Es liegt wirklich an den Prioritäten.
Ich z. B. brauche ein Auto. Ich wohne so was von auf dem Land, bei uns fährt nicht mal ein Bus in die nächst größere Stadt, in der ich arbeite. Wie soll ich das bewerkstelligen? Mit dem Fahrrad geht das nicht und jetzt mit Lilli schon zwei Mal nicht. Also bin ich vom Auto abhängig und brauche eins. Dass ein Auto teuer ist, im Vergleich zu einem Rassehund viel viel teurer - sehen viele nicht. Bei einem Auto wird auf jedes Detail geachtet .... das "heilige Blechle".
Designerklamotten... ich wusste bis vor ein paar Jahren nicht, wer Hilfiger, Taylor oder Liebeskind sind. Für mich gab es seit ich denken kann, nur Kleidung von Charles Antony... (C&A) oder eben aus dem Discounter, meist vom Katalog irgendwas im Sale bestellt. Wir hatten das Geld nicht dafür.
War das schwierig bei meinem vorigen Arbeitgeber, diese Oberzicken dort, eine ganz besonders.... ohje... bei der ließ mich jedes Mal das Wort "billig" aus ihrem Mund zur Hochform auflaufen, da es so herablassend rüber kam. "Ich kaufe mir keinen Skoda, der ist doch so was von billig." "Also eine Liebeskindhandtasche für 150,- € ist doch billig."
Ich könnte mich heute noch über dieses dumme Weib aufregen, wegen der bin ich nämlich dort gegangen. Wenn man den GANZEN TAG dieses gefasel anhört, entweder wird man selbst so oder - so wie ich - man geht. Ist aber ein anderes Thema.
Mir ist es auch egal, ob ich Chucks trage, meine Beine mit einer Chino bekleidet sind und ich eine Tunika trage. Für mich sind das Schuhe, Hose, Oberteil. Fertig. Allerhöchstens schaue ich noch nach der Farbe, damit ich mich anschauen kann, denn schließlich besitze ich ja noch einen Spiegel zu Hause ![]()
Was ich mit dem ganzen laber-rabarber sagen wollte, ist, dass viele Menschen sehr unwissend sind und den Wert oft nicht einschätzen können.
Kommt es heute immer nur auf das Geld an? Sind wir besser, wenn wir Geld haben?
Ich habe ein Auto, einen Rasse-Hund und manchmal auch einen Hilfiger-Pullover an. Ich glaube, ich bin reich... ![]()