darum kümmerst und sie nicht sich selbst überlassen möchtest. Das ist nicht selbstverständlich. :dafuer: :herzen1:

    Nicht die Hoffnung aufgeben. Der Anfang ist meist das schwierigste. Gerade als Ersthundhalter ist man dann bei solchen Hundereaktionen schnell überfordert.

    Mir ging es da ähnlich. Mein Hund geht andere Hunde an, dafür keine Autos oder Räder. Auch so mancher Mensch wird angepöbelt. Mein einziger Vorteil: Sie wiegt nur 10 kg und ich falle nicht auf die Nase.

    Der erste Tipp von meinem Trainer war folgender: Rede einfach mit deinem Hund, wenn du ihm etwas mitteilen willst. Sie versteht nicht die Worte, aber deine Gemütslage. (Weil anfangs ja noch keine Kommandos für eine klarere Kommunikation existieren). Das fand ich sehr hilfreich und hat uns anfangs schonmal gut im Alltag geholfen. Denn auch ich habe viel gelesen und da steht manchmal seltsames Zeug. Du kennst ja bestimmst selbst solche Bilder, in denen Frauchen viel redet und das Tier nur "Blablabla" versteht. Das hat mich anfangs total blockiert mit meinem Hund zu interagieren. Er versteht ja eh nix... Zu viel Bücher wälzen verwirrt dann irgendwann, da es viele unterschiedliche Ansichten gibt. Dann agiert man nur noch wie ein wandelndes Lexikon und nicht mehr normal.
    Zur Aggression sei gesagt: Nicht nur dein Hund muss lernen sondern auch du und zwar das Ruhe bewahren. Denn schnell wirst du dir denken "Oh Gott, da kommt ein Auto! Shit!" und das darfst du zwar denken, aber nicht ausleben. Auf Dauer kannst du einschätzen, mit wie viel Abstand dein Hund loslegt und wie nah du dich rantrauen kannst. Das dauert einfach, weshalb der Anfang so schwierig ist. Wir feilen bereits 5 Monate mit Trainer daran und haben schon viele Erfolge zu verzeichnen. Am Ziel sind wir aber noch lange nicht.
    Meine Trainerin meinte, dass es in etwa so lange dauert ein unerwünschtes Verhalten zu neutralisieren, wie es sich eingeschliffen hat. Deshalb solltest du (wie ja viele schon geraten haben), nicht noch mehr solcher Momente schaffen. Die große Aufgabe bei dir wird auch sein, mit dem Hund zu arbeiten BEVOR er ausflippt. Denn hängt er in der Leine, ist die Übung vorbei und seine Ohren auf Durchzug.


    Ich hoffe, dein Trainer ist gut und kann dir mit positiven Erziehungstipps helfen. Schlägt er vor, etwas nach dem Hund zu werfen oder ihn nass zu spritzen, solltest du ablehnen und dir einen anderen Trainer suchen. Vor diesen Maßnahmen gibt es viele und freundlichere Methoden. Nimmt der Hund draußen denn Leckerchen an?

    Berichte wie es gelaufen ist. Ich bin gespannt und lese neugierig mit. :dafuer:

    Mal eine Frage zur Technik:

    Wenn ich mich verstecke und pfeife, dann rennt sie in meine Richtung und sieht mich natürlich nicht sofort. Würdet ihr dann zur Unterstützung nach einigen Sekunden erneut pfeifen oder eher mit der Stimme nachhelfen?

    Warum man eine Pfeiffe nur in besonderen Situationen einsetzen sollte ist mr übrigens unklar. Ob ich nun Pfeiffe, brülle, mit den Armen wedel oder sonstwas. Hat der Hund gelernt was das bedeutet, wird er (entsprechendes Training vorausgesetzt) auf jedes dieser "Kommandos" gleich reagieren. Ob ich dem Hund nun Sitz, Platz, hier oder Aus beibringe oder 1 x kurz Pfeiffen, 1 x lang pfeiffen, 2 x kurz und 1 x kurz und danach lang beibringe, ist Gehopst wie Gesprungen. Lernen wird der Hund beides.

    Es drehen sich immer alle um, wenn ich pfeife. :lol: Also lieber selten aber herzlich gepfiffen!

    Ich kann mir schon vorstellen, dass der Pfiff, wenn er nur für den Rückruf genutzt wird, besonders gut funktioniert. Da gibt es einfach nix für den Hund zu überlegen. "Kommt noch ein Pfiff?" "War das jetzt lang oder kurz?" usw. Klar, wenn man lange alle Möglichkeiten übt und sie perfekt sitzen, dann ist das egal. Aber gerade für einen recht zügigen Aufbau des Rückrufs (am Anfang) ist der einmalige Pfiff wahrscheinlich erst einmal effektiver. Es klappt ja auch deshalb so gut, weil er sich von dem vielen anderen Gelaber des Menschen abhebt. Werden viele Kommandos gepfiffen, fällt es dem Hund einfach nicht so schnell auf, wie wenn alle Woche ein Pfiff kommt.